{"id":110565,"date":"2017-07-04T09:02:41","date_gmt":"2017-07-04T09:02:41","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/wlc-article\/migrating-fake-news-der-samstag-ist-der-sabbat\/"},"modified":"2025-08-21T23:44:19","modified_gmt":"2025-08-21T23:44:19","slug":"fake-news-der-samstag-ist-der-sabbat","status":"publish","type":"wlc-article","link":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/de\/articles\/jahs-kalender\/fake-news-der-samstag-ist-der-sabbat\/","title":{"rendered":"FAKE NEWS! Der Samstag ist der Sabbat"},"content":{"rendered":"<table bgcolor=\"#ffffff\" border=\"1\" bordercolor=\"#000000\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" style=\"width: 100%; border-collapse: collapse\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"100%\">\n<p align=\"center\"><font size=\"2\"><strong><\/strong><\/font><\/p>\n<p align=\"center\"><strong><\/strong><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><font size=\"2\"><\/font><\/p>\n<p class=\"indenttext\">Studiert man die Historie, die Bibel und die Astronomie, zeigt sich etwas Erstaunliches: Der Samstag ist nicht der siebente Wochentag der Bibel, also der Sabbat, und der Sonntag ist auch nicht der Tag, an dem Jahushua von den Toten auferstand.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rettungsring\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/life-saver-5.jpg\" style=\"margin-right: 20px; float: left; width: 450px; height: 450px;\" title=\"\">Arthur S. Maxwell erz\u00e4hlt uns die Geschichte einer Annahme. Es handelt sich dabei um einen Irrtum, der den Verlauf der Historie ma\u00dfgeblich bestimmte. Spanien und Frankreich f\u00fchrten im Jahr 1805 Krieg gegen England. Laut Maxwell verfolgte die spanische Armada mehrere kleinere, britische Schiffe, die unter dem Befehl von Vizeadmiral Lord Nelson standen Die spanischen Schiffe waren den britischen an Zahl weit \u00fcberlegen. Es schien unausweichlich, dass sie diese besiegen w\u00fcrden. Pl\u00f6tzlich fiel ein britischer Seemann \u00fcber Bord. Unter diesen Umst\u00e4nden h\u00e4tten die meisten Kommandanten befohlen, einfach weiterzusegeln. Warum sollte man das Leben aller aufs Spiel setzen, um das Leben eines einzigen Mannes zu retten?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Doch es kam anders. Der Kommandant der Briten erteilte den Befehl, den Mann aus dem Wasser zu fischen. Seine Schiffe verlangsamten ihre Fahrt. Man lie\u00df ein Rettungsboot zu Wasser, um den Seemann zu bergen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der spanische Befehlshaber beobachtete, was da geschah. Er traute seinen Augen kaum. Warum riskierten die Briten eine Niederlage, um einem einzelnen Matrosen das Leben zu retten? Der Spanier schlussfolgerte daraus, dass der Kommandant der Briten am Horizont Verst\u00e4rkung gesichtet haben musste. Warum sonst h\u00e4tte er die Flucht gestoppt und sich die Zeit genommen, einen einzelnen Mann zu retten? Aufgrund dieser falschen Schlussfolgerung wendeten die spanischen Schiffe und flohen. Die Briten entkamen an diesem Tag einer Niederlage und konnten sich in Ruhe auf einen neuen Kampf vorbereiten.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Schlussendlich trug die falsche Annahme des spanischen Kommandanten dazu bei, dass die spanische Marine vollkommen vernichtet wurde. Denn die Spanier k\u00e4mpften an der Seite Frankreichs gegen die Briten bei der Schlacht von Trafalgar. Der Sieg der Briten &#8222;vernichtete Napoleons Seestrategie und seine Invasionspl\u00e4ne. [&#8230;] Somit wurde dem Reich Napoleons eine Grenze aufgezeigt und sein Untergang mit eingeleitet.&#8220;<sup>1<\/sup> Was w\u00e4re gewesen, wenn der Spanier nicht die verkehrte Annahme getroffen h\u00e4tte, dass die Briten Verst\u00e4rkung erwarteten? Dann w\u00e4re Nelson wahrscheinlich schon zu diesem Zeitpunkt besiegt worden. Die Schlacht von Trafalgar h\u00e4tte wohl ein anderes Ende genommen, wenn sie \u00fcberhaupt stattgefunden h\u00e4tte. Die Geschichte w\u00e4re vermutlich anders verlaufen, wenn diese kleine, verkehrte Annahme nicht ins Spiel gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size:18px;\"><b>Gef\u00e4hrliche Annahmen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Wenn man bekannte Fakten (oder popul\u00e4re Ideen) auf einen unerforschten Bereich extrapoliert, entstehen dadurch Annahmen, also unbewiesene Aussagen. Problematisch wird es, wenn <i>verkehrte<\/i> Annahmen als &#8222;harte&#8220; Fakten akzeptiert werden.<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"1\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\" height=\"101\" style=\"margin-left: 10px\" width=\"257\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding: 7px; background-color: #ffffff\">\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><b>Extrapolieren: <\/b>&#8222;Etwas ableiten bzw. absch\u00e4tzen, indem man bekannte Informationen auf einen unbekannten Bereich projiziert bzw. ausweitet.&#8220;<\/p>\n<p><i>American Heritage Dictionary of the English Language, eig. dt. \u00dcbers.<\/i><b><\/b><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Manche Annahmen f\u00fchren zu lustigen Missverst\u00e4ndnissen. Im fr\u00fchen 19. Jahrhundert warnte Dr. Dionysius Lardner: \u201eDas Reisen mit der Eisenbahn bei hohen Geschwindigkeiten ist nicht m\u00f6glich, da Passagiere durch den Sauerstoffmangel nicht atmen k\u00f6nnten und ersticken w\u00fcrden.\u201c Manche Annahmen erweisen sich als gef\u00e4hrlich: Im 17. Jahrhundert glaubte man, dass alles Blut von gleicher Art sei. Viele Menschen starben, weil die \u00c4rzte bei ihnen aufgrund dieser These Transfusionen mit Tierblut durchgef\u00fchrt hatten. Allgemein gilt: Je weiter eine Annahme verbreitet ist, umso st\u00e4rker ist auch ihre \u00dcberzeugungskraft.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das moderne Christentum ist in einer Illusion gefangen. Diese beruht auf einer verkehrten Annahme. Leider wird diese Hypothese schon seit fast 1600 Jahren aufrecht erhalten und besitzt daher gro\u00dfe \u00dcberzeugungskraft. Ihr &#8222;ehrw\u00fcrdiges&#8220; Alter h\u00e4lt die Christen davon ab, sie kritisch zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Hypothese lautet: &#8222;Die moderne Woche verl\u00e4uft ohne Unterbrechung seit der Sch\u00f6pfung immer von Sonntag bis Samstag.&#8220; <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/der-durchlaufende-wochenzyklus-wird-widerlegt.html\">Daraus ist die Schlussfolgerung gezogen worden<\/a>, dass der Samstag mit dem siebenten Tag der Woche, dem Sabbat aus der Bibel, identisch sei. In diesem Fall m\u00fcsste der Sonntag der Tag sein, an dem Jahushua von den Toten auferstand. Diese Illusion ist das Resultat der vorausgegangenen Hypothese. Aber diese ist nicht haltbar.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der moderne Samstag ist <i>nicht<\/i> der Sabbat der Bibel. Jahuwah ruhte am Sabbat von seinem Sch\u00f6pfungswerk. Das Sabbatgebot bildet die vierte der 10 Regeln, die am Sinai auf Steintafeln geschrieben wurden. Jahushua, seine J\u00fcnger und auch die fr\u00fchen Christen hielten den Sabbat als Ruhetag. Immer ging es um den Sabbat, aber nie um den Samstag. Daher ist der Sonntag auch nicht mit dem Tag identisch, an dem Jahushua von den Toten auferstand. Diese Aussagen klingen vielleicht schockierend. Es ist verst\u00e4ndlich, wenn man sie auf den ersten Blick ablehnt. Aber sie sind gut begr\u00fcndet. Denn Hinweise aus der Historie, der Bibel und sogar aus der Astronomie sprechen daf\u00fcr, dass unser moderner, unendlicher Wochenzyklus nicht mit der Sch\u00f6pfungswoche identisch ist.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Nun w\u00e4re es leicht, diese Aussage als eine Irrlehre zur\u00fcckzuweisen. Man k\u00f6nnte sagen: &#8222;Das kann doch einfach nicht wahr sein!&#8220; Doch WLC m\u00f6chte dazu einladen, die Hinweise zu studieren, die wir in der Geschichte, in der Bibel und auch in der Astronomie vorfinden. Vieles ist vergessen worden. Dennoch kommt die Wahrheit wieder ans Licht. Sie wurde nicht zuletzt in den Himmeln aufbewahrt. Es ist immer n\u00fctzlich, einen offenen Geist zu haben, also eine Einstellung, die zum Gehorsam bereit ist, wenn der Geist Jahuwahs uns zeigt, dass etwas wahr ist. Ihr k\u00f6nnt darauf vertrauen, dass Jahuwah euch bewahren wird, wenn ihr euch in Ruhe die Hinweise anseht und den alten Grundsatz beachtet: &#8222;Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift; Satzung auf Satzung, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig&#8220;. (Jesaja 28,10.)<\/p>\n<p align=\"center\" style=\"text-align:center\"><b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size:18px;\"><b>Von der Geschichte vergessen<\/b><\/span><\/p>\n<p><b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das Gespr\u00e4ch war einerseits frustrierend und andererseits \u00fcberraschend. Ich hatte gro\u00dfen Respekt vor meinem Freund und seiner Bildung. Er besa\u00df einen Abschluss in Theologie und ich hielt ihn f\u00fcr einen intellektuell ehrlichen Mann, der nach der Wahrheit sucht. Ich hatte diesen Prediger der Siebenten-Tags-Adventisten schon bei vielen evangelistischen Treffen sprechen geh\u00f6rt. Er hatte in seinen Vortr\u00e4gen oft erkl\u00e4rt, warum es so wichtig sei, gerade am siebenten Tag der Woche, also am Sabbat, Gottesdienst zu halten, und dass daf\u00fcr kein anderer Tag (z.B. der Sonntag) in Frage k\u00e4me.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Als ich herausfand, dass der Sabbat der Bibel an einen anderen Kalender gebunden ist, als ich ihn bisher kannte, wollte ich diese Nachricht diesem Prediger mitteilen. Er hatte die Wahrheit lieb und nahm seine Studien sehr ernst. Ich dachte mir: &#8222;Das w\u00e4re doch sicher etwas, was er auch h\u00f6ren wollen w\u00fcrde.&#8220; (Ich hatte noch nicht gelernt, dass es oft am schwersten ist, jemandem etwas mitzuteilen, der fest davon \u00fcberzeugt ist, dass er mehr wei\u00df als du.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Ich erz\u00e4hlte ihm, dass das Konzept eines seit der Sch\u00f6pfung kontinuierlich durchlaufenden Wochenzyklus m\u00f6glicherweise auf einer falschen Annahme beruhe. Diesen Gedanken wies er allerdings sofort zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\"><b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Er antwortete: &#8222;Als der julianische in den gregorianischen Kalender umgewandelt wurde, ging kein Wochentag verloren. Im Jahr 1582 folgte auf Donnerstag, den vierten Oktober, sofort Freitag, der 15. Oktober.&#8220; Diese Fakten waren mir allerdings bewusst.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Seine Aussage stimmte. Aber er war <i>nicht weit genug <\/i>in der Geschichte zur\u00fcckgegangen, um den gr\u00f6\u00dferen Rahmen sehen zu k\u00f6nnen. In diesem Fall muss man wirklich sehr weit zur\u00fcck in die Vergangenheit reisen. Man darf nicht nur 400 Jahre zur\u00fcckgehen und dann stehenbleiben. Wenn man die Wahrheit finden will, muss man tiefer graben. Die \u00c4nderung des Wochensystems fand etwa tausend Jahre vor der Einf\u00fchrung des modernen, gregorianischen Kalenders statt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Kalender der alten Hochkulturen <a href=\"https:\/\/www.universetoday.com\/103967\/ancient-astronomical-calendar-discovered-in-scotland-predates-stonehenge-by-6000-years\/\" target=\"_blank\">waren meist luni-solar angelegt<\/a>. \u00c4gypten ging als erste Nation zu einer rein solaren Form des Kalenders \u00fcber. Urspr\u00fcnglich waren die meisten Kalender der Antike in irgendeiner Form vom Lauf des Mondes abh\u00e4ngig. Reine Mondkalender hatten allerdings das Problem, dass die Monate durch die Jahreszeiten &#8222;wanderten&#8220;. Denn das Mondjahr ist k\u00fcrzer als das Sonnenjahr. Bei Luni-Solar-Kalendern ist das Jahr an die Sonne gebunden, so dass die Monate nicht &#8222;wandern&#8220; k\u00f6nnen. Diese Tatsache ist <a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/2\/hi\/science\/nature\/975360.stm\" target=\"_blank\">mehrfach<\/a> von <a href=\"http:\/\/www.educatinghumanity.com\/2012\/12\/Ancient-Calendars-Mayans-Zodiac-Signs-End-Times-Astrology-Prediction.html\" target=\"_blank\">verschiedenen Arch\u00e4ologen<\/a> best\u00e4tigt worden. Dr. Nicholas Campion von der <i>University of Wales<\/i> schreibt: &#8222;In den fr\u00fchen astronomischen Aufzeichnungen ist es offensichtlich, dass die Astronomie zu kollektiven Zwecken, sowohl im religi\u00f6sen als auch im politischen Bereich, genutzt wurde. Das sehen wir anhand der Beweise f\u00fcr altsteinzeitliche Mondkalender, megalithische Monumente und mesopotamische Horoskope.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Zeit selbst ist nat\u00fcrlich fortlaufend. Das hei\u00dft jedoch nicht, dass die <i>Methode, durch die sie eingeteilt wird<\/i>, immer dieselbe war. In unserem modernen Kalendersystem verlaufen die Wochen kontinuierlich und ohne Monatsbezug. Aber das war nicht immer und \u00fcberall so. Um das zu sehen, brauchen wir allerdings nicht einmal bis zu den altsteinzeitlichen Mondkalendern zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Die Planetenwoche<\/b><\/span><\/p>\n<p><b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das Wochensystem, welches heute in Gebrauch ist, wird von vielen Wissenschaftlern als &#8222;Planetenwoche&#8220; bezeichnet. Da liegt daran, dass die Wochentage nach Planeten oder (genauer gesagt) nach Planeteng\u00f6ttern benannt wurden. In der englischen Sprache leitete man die Namen f\u00fcr Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von nordischen Gottheiten ab: Tyr (&#8222;Tuesday&#8220;), Wotan (&#8222;Wednesday&#8220;), Donar bzw. Thor (&#8222;Thursday&#8220;) und Freya (&#8222;Friday&#8220;), die Frau Wotans.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"Tage-der-Planetenwoche\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/daysoftheplanetaryweek-german.jpg\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Nicht in jeder Sprache ist dieses Konzept noch immer klar zu erkennen. Denn sobald die r\u00f6misch-katholische Kirche an die Macht gelangt war, versuchte sie, die heidnischen Urspr\u00fcnge der Planetenwoche zu verschleiern. Sie brachte ihren Anh\u00e4ngern bei, dass es sich dabei um das biblische Wochensystem handeln w\u00fcrde. (Aus diesem Grund nehmen viele Menschen heutzutage an, dass der moderne Samstag der Sabbat der Bibel sei.) Man versuchte, die heidnischen Bezeichnungen durch Zahlen zu ersetzen: 1. Tag, 2. Tag, 3. Tag, usw.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Strategie der Katholischen Kirche ging teilweise auf. In vielen Sprachen wurde die urspr\u00fcngliche Bezeichnung &#8222;Tag des Saturn&#8220; durch den Begriff &#8222;Sabbat&#8220; ersetzt, w\u00e4hrend der Sonntag den Titel &#8222;Tag des Herrn&#8220; erhielt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dieser betr\u00fcgerische Namenswechsel der Wochentage sollte den echten, biblischen Sabbat unkenntlichen machen. Eviatar Zerubavel ist ein israelischer Professor f\u00fcr Soziologie an der <i>Rutgers University<\/i>. In seinem Buch <i>The Seven Day Circle: The History and Meaning of the Week <\/i>hat er die heidnischen Wurzeln der modernen Woche und auch den r\u00f6misch-katholischen Versuch, diesen Ursprung zu verbergen, gut dokumentiert. Er schreibt:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Trotz ihrer offensichtlichen Bem\u00fchungen, die Woche mit einem typisch christlichen Inhalt zu versehen, traf die Kirche die Entscheidung, den j\u00fcdischen Rhythmus von sieben Tagen zu behalten. <i>Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie h\u00e4tte sich auch daf\u00fcr entscheiden k\u00f6nnen, ihre Versammlungen nach der traditionellen, r\u00f6mischen 8-Tage-Woche auszurichten.<\/i> [&#8230;] <i>Indem die Kirche den Sabbat aufhob, vernichtete sie die Daseinsberechtigen der j\u00fcdischen Sieben-Tage-Woche.<\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Die Bewahrung des Sieben-Tage-Rhythmus resultierte offensichtlich teilweise aus der tiefen, unbewussten Bindung der Kirche an das Judentum. Gleichzeitig versuchte man damit ganz pragmatisch, die bedeutende j\u00fcdische Komponente innerhalb der eigenen Mitgliederschaft nicht unn\u00f6tig herauszufordern. <i>Doch ein kurzer Blick auf die Namen der Wochentage sollte uns bei den meisten europ\u00e4ischen Sprachen daran erinnern, dass die j\u00fcdische Woche nicht den einzigen Kontext bildet, in dem die Entwicklung des kirchlichen Sieben-Tage-Zyklus betrachtet werden sollte. Wie wir sehen werden, f\u00fchrte die Konvergenz aus der j\u00fcdischen und der astrologischen Woche zu der Zeit, als das Christentum in das R\u00f6mische Reich integriert wurde, dazu, dass der siebent\u00e4gige Zyklus entstand, der sich seitdem in der zivilisierten Welt weitl\u00e4ufig verbreitet hat.<\/i><sup>3<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Mit anderen Worten: Der Autor stellt fest, dass die L\u00e4nge der modernen Woche auf einer bewussten Entscheidung beruhte. Es ging nicht darum, dass sie mit der biblischen Woche identisch sei oder das alte Zeitsystem weitergef\u00fchrt w\u00fcrde. Die Kirche wies andere Wochenl\u00e4ngen zur\u00fcck. Sie entschied sich bewusst daf\u00fcr, eine siebent\u00e4gige Woche zu beachten, um die j\u00fcdische Sieben-Tage-Woche nachzuahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Wenn Leute \u00fcber diese historischen Fakten stolpern, erinnern sie sich allerdings: &#8222;In sehr vielen Sprachen wird der siebente Tag der modernen Woche als &#8222;Sabbat&#8220; bezeichnet. Und dort besteht <i>keine<\/i> Verbindung zu dem Wort &#8222;Saturn&#8220;.&#8220; Zerubavel erkl\u00e4rt auch diesen Zusammenhang. Er schreibt:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Offiziell klammerte sich die <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/end-time-prophecy\/das-tier-aus-dem-meer-die-romischkatholische-kirche-in-der-prophetie.html\">r\u00f6misch-katholische Kirche<\/a> an das traditionelle, j\u00fcdische Benennungssystem f\u00fcr die Wochentage. Dennoch tauchten die <i>planetarischen Bezeichnungen dieser Tage schon im 2. Jahrhundert in den Schriften der Kirchenv\u00e4ter auf.<\/i> Sie wurden auch von den Christen zumindest seit 269 n. Chr. allgemein gebraucht. (Der einzig bedeutende, organisierte, christliche Versuch, die urspr\u00fcngliche, hebr\u00e4ische Benennung der Wochentage wiederherzustellen, scheint die offizielle &#8222;Ausrottung der heidnischen Namen&#8220; durch die <i>First General Assembly of Pennsylvania<\/i> gewesen zu sein. Darin wurde offenbar der Geist der sogenannten <i>Society of Friends<\/i> (zwischen 1682 und 1706) repr\u00e4sentiert. \u00dcbrigens nennen die Qu\u00e4ker bis auf diesen Tag ihre Sonntagsschulen &#8222;Schulen des ersten Tages&#8220;.) Es ist ein etymologisch interessanter Fakt, dass man weder im Griechischen noch in einer anderen slawischen Sprache die Namen von Planeten zur Bezeichnung der Wochentage vorfindet. <i>Nur die Kirche des Ostens scheint damit Erfolg gehabt zu haben, den beachtlichen Einfluss der Astrologie zu unterdr\u00fccken. Offensichtlich gelang dies Rom nicht so effektiv. Darauf scheinen uns die planetarischen Bezeichnungen f\u00fcr zumindest einige Wochentage in den Sprachen Englisch, Deutsch, Niederl\u00e4ndisch, Norwegisch, Isl\u00e4ndisch, Schwedisch, Finnisch, Lappisch, Ungarisch, Albanisch, Rum\u00e4nisch, Italienisch, Franz\u00f6sisch, Katalanisch, Spanisch, Bretonisch, G\u00e4lisch, Walisisch und Kornisch hinzuweisen.<\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Aus den etymologischen [d.h. sprachgeschichtlichen] Hinweisen geht hervor, dass sich die Astrologie viel fr\u00fcher und wahrscheinlich auch viel schneller im R\u00f6mischen Reich verbreitete als das Christentum. <i>Im fr\u00fchen vierten Jahrhundert, als die Kirche schlie\u00dflich die Kontrolle \u00fcber das Reich erlangte, war es offenbar zu sp\u00e4t f\u00fcr sie, die astrologischen Verbindungen der sieben Wochentage vollst\u00e4ndig zu eliminieren.<\/i> [&#8230;] Sogar im Herzen des R\u00f6mischen Reiches, wo Sprachen gesprochen wurden, die vom Lateinischen abstammten, lag es nur am Respekt vor den zwei Schl\u00fcsseltagen der j\u00fcdisch-christlichen Woche, dass die Kirche es schaffte, die Astrologie zu verdr\u00e4ngen: Samstag (Sabbat) und Sonntag (der Tag des Herrn). <i>Der Einfluss der Astrologie war offenbar an den R\u00e4ndern des r\u00f6mischen Reiches, wo das Christentum erst sp\u00e4ter anlangte, noch ausgepr\u00e4gter. Englisch, Niederl\u00e4ndisch, Bretonisch, Walisisch und Kornisch sind die einzigen europ\u00e4ischen Sprachen, die die urspr\u00fcngliche Planetennamen bei allen sieben Wochentagen beibehalten haben. Sie alle wurden in Gebieten gesprochen, die w\u00e4hrend der ersten Jahrhunderte unseres Zeitalters, also als sich die astrologische Woche im Reich verbreitete, frei vom christlichen Einfluss waren.<\/i> Sie stammten auch nicht vom Griechischen oder Lateinischen ab. Griechisch und Latein waren am engsten mit der Kirche verbunden. Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr alle anderen Sprachen, die den Planetennamen bei mindestens einem der beiden Schl\u00fcsseltage der j\u00fcdisch-christlichen Woche beibehalten haben: Deutsch, G\u00e4lisch, D\u00e4nisch, Norwegisch, Isl\u00e4ndisch, Schwedisch, Finnisch, Ungarisch und Albanisch.&#8220;<sup>4<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Aus diesem Grund wurde in manchen Sprachen die alte Bezeichnung &#8222;Saturnstag&#8220; mit &#8222;Sabbat&#8220; und das Wort &#8222;Sonntag&#8220; durch &#8222;Tag des Herrn&#8220; ersetzt.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Eine Untersuchung zeigt, dass in mindestens 65 Sprachen die Wochentage nach den sieben Planeteng\u00f6ttern des antiken Heidentums benannt worden sind: Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn. <i>In diesen L\u00e4ndern, wo das Bekenntnis zur christlichen Religion vorherrscht, ist es allgemeine Praxis, die Wochentage so zu bezeichnen.<\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i> <\/i><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"1\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\" height=\"62\" style=\"margin-left: 10px\" width=\"257\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding: 7px; background-color: #ffffff\">\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es geh\u00f6rte zur Verehrung der Himmelsk\u00f6rper, dass man an den Tagen, die den Planeten gewidmet waren, zu ihnen betete.&#8220;<\/p>\n<p>Robert L. Odom: <i>Sunday in Roman Paganism<\/i>. S. 158; eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Es w\u00e4re absurd, anzunehmen, dass es urspr\u00fcnglich eine hebr\u00e4ische oder christliche Praxis gewesen sei, die Wochentage nach diesen Himmelsk\u00f6rpern zu benennen. Die Bibel weist uns darauf hin, dass die Juden und die fr\u00fchen Christen im Altertum die Tage mit Zahlen bezeichneten. Der 6. Tag der Woche wurde der &#8222;Vorbereitungstag&#8220; und der siebente der &#8222;Sabbat&#8220; genannt.<\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i> <\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Lexika, Enzyklop\u00e4dien und andere Informationsquellen ordnen den kalendarischen Namen der Tage einstimmig einen heidnischen Ursprung zu.<\/i><sup>5<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Wie wir schon erw\u00e4hnt haben: Die Planetenwoche stammt nicht von der Bibel ab. Sie kam aus dem Heidentum. Doch die Bem\u00fchungen der r\u00f6misch-katholische Kirche, die heidnischen Namen der Wochentage umzu\u00e4ndern, f\u00fchrten nur teilweise zum Erfolg.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Die Urspr\u00fcnge der Planetenwoche<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die moderne Woche hat dieselbe L\u00e4nge wie die biblische Woche. Aber das ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Die Bezeichnungen der Wochentage und <i>der funktionelle Ablauf der Planetenwoche<\/i> stammen nicht aus der Bibel. Wie Zerubavel schon anmerkte: &#8222;Trotz ihrer offensichtlichen Bem\u00fchungen, die Woche mit einem typisch christlichen Inhalt zu versehen, traf die Kirche die Entscheidung, den j\u00fcdischen Rhythmus von sieben Tagen zu behalten. <i>Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie h\u00e4tte sich auch daf\u00fcr entscheiden k\u00f6nnen, ihre Versammlungen nach der traditionellen, r\u00f6mischen 8-Tage-Woche auszurichten<\/i>.&#8220; Wir werden noch sp\u00e4ter auf diesen Punkt zur\u00fcckkommen. Zun\u00e4chst reicht es aus, festzuhalten, dass der moderne Wochenzyklus keine Fortf\u00fchrung des biblischen Wochenmodells ist. Er kommt aus dem Heidentum. Man w\u00e4hlte ihn zu einem betr\u00fcgerischen Zweck aus, da er mit der L\u00e4nge der biblischen Woche \u00fcbereinstimmt, <i>ohne<\/i> von ihr abzustammen.<\/p>\n<table align=\"left\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"258\" width=\"246\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"A stick calendar found in the Baths of Titus in Rome\" border=\"0\" height=\"240\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/image007.jpg\" style=\"margin-left: 0px\" title=\"\" width=\"304\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Ein Kalender, der in den B\u00e4dern des Titus in Rom gefunden wurde.<\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Planetenwoche ist vollkommen unabh\u00e4ngig von der Bibel. Sie hat ihre eigene Geschichte. Als die Planetenwoche in den julianischen Kalender integriert wurde, <i>begann<\/i> sie am Tag des Saturn! Auf einem r\u00f6mischen Kalenderfragment ist erkennbar, dass hier der Saturnstag an erster Stelle der planetarischen Wochentage abgebildet ist. Dieses Fragment wurde in den B\u00e4dern des Titus gefunden, die im Jahr 81 n. Chr. in Rom erbaut wurden. Im oberen Bereich sieht man die sieben Planeteng\u00f6tter. Ihre Reihenfolge bestimmt die Benennung der Wochentage. Zuerst sehen wir Saturn. Er h\u00e4lt eine Sichel, da man ihn als den &#8222;Gott der Ernte&#8220; betrachtete.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Schutzgottheit des zweiten Wochentages ist Sol, also der Sonnengott, mit einer Krone aus Lichtstrahlen auf dem Kopf. Die Mondg\u00f6ttin Luna, die eine Mondsichel als Krone tr\u00e4gt, symbolisiert den dritten Wochentag. Darauf folgen der Kriegsgott Mars mit einem Helm, Merkur, der einen Fl\u00fcgelhelm und einen Heroldsstab tr\u00e4gt, und Jupiter, der ein B\u00fcndel Blitze in der Hand h\u00e4lt. Den Abschluss der Woche bildet der Tag der Venus, der sogenannten &#8222;G\u00f6ttin der Liebe&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das moderne Wochensystem stimmt nicht mit dem der Bibel \u00fcberein. Es begann mit dem Tag des Saturn und endete mit dem Tag der Venus. Erst sp\u00e4ter wurde dieses Wochenmodell so standardisiert, dass es am Sonntag anfing und mit dem Saturnstag aufh\u00f6rte.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Die fr\u00fche julianische Woche<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Als Jahushua geboren wurde, befand sich der julianische Kalender noch nicht lange im Gebrauch. Zuvor nutzten die R\u00f6mer den Kalender der R\u00f6mischen Republik, der wie der hebr\u00e4ische Kalender nach Mond und Sonne ausgerichtet war.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Der Kalender der R\u00f6mischen Republik baute auf den Phasen des Mondes auf. Heidnische Priester Roms, die sogenannten <i>pontiffs<\/i>, waren daf\u00fcr verantwortlich, den Kalender zu regulieren. [&#8230;]<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Zur Zeit von Julius C\u00e4sar waren die Monate \u00fcberhaupt nicht mehr mit den Jahreszeiten verkn\u00fcpft. Julius C\u00e4sar \u00fcbte deshalb sein Recht als <i>pontifex maximus<\/i> (Hohepriester) aus und reformierte das, was mittlerweile ein umst\u00e4ndlicher und ungenauer Kalender geworden war.<sup>6<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Julius C\u00e4sar lud Sosigenes ein, einen Astronomen aus Alexandria. Dieser sollte sich ein neues System ausdenken, um die Zeit einzuteilen.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Sosigenes entschied, dass die einzig praktische M\u00f6glichkeit darin best\u00fcnde, den Mondkalender ganz abzuschaffen. Die Monate sollten fortan mit den Jahreszeiten verkn\u00fcpft sein. Daher gebrauchte er das Sonnenjahr, wie es auch im \u00e4gyptischen Kalender genutzt wurde. [&#8230;] Jeder Kalenderreformer steht vor einem gro\u00dfen Problem: Es schien keine M\u00f6glichkeit zu geben, die Monate noch immer an die Mondphasen und dennoch das Jahr an die Jahreszeiten zu binden. <i>Es war notwendig, einen grundlegenden Bruch mit der traditionellen Methode einzuleiten<\/i> und einen effizienten Kalender einzuf\u00fchren, der auf den Jahreszeiten beruhte.<sup>7<\/sup><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"405\" width=\"289\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img decoding=\"async\" alt=\"Julius-C\u00e4sar-B\u00fcste\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/julius-caesar-bust-5.jpg\" style=\"margin-left: 0px; border-width: 0px; border-style: solid; width: 350px; height: 405px;\" title=\"\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Der heidnische, julianische Sonnenkalender wurde nach Gaius Julius C\u00e4sar benannt, der den lunaren Kalender der R\u00f6mischen Republik abschaffte.<\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Der neue Kalender wurde nach Julius C\u00e4sar benannt. Im Jahr 45 vor Christus f\u00fcgte man ihm 90 Tage hinzu, um die Monate wieder in Einklang mit den Jahreszeiten zu bringen. Interessanterweise besa\u00df dieser neue, julianische Kalender einen kontinuierlichen Wochenzyklus&#8230; <i>Aber jede Woche dauerte 8 Tage!<\/i> &#8222;Man stellte die fr\u00fchen julianischen Kalender nicht wie heute in einem Raster dar. Die Daten wurden in Spalten aufgelistet und die Wochentage mit den Buchstaben A bis H gekennzeichnet.&#8220;<sup>8<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Historie und Arch\u00e4ologie liefern also wichtige Hinweise in dieser Frage. Alle fr\u00fchen julianischen Kalender (die sogenannten <i>fasti<\/i>) besa\u00dfen eine 8-t\u00e4gige Woche. Sie alle befanden sich zwischen 32 vor Christus (zur Zeit von Kaiser Augustus) und 37 nach Christus (zur Zeit von Kaiser Tiberius) in Gebrauch. Die 8-Tage-Woche des julianischen Kalenders war also unter den R\u00f6mern w\u00e4hrend der Lebenszeit Jahushuas aktuell. Die r\u00f6mischen Legionen, die in Pal\u00e4stina stationiert waren, nutzten dieses System. Das bedeutet: Zur Zeit Jahushuas kannten die Juden mindestens zwei Kalendersysteme:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Den Sonnenkalender ihrer r\u00f6mischen Besatzer mit einer 8-Tagewoche und<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">den Luni-Solar-Kalender, der bei der Sch\u00f6pfung den Menschen gegeben und beim Exodus wieder bekannt gemacht wurde. Sein Wochensystem dauerte sieben Tage und begann nach jedem <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/der-neumondtag-ein-geschenk-des-schpfers.html\">Neumondtag<\/a> von neuem.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align:justify\">Was meint <i>ihr<\/i>? Welchen Kalender nutzten die Israeliten zu dieser Zeit? Die Mehrzahl der Schriftrollen vom Toten Meer l\u00e4sst erkennen, dass man auf zwei verschiedene Zeitmesssysteme zur\u00fcckgriff. Das weist darauf hin, dass in Pal\u00e4stina zu dieser Zeit zumindest zwei verschiedene Kalender bekannt waren. Es ist also wahrscheinlich, dass die Juden einen anderen Kalender gebrauchten, als ihre r\u00f6mischen Besatzer.<\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"FAKE NEWS! Der Samstag ist der Sabbat image\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/M8weUtCF-image003-5.png\" title=\"\"><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\">Diese Steinfragmente zeigen die Monate August bis Dezember eines fr\u00fchen julianischen Kalenders. Die Buchstaben A bis H bezeichnen die Wochentage. Das zeigt uns, dass der fr\u00fche julianische Kalender ein achtt\u00e4giges Wochenmodell besa\u00df.<\/font><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der julianische Kalender war ein heidnischer Sonnenkalender. Der gregorianische Kalender besitzt diese Eigenschaften ebenfalls. Beide gleichen sich in vielen Punkten und unterscheiden sich deshalb klar von dem biblischen Luni-Solar-Kalender Jahuwahs.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Eine Grabinschrift<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Einige Inschriften auf christlichen Gr\u00e4bern belegen, dass die fr\u00fchen Christen sowohl den julianischen Kalender als auch ein System mit Lunarmonaten kannten. Es ist also m\u00f6glich, dass ihnen die Unterschiede von zwei Wochensystemen bewusst waren und sie ihren Gottesdienst nach dem biblischen Kalender ausrichteten. Im Gesch\u00e4ftsleben mussten sie jedenfalls auf den julianischen Kalender ihrer Umwelt zur\u00fcckgreifen. Ernst Diehl f\u00fchrt in <i>Inscriptiones Latin\u00e6 Christian\u00e6 Veteres<\/i> die folgende Inschrift aus dem Jahr 269 n. Chr. auf:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;W\u00e4hrend der Konsulschaft von Claudius und Paternus an den Nonen des Novembers, am Tag der Venus und am 24. Tag des Lunarmonats richtete Leuces [dieses Denkmal] f\u00fcr ihre liebe Tochter Severa und f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/biblical-christian-beliefs\/der-heilige-geist-die-gegenwart-jahuwahs.html\">Heiligen Geist<\/a> auf. Sie starb [im Alter] von 55 Jahren, 11 Monaten [und] 10 Tagen.&#8220;<sup>9<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das ist eine der fr\u00fchesten christlichen Grabinschriften, die in Rom gefunden wurden. Faszinierend daran ist, dass sie zwei verschiedene Datierungen nennt! Der Ausdruck &#8222;Nonen des Novembers&#8220; bezieht sich auf den 5. November. In diesem Jahr fiel er auf den Tag der Venus, also auf den Freitag. Dies fiel mit dem 24. Tag des Lunarmonats zusammen, welcher ein zweiter Tag der biblischen Woche gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das ist bedeutsam! Denn wenn der zweite Tag der biblischen Woche in diesem Lunarmonat auf einen Freitag fiel, w\u00e4re der biblische Sabbat mit dem heidnischen Mittwoch, also dem Tag des Merkur, zusammengefallen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Aussagen j\u00fcdischer Wissenschaftler<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Viel zu lange hat man sich auf die Tatsache gest\u00fctzt, dass die Juden am Samstag Gottesdienst halten. Immer wurde daraus geschlussfolgert, dass der Samstag doch der biblische Sabbat sein m\u00fcsse. Doch diese Argumentation dreht sich im Kreis: &#8222;<i>Die Juden halten am Samstag Gottesdienst. Warum? Weil das der Sabbat der Bibel ist. Woher wei\u00df man das? Weil die Juden am Samstag Gottesdienst feiern&#8230;&#8220;<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dabei sind sich auch j\u00fcdische Gelehrte sehr wohl der Tatsache bewusst, dass der Samstag nicht der biblische Sabbat ist. Die folgenden Zitate stammen von j\u00fcdischen Gelehrten.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Rabbi Louis Finklestein (vom <i>Jewish Theological Seminary of America<\/i>) schrieb einen Brief an Dr. L. E. Froom. Dieses Schriftst\u00fcck datiert auf den 20. Februar 1939. Darin gibt Finklestein bereitwillig zu: &#8222;Der gegenw\u00e4rtige j\u00fcdische Kalender wurde im 4. Jahrhundert festgelegt.&#8220; Maimonides und die meisten j\u00fcdischen Chronologen stimmen damit \u00fcberein, dass der moderne j\u00fcdische Kalender auf den durchschnittlichen Bewegungen der Sonne und des Mondes beruht und dass &#8222;<i>der wahre [Kalender] beiseite gesetzt wurde.<\/i>&#8222;<sup>10, 11<\/sup><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"500\" width=\"246\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Maimonides (1135-1204), rabbi, philosopher and physician\" border=\"0\" height=\"520\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/maimonides-5.png\" style=\"margin-left: 0px\" title=\"\" width=\"315\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Maimonides (1135-1204), Rabbiner, Philosoph und Arzt. <\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Der Neumond ist noch und der Sabbat war urspr\u00fcnglich auch abh\u00e4ngig vom Mondzyklus \u2026 Der Neumondtag wurde in der gleichen Weise gehalten, wie der Sabbat;<\/i> er wurde immer unwichtiger, w\u00e4hrend der Sabbat mehr und mehr ein Tag der Religion und der Menschlichkeit, der religi\u00f6sen Meditation und Unterweisung, des Friedens und Freude der Seele wurde.<sup>12<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">W\u00e4hrend der Sabbat als ein geweihter Tag immer wichtiger wurde, und die Betonung auf der signifikanten Zahl &#8222;7&#8220; lag, <i>wurde die Woche immer mehr von ihrer Verbindung zum Mond gel\u00f6st..<\/i>. <sup>13<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Die Monate des Jahres waren lunar und begannen mit dem Neumond<\/i> (chodesh, was schlie\u00dflich &#8222;Monat&#8220; bedeutete). In der Zeit der K\u00f6nige wurde der Neumond mit einem zweit\u00e4gigen Fest gefeiert (1. Samuel 20,24-47).<sup>14<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Rabbi Finklestein gab also offen zu, dass der gegenw\u00e4rtige j\u00fcdische Kalender sich von dem unterscheidet, der vor dem 4. Jahrhundert in Gebrauch war. Maimonides ging sogar noch weiter. Er gab an, dass das Original aufgegeben wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das lag an der schlimmen Verfolgung, die von der fr\u00fchen r\u00f6misch-katholischen Kirche betrieben wurde, sobald sie im 4. Jahrhundert die M\u00f6glichkeit dazu hatte. Jeder, der sich nach dem Konzil zu Niz\u00e4a weiterhin an den biblischen Kalender hielt, hatte darunter zu leiden. Viele Juden sprechen offen dar\u00fcber, dass sie den alten Sch\u00f6pfungskalender unter der extremen Verfolgung aufgeben mussten.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">&#8222;Unter der Regierung des Constantius (337-362) erreichte die Verfolgung der Juden ein so hohes Ma\u00df, dass [&#8230;] <i>die Berechnung des Kalenders unter schwere Strafen gestellt wurde.<\/i>&#8222;<sup>15<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Die Ausrufung des neuen Monats und des neuen Jahres mit dem Fr\u00fchlingsanfang kann nur durch den Sanhedrin vorgenommen werden, nachdem der neue Mond beobachtet worden ist. In der Zeit von Hillel II. [4. Jh. n. Chr.], dem letzten Vorsitzenden des Sanhedrins,<i> verboten die R\u00f6mer diese Praxis.<\/i> Hillel II. war daher dazu gezwungen, seinen festen Kalender einzusetzen, und so gab er im Voraus die Erlaubnis des Sanhedrins f\u00fcr die Kalender aller zuk\u00fcnftigen Jahre.&#8220;<sup>16<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">(Weitere Informationen dazu sind hier zu finden: <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/konstantin-der-grobe-hillel-ii-zwei-manner-tuschen-die-ganze-welt.html\">Konstantin der Gro\u00dfe &amp; Hillel II.: Zwei M\u00e4nner t\u00e4uschen die ganze Welt<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Aussagen katholischer Wissenschaftler<\/b><\/span><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"332\" width=\"405\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img decoding=\"async\" alt=\"Konzil-zu-Niz\u00e4a\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/council-of-nicaea-1-5.jpg\" style=\"margin-left: 0px; border-width: 0px; border-style: solid; width: 450px; height: 300px;\" title=\"Council of Nic\u00e6a\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Das Konzil zu Niz\u00e4a besitzt den Ruf, eines der einflussreichsten Kirchenkonzilien aller Zeiten gewesen zu sein. <\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Interessanterweise sprechen r\u00f6misch-katholische Wissenschaftler mitunter sehr unverbl\u00fcmt davon, dass sie f\u00fcr den Kalenderwechsel verantwortlich sind, der den Ruhetag des Christentums ma\u00dfgeblich beeinflusste. Das geschah beim Konzil zu Niz\u00e4a. Eine gute Zusammenfassung dazu finden wir bei Heinrich Graetz in seinem monumentalen Werk <i>History of the Jews<\/i>. Es wurde im Jahr 1893 von der <i>Jewish Publication Society of America<\/i> herausgegeben.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Dann erlebte die Welt das bis dahin ungeahnte Spektakel der ersten Generalversammlung von Niz\u00e4a. Dazu geh\u00f6rten mehrere hundert Bisch\u00f6fe und Priester. Der Kaiser f\u00fchrte den Vorsitz. <i>Das Christentum glaubte, einen Triumph feiern zu k\u00f6nnen. Doch dies war nur m\u00f6glich, indem es seine Schw\u00e4che und innere Spaltung verleugnete.<\/i> Denn bei dieser Gelegenheit, bei der es zum ersten Mal offiziell in all seinem Glanz und in der F\u00fclle geistlicher und weltlicher Macht auftrat, <i>blieb keine Spur von seinem urspr\u00fcnglichen Charakter \u00fcbrig<\/i>. <i>Auf dem Konzil zu Niz\u00e4a wurde der letzte Faden zerrissen, der das Christentum mit seinem Ursprung verband. Das Osterfest war bis dahin weitestgehend zur selben Zeit gefeiert worden wie das j\u00fcdische Passah. Tats\u00e4chlich waren es dieselben Daten, die vom Sanhedrin berechnet und als Feiertage festgelegt wurden. Doch zuk\u00fcnftig sollte es vollkommen unabh\u00e4ngig vom j\u00fcdischen Kalender begangen werden<\/i>. &#8218;Denn es ist unertr\u00e4glich, dass wir uns in Bezug auf dieses heiligste aller Feste nach j\u00fcdischen Gewohnheiten richten sollten. Lasst uns zuk\u00fcnftig nichts gemeinsam haben mit diesem uns verhassten, widerlichen Volk; unser Erl\u00f6ser hat uns einen anderen Weg gezeigt. Es w\u00e4re wirklich absurd, wenn sich die Juden damit r\u00fchmen k\u00f6nnten, dass wir nicht in der Lage sind, Passah zu feiern, ohne ihre Regeln (<i>Berechnungen<\/i>) zu Hilfe zu nehmen.&#8216; Diese Aussagen werden dem Kaiser Konstantin zugeschrieben. [&#8230;] Die Worte begr\u00fcndeten ein Prinzip, nach dem sich die Kirche fortan richtete. An ihr lag es nun, \u00fcber das Schicksal der Juden zu entscheiden.<sup>17<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Zweifellos war die Vorgehensweise der katholischen Bisch\u00f6fe auf dem Konzil zu Niz\u00e4a daf\u00fcr verantwortlich, dass der Kalender, den sowohl die apostolischen Christen als auch die Juden zur Bestimmung ihrer religi\u00f6sen Feiertage gebrauchten, aufgegeben wurde. Der Chronologe David Sidersky erkl\u00e4rte: &#8222;Es war unter Konstantin nicht l\u00e4nger m\u00f6glich, <i>das alte Kalendersystem anzuwenden<\/i>.&#8220;<sup>18<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">In den folgenden Jahren gingen die Juden durch &#8222;Eisen und Feuer&#8220;. Die christlichen [d.h. katholischen] Kaiser <i>verboten die j\u00fcdische Kalenderberechnung<\/i>. Sie erlaubten ihnen nicht, ihre Feiertage festzulegen. Graetz sagt: &#8222;Die j\u00fcdischen Gemeinden tappten bez\u00fcglich der wichtigsten religi\u00f6sen Entscheidungen im Dunkeln, n\u00e4mlich im Hinblick auf ihre Festtage.&#8220; Die unmittelbare Folge war die Fixierung und Berechnung des hebr\u00e4ischen Kalenders durch Hillel II.<sup>19<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Die Dekrete von Niz\u00e4a &#8222;zerst\u00f6rten den Tempel des Gesetzes in Jud\u00e4a&#8220;. Die alten Regeln des Mose, nach denen die Bahn des Mondes mit der der Sonne in \u00dcbereinstimmung gebracht wurde, wurde durch Berechnungen ersetzt, die die Fr\u00fchlingstagundnachtgleiche einschlossen. Der n\u00e4chste Vollmond zur Fr\u00fchlingstagundnachtgleiche sollte der Passahmond sein. Von diesem \u00c4quinoktium aus entwickelte die katholische Kirche ihren Kalender. Das Osterfest war also davon abh\u00e4ngig. <i>Es ist sehr einfach, die wirkliche Bedeutung des Konzils zu Niz\u00e4a und seinen Einfluss auf das j\u00fcdische Zeitsystem zu \u00fcbergehen. Obwohl die Kirche sich von der j\u00fcdischen Berechnung abgrenzen und ein bewegliches Fest einf\u00fchren wollte, stellte es sich heraus, dass schlie\u00dflich sowohl die j\u00fcdischen als auch die r\u00f6misch-katholische Feste vom selben Zeitpunkt aus berechnet wurden: [&#8230;] von der Fr\u00fchlingstagundnachtgleiche.<\/i><sup>20<\/sup><\/p>\n<table align=\"left\" border=\"1\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\" height=\"156\" style=\"margin-right: 10px\" width=\"257\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding: 7px; background-color: #ffffff\">\n<p>&#8222;Um die Heiden mit dem Namenschristentum zu vers\u00f6hnen, ergriff Rom, das seine gew\u00f6hnliche Politik verfolgte, Ma\u00dfnahmen, um die christlichen und heidnischen Feste miteinander zu verschmelzen. <i>Durch eine komplizierte, aber geschickte Anpassung des Kalenders<\/i>, war es im Allgemeinen nicht schwierig, Heiden- und Christentum &#8211; das nun tief im G\u00f6tzendienst versunken war &#8211; dazu zu bringen, sich die H\u00e4nde zu reichen.&#8220;<\/p>\n<p>Alexander Hislop: Von Babylon nach Rom. S. 95.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Viele katholische Gelehrte sind sich dieser Tatsachen bewusst. Die Schriftenreihe <i>American Catholic Quarterly Review<\/i> schreibt dazu: &#8222;Der Sonntag &#8230; ist eine reine Erfindung der katholischen Kirche.&#8220; (21) Oder wie <i>The Ecclesiastical Review<\/i> erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">&#8222;Sie [, d. h. die Protestanten] halten es f\u00fcr ihre Pflicht, den Sonntag heilig zu halten. Warum? Weil die katholische Kirche es ihnen sagt. Sie haben keine andere Begr\u00fcndung. [&#8230;] Die Einhaltung des Sonntags ist also ein kirchliches Gesetz, das sich v\u00f6llig vom g\u00f6ttlichen Gebot zur Einhaltung des Sabbats unterscheidet. [&#8230;] Der Urheber des Sonntagsgesetzes [&#8230;] ist die Katholische Kirche.&#8220;<sup>22<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das ist ebenfalls bedeutsam. Denn wenn der Samstag nicht der biblische Sabbat ist, stand Jahushua auch nicht am Sonntag von den Toten auf. Samstagshalter bestehen darauf, dass das vierte Gebot noch immer verbindlich ist. Sie sagen, dass es selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr Jahuwah eine Rolle spielt, an welchem Tag man Gottesdienst h\u00e4lt. Die Sonntagshalter reagieren auf diese Aussagen mit der Antwort: &#8222;Ich kann doch an jedem Tag beten und Gott verehren.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dieses Argument beruht auf Unwissenheit. Das vierte Gebot besagt n\u00e4mlich nicht nur, dass man am siebenten Tag der Woche ruhen und nicht arbeiten soll. Die Arbeit <i>soll an den anderen<\/i> 6 Wochentagen erledigt werden. Das Argument <i>f\u00fcr<\/i> einen Gottesdienst am Sonntag besagt: &#8222;Am Sonntag fand die Auferstehung Jahushuas statt.&#8220; Doch wie wir gesehen haben, kam in der achtt\u00e4gigen Woche des fr\u00fchen julianischen Kalenders kein Sonntag vor. Jahushua stand nicht an einem solchen Tag aus dem Grabe auf. Es gibt keinen biblischen Grund daf\u00fcr, am Sonntag Gottesdienst zu feiern. Diese Tradition wurde von der r\u00f6misch-katholische Kirche entwickelt, welche genau diesen Anspruch <i>auch schon immer vertreten hat<\/i>.<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"437\" width=\"383\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Catholic author and radio host, Patrick Madrid\" border=\"0\" height=\"427\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/patrick-madrid-1-5.jpg\" style=\"margin-left: 0px\" title=\"\" width=\"425\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Patrick Madrid, ein katholischer Autor und Radiomoderator.<\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Moderne, katholische Wissenschaftler sind mit diesen Fakten vertraut. Patrick Madrid ist Amerikaner und r\u00f6misch-katholischer Autor, Apologet und Radiomoderator. Am 5. Januar 2006 war Herr Madrid bei EWTN, beim <i>Global Catholic Radio Network,<\/i> auf Sendung. Als die Zeit f\u00fcr die H\u00f6rerfragen gekommen war, fragte einer der Anrufer nach der Ab\u00e4nderung des Ruhetages. Sein Schwager habe behauptet, dass die Katholische Kirche den Sabbat vom Samstag auf den Sonntag verlegt h\u00e4tte. Madrid gab eine typisch katholische Antwort darauf, warum nicht l\u00e4nger am biblischen Sabbat Gottesdienst gefeiert werden m\u00fcsse. Seine Worte zeigten, dass er sehr wohl mit den Fakten aus Historie und Bibel vertraut war. Er erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Ihr Schwager hat vielleicht noch nicht verstanden, dass die Katholische Kirche dieses Gebot [\u00fcber den Sabbat] nie ver\u00e4ndert hat. Die Katholische Kirche beachtet das Gebot, den Sabbat heilig zu halten. Aber sie tut das am Tag des <i>Herrn<\/i>. Die fr\u00fchen Christen \u00fcbertrugen ihre Beobachtung dieses Gebots vom Samstag auf den Sonntag.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Zun\u00e4chst einmal: Es gab einen deutlichen Bruch mit den Regelungen aus dem Alten Testament, n\u00e4mlich mit den Ritualen und mosaischen Bundesvorschriften, die die Sabbatheiligung und die Tieropfer betrafen und \u00e4hnliche Dinge. Sie wollten zeigen, dass das Christentum etwas anderes sei als das Judentum. Es kam aus dem Judentum, aber es unterschied sich von ihm. [&#8230;] Es schien am angemessensten zu sein, die Auferstehung des Herrn und seinen Tod an dem Tag zu feiern, an dem er von den Toten auferstand.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Die andere Sache, an die wir uns auch erinnern sollten, besteht darin, dass der Kalender, dem wir, und auch die Siebenten-Tags-Adventisten, folgen, nicht nur ein Kalender ist, der von der Katholischen Kirche entworfen wurde, sondern der auch auf dem Sonnenjahr und nicht auf dem Mondjahr beruht. Und der j\u00fcdische Kalender, der zur Zeit Christi beobachte wurde, folgte einem Mondkalender, der einige Tage k\u00fcrzer ist als der Sonnenkalender.<\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i> <\/i><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Die gro\u00dfe Ironie liegt also darin, dass sogar die Siebenten-Tags-Adventisten selbst nicht an genau demselben Sabbattag Gottesdienst feiern wie die Juden zur Zeit Christi, [&#8230;] da man davon abgewichen ist, dem lunaren Kalender zu folgen.&#8220;<\/i><sup>23<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das ganze Thema ist also viel gr\u00f6\u00dfer als ein Konflikt zwischen Samstag und Sonntag. Wir haben es hier mit einem feindlichen Religionssystem zu tun: Der p\u00e4pstliche bzw. heidnische Sonnenkult steht der reinen, biblischen Verehrung des Allm\u00e4chtigen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Als ich diese Hinweise \u00fcber die fr\u00fche Kalendergeschichte dem oben erw\u00e4hnten STA-Prediger vorlegte, mit dem ich befreundet war, schwieg er einen langen Moment. Schlie\u00dflich sagte er: &#8222;Du hast Recht. Aber alles, was Gott von uns verlangt, ist, dass wir den siebenten Tag des Kalenders heilig halten, den die Gesellschaft gebraucht, welcher das auch immer ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Ich staunte. Diese Aussage stand im klaren Gegensatz zu all den Predigten, in denen er gelehrt hatte: &#8222;Der himmlische Vater erwartet von uns, dass wir an einem <i>ganz bestimmten<\/i> <i>Tag <\/i>ruhen und Gottesdienst halten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size:18px;\"><b>Schwierigkeiten, den Kalender in der Bibel auszumachen<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Fast jeder Bibelleser begeht einen gro\u00dfen Fehler. Es ist auch verst\u00e4ndlich, warum dieser so weit verbreitet ist. Wenn wir die Bibel lesen, tragen wir dabei eine &#8222;ideologische Brille&#8220;. Diese Brille besteht aus der Pr\u00e4gung, die der individuelle, kulturelle und soziologische Hintergrund uns mitgegeben hat. Sie beeinflusst die Interpretation des gelesenen Textes.<\/p>\n<table align=\"left\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"389\" width=\"441\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img decoding=\"async\" alt=\"Prediger-und-Gemeinde\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/preacher-congregation-1-5.jpg\" style=\"margin-left: 0px; border-width: 0px; border-style: solid; width: 450px; height: 338px;\" title=\"\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Die meisten Christen glauben, dass das moderne Wochensystem schon seit der Sch\u00f6pfung besteht. Deshalb halten sie entweder am Samstag oder am Sonntag Ruhetag.<\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Gerade in der Frage nach dem Sabbat wird dies deutlich. Die ganze Welt gebraucht seit den 1940er Jahren den p\u00e4pstlichen, gregorianischen Kalender. Es ist deshalb ganz nat\u00fcrlich, dass die Leute annehmen, dass es sich um den Samstag handelt, wenn sie das Wort &#8222;Sabbat&#8220; in der Bibel lesen. Sie glauben an, dass der siebente Tag der modernen Woche gemeint ist. Doch diese Annahme ist unhaltbar.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen dem Kalender der Bibel und dem unserer modernen Gesellschaft besteht zwischen den Wochensystemen. Der moderne Kalender beinhaltet einen kontinuierlich verlaufenden Wochenzyklus. Das hei\u00dft, dass jeder Monat mit einem anderen Wochentag beginnen kann. Das sieht beim biblischen Kalender ganz anders aus. Dort beginnt der Wochenzyklus nach jedem Neumond wieder von vorn. Der moderne Kalender basiert allein auf der Sonne. Es besteht keine Verbindung zwischen seinen Wochen und der Natur. Im Gegensatz dazu ist der Wochenzyklus des Sch\u00f6pferkalenders untrennbar mit den Mondphasen verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Warum aber liefert nicht ein einziger Bibeltext eine umfassende Erkl\u00e4rung zum biblischen Kalender? Es gibt einen einfachen Grund daf\u00fcr: <i>In der Zeit, als die Bibel geschrieben wurde, geh\u00f6rte dieser Zusammenhang zum Allgemeinwissen. Jeder richtete sich nach diesem Kalender.<\/i> Es war damals nicht notwendig, die Funktionsweise des Kalenders im Detail zu beschreiben. Jeder wusste dar\u00fcber Bescheid. Auch heutzutage erkl\u00e4ren die wenigsten B\u00fccher und Briefe die Funktionsweise des gregorianischen Kalendersystems. Denn der Erwerb dieser Kenntnisse findet bereits sp\u00e4testens in der Grundschule statt. Danach sehen wir keinen Grund mehr dazu, auf das Thema zur\u00fcckzukommen. Es sei denn, jemand fragt uns direkt!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dennoch finden sich \u00fcberall in der Bibel verstreute Hinweise. Hier greift wieder das Prinzip &#8222;<i>Hier ein wenig, da ein wenig<\/i>&#8222;. Wenn man Text mit Text vergleicht und die Verse dem modernen Kalendersystem gegen\u00fcberstellt, werden die Unterschiede sehr deutlich.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Neumondtage<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Heilige Schrift bezieht sich immer wieder auf etwas, was in unserem modernen Kalender nicht vorkommt: Neumonde. Ganz offensichtlich wurde damals die Zeit anders eingeteilt als heute. Einen bezeichnenden Unterschied finden wir im Sch\u00f6pfungsbericht beschrieben. \u00dcber den vierten Tag hei\u00dft es dort: &#8222;Und Gott (Elohim) sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so.&#8220; (1. Mose 1,14-15.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das Wort &#8222;Zeichen&#8220; stammt hier von dem hebr\u00e4ischen Wort <i>owth<\/i>. Es bedeutet soviel wie &#8222;Signal&#8220;, &#8222;Symbol&#8220;, &#8222;Markierung&#8220; oder &#8222;Andenken&#8220;. Noch wichtiger ist an dieser Stelle allerdings der Begriff der &#8222;Zeiten&#8220;. Er ist eine \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Wortes <i>mo&#8217;ed<\/i>. Damit sind fixierte Termine gemeint, zum Beispiel Festtage. In 3. Mose 23 beschreibt dieses Wort die Feste Jahuwahs: &#8222;Und Jahuwah redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste Jahuwahs, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt; dies sind meine Feste&#8220;. (3. Mose 23,1-2.) Das Fest, das in dieser Liste gleich an der ersten Stelle steht, ist der w\u00f6chentliche Ruhetag: Der Sabbat am siebenten Tag der Woche. Danach werden die anderen j\u00e4hrlichen Feste genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">&#8222;Da die j\u00fcdischen Feste in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden gefeiert wurden, bestand eine enge Verbindung zwischen ihnen und diesem Wort. [&#8230;] <i>Mo&#8217;ed<\/i> wird in einem weiten Sinne f\u00fcr alle religi\u00f6sen Versammlungen gebraucht. Es ist eng mit dem Heiligtum selbst verkn\u00fcpft. [&#8230;] Jahuwah begegnete Israel dort zu besonderen Zeiten, um seinen Willen zu offenbaren. <i>Es ist ein gew\u00f6hnlicher Begriff f\u00fcr die Anbetungsversammlungen des Volkes Jahuwahs.&#8220;<\/i><sup> 24<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Zeit wird durch Bewegung messbar. Die Bahn des Mondes wurde von Jahuwah bei der Sch\u00f6pfung eingerichtet. Sie bildet die Grundlage f\u00fcr die Monatseinteilung. Man beobachtete den Mondkreislauf, <i>um daran ablesen zu k\u00f6nnen<\/i>, wann die <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/view-video\/442\/des-schopfers-heilige-tage.html\">w\u00f6chentlichen, monatlichen und j\u00e4hrlichen Festtermine Jahuwahs<\/a> stattfinden sollten! Dieser Zusammenhang wird in den Psalmen deutlich: &#8222;Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten; die Sonne wei\u00df ihren Untergang.&#8220; (Psalm 104,19.) Mit den hier genannten &#8222;Zeiten&#8220; (hebr. <i>mo&#8217;ed<\/i>) sind wieder die Anbetungsversammlungen von Jahuwahs Volk gemeint.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Funktionell betrachtet stellen die Neumonde die wichtigsten Tage im biblischen Kalender dar. Denn sie markieren nicht nur den Beginn der Monate. An ihnen kann man au\u00dferdem ablesen, wann der w\u00f6chentliche Zyklus beginnt und der Sabbat stattfindet. Diese Fakten sind den wenigsten Christen bekannt. Trotzdem sind einige christliche Wissenschaftler in diesen Dingen bewandert:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Der Monat war eine Zeiteinheit, die eng mit dem Mond verbunden war. Das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr &#8222;Monat&#8220; bedeutet gleichzeitig &#8222;Mond&#8220;. [&#8230;] <i>Der Grund f\u00fcr die Verbindung zwischen dem Monat und dem Mond liegt darin, dass der Beginn eines Monats durch einen neuen Mond angezeigt wurde. In den biblischen Zeiten beobachteten die Menschen den Mond sehr sorgf\u00e4ltig. Wenn er als d\u00fcnne Sichel erschien, markierte dieses Ereignis den Beginn eines neuen Monats.&#8220; <sup>25<\/sup><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Der Wochenzyklus<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der julianische und der gregorianische Kalender besitzen beide einen kontinuierlichen Wochenzyklus. Aber der biblische Kalender nicht! Dort beginnt der Wochenzyklus nach jedem Neumondtag von neuem. Gerade dieser Unterschied ist f\u00fcr uns oft schwer vorstellbar, da wir praktisch anders gepr\u00e4gt sind. Diese Pr\u00e4gung kommt uns beim Studium des Luni-Solar-Kalender nicht zu Gute.<sup>26<\/sup> Dennoch sind viele Wissenschaftler damit vertraut. Allerdings wird man in den Kirchen vermutlich keine Predigt dar\u00fcber h\u00f6ren&#8230; Emil G. Hirsch schrieb einen Artikel mit dem Titel: \u201cWeek: Connection with Lunar Phases\u201d. Darin hei\u00dft es:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Die siebent\u00e4gige Woche war mit dem Lunarmonat verbunden; sie bildet ungef\u00e4hr ein Viertel davon. Offenbar war bei den Hebr\u00e4ern und anderen V\u00f6lkern des Altertums die Aufsplittung des Monats in vier Teile gebr\u00e4uchlich. Aber es ist nicht klar, ob sie unter den Erstgenannten entstanden ist. Es ist allerdings nicht n\u00f6tig, anzunehmen, dass sie von den Babyloniern abgeleitet wurde. Denn es ist gleichfalls m\u00f6glich, dass die Beobachtung der vier Mondphasen hebr\u00e4ische Nomaden spontan und unabh\u00e4ngig dazu brachte, das Intervall zwischen den Neumonden in vier Gruppen zu je sieben Tagen aufzuteilen. [&#8230;] <i>Die Betonung der Forderung [3. Mose 23,15], dass die Wochen des Pfingstfestes &#8222;komplett&#8220; (temimot) sein sollten, legte nahe, dass die Wochen auf eine Art und Weise zu berechnen waren, die diese Verf\u00fcgung nicht [immer] erf\u00fcllen konnte.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dieses Zitat ist sehr interessant. Einerseits verbindet es den antiken Wochenzyklus mit den Mondphasen. Andererseits sagt es aus, dass die Z\u00e4hlung bis zum Pfingstfest komplette Wochen erforderte. Das legt nahe, dass das biblische Wochensystem nicht nur aus kompletten Wochen bestand.<\/p>\n<p><b> <\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Die Daten <\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Da der Wochenzyklus nach jedem Neumondtag neu begann, fiel der Sabbat immer auf dieselben <i>Daten<\/i> eines lunaren Monats. Der Neumondtag war eine Kategorie f\u00fcr sich. Es handelte sich dabei um einen feierlichen Ruhetag. Daher war der zweite Tag jedes Monats zugleich der erste Tag der ersten Arbeitswoche. Mitunter kommt es auch im gregorianischen Kalender vor, dass der Samstag auf den ersten Tag des Monats f\u00e4llt. Der April 2017 sah so aus:<\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"April 2017\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/april-2017-5.jpg\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der gregorianische April im Jahr 2017 unterscheidet sich von den Monaten des Luni-Solar-Kalenders nur dadurch, dass sein Muster im n\u00e4chsten Monat nicht wiederkehren wird. Da im biblischen Monat am Neumondtag geruht wurde, fiel der Sabbat immer auf den 8., 15., 22. und 29. Tag des Mondmonats. Wann immer man das Datum eines w\u00f6chentlichen Sabbats durch den Kontext der umliegenden Verse ermitteln kann, f\u00e4llt es auf eines der genannten Daten. Bei einem kontinuierlichen Wochenzyklus w\u00e4re das nicht m\u00f6glich.<sup>27<\/sup><\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Ging der Sabbat verloren?<\/b><\/span><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"1\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\" height=\"112\" style=\"margin-left: 10px\" width=\"257\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding: 7px; background-color: #ffffff\">\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Jede Stelle in der Bibel, an der Sabbate und Neumonde erw\u00e4hnt werden, weist darauf hin, dass der zweite Tag des Mondes bzw. des Monats immer der erste Arbeitstag ist. Und der 8., 15., 22., und 29. Tag des Monats sind <i>ohne Ausnahme<\/i> Sabbate!&#8220;<\/p>\n<p>John D. Keyser, \u201cBiblical Proof for the <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/der-mondsabbat.html\">Lunar Sabbath<\/a>. Eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Christen, die am Samstag Gottesdienst halten, sind sich der Wichtigkeit des Sabbats bewusst. Sie haben oft die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten damit, zu akzeptieren, dass dieser Tag nicht der echte Sabbat ist. Sie protestieren: &#8222;Gott h\u00e4tte es niemals zugelassen, dass der Sabbat in Vergessenheit ger\u00e4t! Das ist einfach unm\u00f6glich! Deshalb <i>muss<\/i> der Samstag auch der Sabbat der Bibel sein.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Diese Argument beruht allerdings auf einem Fehlschluss. Einerseits kann gezeigt werden, dass der Samstag nicht der Sabbat der Bibel ist. Und andererseits hat Jahuwah selbst in der Bibel angek\u00fcndigt, dass der Sabbat vergessen werden und <i>dass <b>ER<\/b> derjenige sein wird, der daf\u00fcr sorgt! <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der Prophet Jeremia betrauerte den Fall Jerusalems, als diese Stadt von den Babyloniern eingenommen wurde. Babylon symbolisiert allerdings auch die gesamte Infrastruktur eines falschen Religionssystems. Die Klage des Propheten Jeremia besitzt also noch eine zweite Bedeutung. Sie bezieht sich auf eine Zeit, in der das Wissen \u00fcber den wahren Sabbat verloren gegangen ist:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Jahuwah ist wie ein Feind geworden; er hat Israel vertilgt, alle seine Pal\u00e4ste vernichtet; er hat seine Festungen zerst\u00f6rt und hat der Tochter Juda viel Seufzen und Wehklage bereitet.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Er hat seine H\u00fctte verw\u00fcstet wie einen Garten, den Ort seiner Festversammlungen hat er zerst\u00f6rt; <i>Jahuwah hat in Zion die Festtage und Sabbate in Vergessenheit gebracht<\/i> und K\u00f6nig und Priester verworfen in seinem grimmigen Zorn.&#8220; (Klagelieder 2,5-6.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das ist nicht die einzige Bibelstelle, in der Jahuwah ank\u00fcndigt: Er selbst wird daf\u00fcr sorgen, dass der Sabbat vergessen wird. Im Buch Hosea wird das Volk Jahuwahs mit einer untreuen Ehefrau verglichen, die sich Liebhaber gesucht hat. Die Beziehung zwischen Jahuwah und den Gl\u00e4ubigen wird also als eine Art &#8222;Ehebund&#8220; beschrieben. &#8222;Denn dein Sch\u00f6pfer ist dein Ehemann, Jahuwah, der Herr der Heerscharen ist sein Name; und dein Erl\u00f6ser ist der Heilige Israels; er wird \u00bbGott der ganzen Erde\u00ab genannt.&#8220; (Jesaja 54,5.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Als Jahuwahs Braut (also seine Nachfolger) sich einem falschen Religionssystem zuwandte, beging sie dadurch geistlichen Ehebruch.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Im 2. Kapitel des Buches Hosea finden wir viele sch\u00f6ne Verhei\u00dfungen. Wir lesen sie gern und berufen uns auf sie. Aber sie m\u00fcssen im Zusammenhang gelesen werden. Ein Blick auf den Kontext zeigt, dass dort zun\u00e4chst einmal geistliche Untreue scharf kritisiert wird:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Weist eure Mutter zurecht; weist sie zurecht \u2013 denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann \u2013, damit sie ihre Hurerei von ihrem Angesicht wegschaffe und ihre Ehebrecherei von ihren Br\u00fcsten!<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Sonst werde ich sie nackt ausziehen und sie hinstellen, wie sie war am Tag ihrer Geburt, und sie der W\u00fcste gleichmachen, einem d\u00fcrren Land, und sie sterben lassen vor Durst!<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Und \u00fcber ihre Kinder werde ich mich nicht erbarmen, weil sie Hurenkinder sind. Denn ihre Mutter hat Hurerei getrieben; die sie geboren hat, bedeckte sich mit Schande; denn sie sprach: \u00bbIch will doch meinen Liebhabern nachlaufen, die mir mein Brot und Wasser geben, meine Wolle, meinen Flachs, mein \u00d6l und meinen Trank!\u00ab&#8220; (Hosea 2,4-7.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Womit wird dieser geistliche Ehebruch bestraft? Das Geschenk des Sabbats wird weggenommen:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Und ich will nun ihre Schande enth\u00fcllen vor den Augen ihrer Liebhaber; und niemand wird sie aus meiner Hand erretten.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Und ich will aller ihrer Freude ein Ende machen, ihren Festen, ihren Neumondfeiern und ihren Sabbaten und allen ihren Feiertagen.&#8220; (Hosea 2,12-13.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Hier werden die Neumonde erw\u00e4hnt. Das ist ein deutlicher Hinweis auf den Kalender, durch den die Sabbattage und alle \u00fcbrigen Feste (<i>mo&#8217;edim<\/i>) bestimmt wurden. &#8222;Durch den Kompromiss mit dem Heidentum verlor die fr\u00fche christliche Gemeinde ihre apostolische Reinheit. Das \u00f6ffnete allen Verf\u00fchrungen Satans die Schleusen. Da das Volk Jahuwahs die Wahrheit nicht sch\u00e4tzte und bewahrte, verlor sie sie. Wenn die Wahrheit des Himmels nicht so geachtet wird, wie es sein sollte, entfernt Jahuwah sie. Er sorgt daf\u00fcr, dass sie vergessen wird.&#8220;<sup>28<\/sup> Und genau das geschah auch.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Im vierten Jahrhundert vereinten die kirchlichen Autorit\u00e4ten ihre Macht mit den weltlichen Autorit\u00e4ten und adoptierten die heidnische Woche. Das f\u00fchrte zur Verfolgung all derer, die w\u00fcnschten, am biblischen Kalender festzuhalten. Robert L. Odom schrieb in <i>Sunday in Roman Paganism<\/i>: &#8222;Es scheint so, als ob ein geistliches Genie, das die Kontrolle \u00fcber die heidnische Welt besa\u00df, die Dinge so ordnete, dass die heidnische Planetenwoche genau zur richtigen Zeit eingef\u00fchrt wurde. So konnte der allgemein verbreitete Sonnenkult aller Zeitalter weitergef\u00fchrt werden. Man erhob den Tag der Sonne als einen Tag, der heiliger als der ganze Rest sei und \u00fcber allen anderen st\u00fcnde. Mit Sicherheit war das kein Unfall.&#8220;<sup>29<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Diese langsame Metamorphose vom reinen, apostolischen Christentum zu einem Christentum, das mit heidnischen Kalenderprinzipien verzahnt war, ist gr\u00f6\u00dftenteils daf\u00fcr verantwortlich, dass heutzutage das Wissen \u00fcber den wahren Sch\u00f6pferkalender im Allgemeinen fehlt. Der heidnische, kontinuierliche Wochenzyklus reicht in der Geschichte so weit zur\u00fcck, dass man annimmt, dass er schon immer existiert hat. Die historischen Fakten zum julianischen Kalender sind vergessen worden und man gebraucht Zirkelschl\u00fcsse, um zu beweisen, dass der Samstag der biblische Sabbat sei: &#8222;Im gregorianischen Zeitsystem hat die Woche sieben Tage und zirkuliert ohne Unterbrechung. Also muss die Woche schon immer ohne Unterbrechung zirkuliert haben. Deshalb <i>muss<\/i> auch der Samstag der &#8222;Sabbat am siebenten Tag der Woche&#8220; sein, der im vierten Gebot beschrieben wird.&#8220;&#8220;<sup>30<\/sup><\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Der Kalender des Himmels<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Immer wieder finden wir in der Bibel Hinweise darauf, wie wichtig der Sabbat ist. Sie bilden vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung einen goldenen Faden. \u00dcberall taucht der Gedanke an die Ruhe auf, die Jahuwah verhei\u00dfen hat. Es w\u00fcrde keinen Sinn machen, wenn der Sch\u00f6pfer und Herrscher des Himmels und der Erde keine Methode zur Zeitbestimmung eingerichtet h\u00e4tte, durch die man an jedem Ort und zu jeder Zeit ablesen kann, wann der Sabbat kommt. Das zeigte sich eindr\u00fc<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"left\" alt=\"Gulag\" height=\"319\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/gulag-5.jpg\" style=\"margin-top: 10px; margin-right: 15px\" title=\"\" width=\"500\">cklich im Leben eines Predigers, der daran gewohnt war, am Samstag Sabbat zu halten. Er wurde zur Zeit der Sovjet-\u00c4ra vom KGB verhaftet und ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Zuerst sa\u00df er in einer Einzelzelle. Sp\u00e4ter schickte man ihn ins Gulag (eine Art Arbeitslager). Er achtete sehr genau auf die Abfolge der Tage, so dass er wusste, wann der Sabbat kam. Doch schlie\u00dflich verlor er den Faden. War er in Folge von Misshandlung bewusstlos geworden? Oder war irgendetwas anderes daran schuld? Wir kennen die Ursache nicht. Jedenfalls wusste er irgendwann nicht mehr, welcher Wochentag gerade aktuell war.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Wachen machten sich einen Spa\u00df daraus! Sie qu\u00e4lten ihn gnadenlos. Aber am schlimmsten war f\u00fcr ihn der geistliche Schmerz. Er liebte Jahuwah und wollte ihn ehren. Gerade weil er in Glaubensdingen keine Kompromisse eingehen wollte, war er ja ins Gef\u00e4ngnis gekommen! Und nun wusste er nicht mehr, wann der Sabbat kam und ob er an diesem Tag arbeitete oder nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\"><i>Diese Unsicherheit<\/i> kann leicht entstehen, wenn man den wahren Sabbat und Jahuwahs Sch\u00f6pfungskalender nicht kennt. Aber der himmlische Vater will nicht, dass wir unwissend bleiben. Er gab Adam und Eva keinen auf Papier ausgedruckten Kalender, den sie sich an einen Baum h\u00e4tten h\u00e4ngen k\u00f6nnen, um nicht den \u00dcberblick zu verlieren. Etwas so Wichtiges w\u00e4re niemals an etwas gekoppelt worden, das so leicht ver\u00e4ndert oder zerst\u00f6rt werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Jahuwah ist der <i>Sch\u00f6pfer aller Menschen<\/i>. Er brauchte den beiden ersten Menschen kein Kalenderblatt aush\u00e4ndigen. Er bettete sein Zeitmesssystem in die Sch\u00f6pfung ein und installierte es am Himmel, so dass jeder Erdbewohner es k\u00fcnftig nutzen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Sowohl in <a href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/psalm\/104\/19?hl=1#hl\" target=\"_blank\">Psalm 104, Vers 19<\/a> als auch in <a href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/1_mose\/1\/14-15?hl=1#hl\" target=\"_blank\">1. Mose 1, Vers 14-15<\/a> wird die Rolle des Mondes innerhalb des Kalenders deutlich. Ein weiterer Psalmtext beschreibt die unver\u00e4nderte Natur der Funktion dieses Himmelsk\u00f6rpers: &#8222;&#8230;wie der Mond soll er ewig bestehen, und wie der Zeuge in den Wolken zuverl\u00e4ssig sein!&#8220; (Psalm 89, 38.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Jahuwah schrieb das Muster f\u00fcr sein Kalendersystem weder auf ein St\u00fcck Papier, noch lie\u00df er es auf einem Felsen eingravieren. Das w\u00fcrde auch keinen Sinn machen. Er h\u00e4tte die Berechnung seines heiligen Sabbats auch keinesfalls Luzifer anvertraut. Aber genau das verlangt man von ihm, wenn man darauf besteht, dass der Samstag der Sabbat der Bibel sei.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der moderne, gregorianische Sonnenkalender ist eine p\u00e4pstliche Erfindung. Er wurde sogar nach Papst Gregor XIII. benannt! Als er eingef\u00fchrt werden sollte, akzeptierten ihn nur drei L\u00e4nder. Alle von ihnen waren katholisch. Die anderen Staaten wiesen ihn zur\u00fcck, eben weil er katholischen Ursprungs war.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Dennoch war der julianische Kalender, an dem diese anderen L\u00e4nder festhielten, nicht besser! Das war ein heidnischer Kalender. Nur der Luni-Solar-Kalender, der bei der Sch\u00f6pfung eingerichtet wurde, kann dazu benutzt werden, um Jahuwahs echte<i> mo&#8217;edim<\/i>, also die himmlischen Termine f\u00fcr die Anbetung, zu bestimmen.<\/p>\n<table bgcolor=\"#ffffff\" border=\"1\" bordercolor=\"#000000\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" style=\"width: 100%; border-collapse: collapse\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"100%\">\n<p align=\"center\"><font size=\"2\"><strong><\/strong><\/font><\/p>\n<p align=\"center\"><strong><\/strong><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><font size=\"2\"><\/font><\/p>\n<p class=\"indenttext\">Zeiteinteilung beruht auf Bewegung. Daher gibt es vier Kalenderarten. Alle Zeitmessmethoden stellen irgendeine Form dieser vier Kategorien da:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b> <\/b><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b>Siderisch <\/b>(Sternenzeit)<b>:<\/b> Siderische Kalender teilen die Zeit aufgrund der beobachteten, durchschnittlichen Bewegungen der Sterne ein. Der Kalender der Hindus verwendet eine Kombination aus siderischer und solarer Zeitmessung.<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b> <\/b><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b>Solar:<\/b> Bei Sonnenkalendern beruht das Jahr auf der Zeit, die die Sonne braucht, um in Harmonie mit den Jahreszeiten innerhalb ihrer Bahn an dieselbe Position zur\u00fcckzukommen. Das sind 365 Tage. Sowohl der Julianische als auch der gregorianische Kalender k\u00f6nnen hier als Beispiel angef\u00fchrt werden. Der Wochenzyklus ist im Sonnenkalender nicht an die Natur gekoppelt.<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b> <\/b><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b>Lunar:<\/b> Ein Mondkalender beruht ausschlie\u00dflich auf den Mondphasen. Da das Mondjahr mit 354 Tagen k\u00fcrzer ist als das Sonnenjahr, driften die Mondmonate durch die Jahreszeiten. Die Muslime verwenden einen Mondkalender. Deshalb verschiebt sich der Ramadan r\u00fcckw\u00e4rts durch das Jahr, wenn man mehrere Jahre in Betracht zieht.<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b> <\/b><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><b>Luni-Solar:<\/b> Diese Kalender stellen die eleganteste und genaueste Form der gebr\u00e4uchlichen Kalender dar. Der Wochenzyklus und die Monde sind dabei von der Bewegung des Mondes abh\u00e4ngig und das Jahr von der Sonne. Es gibt also keine Verschiebung der Jahreszeiten wie bei einem reinen Lunarkalender. Der biblische Kalender ist luni-solar angelegt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size:18px;\"><b><br \/>\nAm Himmel verzeichnet<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Wahrheit ist, bildlich gesprochen, &#8222;zerrissen und unter jahrhundertealten Irrt\u00fcmern und falschen Annahmen begraben worden&#8220;. Es braucht viel Geduld und peinliche Aufmerksamkeit, um die verschiedenen Puzzleteile zu finden und wieder aneinander zu setzen. Doch der Himmel h\u00e4lt noch mehr Hinweise bereit. Dazu geh\u00f6ren das Datum der Kreuzigung und die internationale Datumslinie. Sie zeigen uns, dass der Samstag wirklich nicht der biblische Sabbat ist.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Das Datum der Kreuzigung<\/b><\/span><\/p>\n<p><b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Wenn man von Science-Fiction-Spekulationen \u00fcber Risse im Raum-Zeit-Kontinuum absieht, ist die Zeit selbst nat\u00fcrlich fortlaufend. Es ist schwierig, sich ein Zeitsystem vorzustellen, dass keinen durchgehenden Wochenzyklus besitzt. Man nimmt einfach an, dass es schon immer so gewesen ist. Deshalb tendieren wir dazu, unsere modernen Kalenderdaten auf Ereignisse aus allen Epochen anzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Nehmen wir z. B. die Schlacht bei Marathon. Man datiert sie auf den 12. September im Jahr 490 v. Chr.. F\u00e4llt euch etwas auf? Mit diesem Datum gibt es ein paar Probleme. Im Jahr 490 v. Chr. gab es keinen gregorianischen Kalender. Der julianische Kalender besitzt einen Monat namens &#8222;September&#8220;. Aber das Ereignis fand an einem Datum statt, das noch fast 450 Jahre <i>vor der Einf\u00fchrung<\/i> des julianischen Kalenders lag!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der griechische Kalender kannte im Jahr 490 v. Chr. keinen September. Wie der Kalender der Israeliten dieser Zeit war er luni-solar angelegt. Allerdings unterschieden sich manche griechische Stadtstaaten voneinander in ihrer jeweiligen Z\u00e4hlung. Die Monate in Athen hie\u00dfen wie folgt:<\/p>\n<table border=\"0\" bordercolor=\"#000000\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" height=\"171\" style=\"border-collapse: collapse\" width=\"233\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\" width=\"50%\">\n<p>Hekatombion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\" width=\"50%\">\n<p>Metageitnion<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\">\n<p>Boedromion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\">\n<p>Pyanepsion<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\">\n<p>Maimakterion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\">\n<p>Poseidon<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\">\n<p>Gamelion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\">\n<p>Anthesterion<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\">\n<p>Elaphebolion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\">\n<p>Munychion<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td align=\"center\">\n<p>Thargelion<\/p>\n<\/td>\n<td align=\"center\">\n<p>Skirophorion<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellspacing=\"15\" height=\"549\" width=\"434\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><font color=\"#6699cc\"><strong><img decoding=\"async\" alt=\"Ein fr\u00fcher Kalender aus Griechenland (um ca. 1600 v. Chr.).\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/ancient-greek-calendar-5.jpg\" style=\"margin-left: 0px; border-width: 0px; border-style: solid; width: 400px; height: 452px;\" title=\"An early Greek calendar from c.a. 1600 B.C.E.\"><\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; font-size: 11px\"><strong><font color=\"#6699cc\"> <\/font><\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#6699cc\"><span><\/span><\/font><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\"><strong>Ein fr\u00fcher Kalender aus Griechenland (um ca. 1600 v. Chr.).<\/strong><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#999999\"><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align:justify\">Es ist kein &#8222;September&#8220; darunter! Was bedeutet es also, wenn wir irgendwo die Angabe finden, dass die Schlacht bei Marathon am 12. September stattfand?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Unsere modernen Kalenderdaten werden oft auf Zeiten angewendet, die vor der Entstehung unseres Kalenders liegen. Warum macht man das? Auf diese Weise sind wir dazu in der Lage, zu berechnen, in welchen Abst\u00e4nden bestimmte Ereignisse zueinander stehen. Es handelt sich bei dieser Methode also um ein sehr n\u00fctzliches Hilfsmittel. Ein <i>proleptischer<\/i> Kalender ist ein Kalender, bei dem ein Datierungssystem auf einen Zeitraum \u00fcbertragen wird, in dem es noch nicht genutzt wurde. Weitet man den gregorianischen Kalender auf Daten aus, die vor seiner offiziellen Einf\u00fchrung im Jahr 1582 liegen, entsteht dadurch der proleptische gregorianische Kalender. Dieses Hilfsmittel kann sehr n\u00fctzlich sein. Trotzdem ist es wichtig, dass wir wissen, wann diese Methode angewendet wird. Viele Christen haben versucht, bis zur Zeit Jahushuas zur\u00fcckzurechnen, um zu beweisen, dass er an einem Freitag gekreuzigt wurde. Andere haben ebenfalls zur\u00fcckgerechnet, um zu beweisen, dass er an einem Mittwoch ans Kreuz geschlagen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Doch beides ist unm\u00f6glich. Denn weder Freitag noch Mittwoch geh\u00f6rten zum fr\u00fchen julianischen Kalender. Der julianische Kalender dieser Zeit nutzte noch immer die 8-t\u00e4gige Woche. Alle Behauptungen, dass der Heiland sein Leben an einem Freitag oder einem Mittwoch opferte, beruhen auf proleptischen Daten.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Jahushua wurde an einem sechsten Tag der Woche hingerichtet und zwar am Tag des Passahfestes. 3. Mose 23 liefert uns das Datum f\u00fcr das Passahfest: &#8222;Im ersten Monat, am vierzehnten [Tag] des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah Jahuwahs.&#8220; (3. Mose 23,5.) Innerhalb des Luni-Solar-Kalenders f\u00e4llt der 14. Tag des Monats immer auf den sechsten Tag der biblischen Woche. Jahushua starb also zweifellos an dem Tag, der vor dem Sabbat liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Genau aus diesem Grund baten die j\u00fcdischen F\u00fchrer den Pilatus, den drei gekreuzigten M\u00e4nnern die Beine brechen zu lassen. Denn in diesem Fall w\u00fcrden diese schnell an Sauerstoffmangel sterben, so dass sie begraben werden k\u00f6nnten. &#8222;Weil es R\u00fcsttag war \u2013 jener Sabbat war n\u00e4mlich ein hoher Festtag \u2013, baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht w\u00e4hrend des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen w\u00fcrden.&#8220; (Johannes 19,31.)<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Der Tag, der auf das Passahdatum folgt, ist nicht nur ein w\u00f6chentlicher Sabbat. Er stellt zugleich den ersten Tag des Festes der unges\u00e4uerten Brote dar. &#8222;Und am f\u00fcnfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der unges\u00e4uerten Brote f\u00fcr Jahuwah. Da sollt ihr sieben Tage lang unges\u00e4uertes Brot essen.&#8220; (3. Mose 23,6.) Mit anderen Worten: Wir haben es hier mit einem &#8222;hohen&#8220; Sabbat zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Viele Wissenschaftler haben sich dar\u00fcber gestritten, welches das Jahr der Kreuzigung sei. Denn immer wieder suchten sie nach einem Jahr, in dem der 14. Tag des ersten Lunarmonats, also das Passahfest am 14. Abib, mit einem proleptischen Freitag zusammenfiel. Die Berechnungen des <i>Astronomical Applications Department of the United States Naval Observatory <\/i>zeigen, dass der 14. Tag des Lunarmonats im Jahr 31. n. Chr. nicht auf einen proleptischen Freitag fiel. Dabei ist das Jahr 31 n. Chr. das einzige Jahr, das in Frage kommt.<sup>31<\/sup> Diese astronomischen Fakten k\u00f6nnen am Himmel immer noch abgelesen werden, weil die Bahn des Mondes so genau berechenbar ist.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Jahuwah l\u00e4sst die letzte Generation von Christen in dieser wichtigen Frage nicht in Unwissenheit. Er hat die Prinzipien erschaffen, auf denen die Astronomie beruht. Somit sind wir dazu in der Lage, die Bahn des Mondes vor 2000 Jahren zu berechnen! Die Ergebnisse dieser Berechnung zeigen eindeutig, dass Jahushua <i>nicht<\/i> an einem Freitag und dennoch an einem 6. Tag der Woche starb, wenn man sie auf den Luni-Solar-Kalender anwendet und mit dem modernen Wochensystem vergleicht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Wieder sehen wir:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/die-kreuzigung-widerlegt-den-kontinuierlichen-wochenzyklus.html\">Sabbat der Antike<\/a>, der zur Zeit der Kreuzigung Jahushuas gehalten wurde, war <i>kein<\/i> Samstag.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Tag, an dem Jahushua auferstand war <i>kein <\/i>Sonntag, obwohl dies immer wieder behauptet wird, um eine Sonntagsheiligung zu rechtfertigen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align:justify\">Diese zwei Punkte machen deutlich, dass man den modernen Sonnenkalender nicht benutzen kann, um danach den Sabbat zu bestimmen. Der Samstag ist <i>nicht<\/i> der Sabbat der Bibel. Der Sonntag ist <i>nicht <\/i>der Auferstehungstag Jahushuas und damit auch kein heiliger Tag, an dem man Gottesdienst feiern m\u00fcsste.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:16px;\"><b>Die internationale Datumslinie<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Anhand der internationalen Datumslinie kann man deutlich erkennen, dass man den modernen Kalender nicht benutzen kann, um danach den biblischen Sabbat zu bestimmen. Diese Linie ist eine menschliche Erfindung. Sie wurde von einer Gruppe M\u00e4nner im Jahr 1884 eingerichtet. Sie ist <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/die-nderung-der-internationalen-datumsgrenze-der-sabbat-unverndert.html\">vollkommen unnat\u00fcrlich<\/a> und hat aus Gr\u00fcnden der Bequemlichkeit auch schon einige Male verlegt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Das <i>National Oceanic and Atmospheric Administration of the United States Department of Commerce<\/i> gibt zu, dass die internationale Datumslinie tats\u00e4chlich rein k\u00fcnstlich ist. Von dort wurde verlautbart:<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">&#8222;Die internationale Datumslinie wurde im Jahr 1884 eingerichtet. Sie durchquert den mittleren Pazifik und folgt auf der Erde grob einer 180\u00b0-Linie von Norden nach S\u00fcden. Sie befindet sich auf halbem Weg um die Welt vom Nullmeridian aus gesehen, der 1852 auf Greenwich, England, festgelegt wurde.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\">Die internationale Datumslinie fungiert als eine Demarkationslinie. Sie trennt zwei aufeinanderfolgende Kalenderdaten voneinander. Wenn man diese Linie \u00fcberschreitet, wird man in gewisser Weise zu einem Zeitreisenden. Reist man nach Westen, geht man einen Tag voraus, \u00fcberquert man sie erneut, geht man einen Tag zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"indenttext\" style=\"text-align:justify\"><i>Trotz ihres Namens besitzt die internationale Datumslinie keinen legalen, internationalen Status. Die L\u00e4nder besitzen die Freiheit, die Daten zu w\u00e4hlen, nach denen sie sich richten wollen.<\/i> W\u00e4hrend die Datumslinie im allgemeinen gerade vom Nordpol bis zum S\u00fcdpol geht, verl\u00e4uft sie bei politischen Grenzen mitunter im Zickzack wie z.B. im Osten Russlands oder den Aleuten-Inseln Alaskas.&#8220;<sup>32<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Ein schneller Blick auf eine Landkarte, die die internationale Datumslinie zeigt, l\u00e4sst uns erkennen, dass sie tats\u00e4chlich sehr k\u00fcnstlich ist: Sie macht f\u00fcr den \u00f6stlichsten Teil Russlands einen Schwenk Richtung Osten, f\u00fcr den westlichsten Teil Alaskas schl\u00e4gt sie nach Westen aus!<\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"Eine Weltkarte zeigt den nicht immer geraden Verlauf der internationalen Datumslinie \u00fcber dem Pazifik an. \" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/idl-time-zone-world-map-5.jpg\" style=\"width: 700px;\" title=\"\"><\/p>\n<p align=\"center\"><font color=\"#6699cc\">Eine Weltkarte zeigt den nicht immer geraden Verlauf der internationalen Datumslinie \u00fcber dem Pazifik an.<\/font><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Im Jahr 2012 wurde die <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/world-asia-16351377\" target=\"_blank\">internationale Datumslinie abge\u00e4ndert<\/a>. F\u00fcr die Einwohner Samoas ging dadurch ein Wochentag verloren. Die Christen in Samoa, die am Samstag Sabbat feiern wollen, standen vor einem gro\u00dfen Problem. <a href=\"https:\/\/atoday.org\/samoa-the-international-dateline-shift-and-the-seventh-day-sabbath\/\" target=\"_blank\">Sollten sie nun am neuen &#8222;Samstag&#8220; Sabbat halten? Oder sollten sie an der alten Z\u00e4hlung festhalten und keinen Tag auslassen?<\/a> Aber das h\u00e4tte bedeutet, dass sie nach der neuen Z\u00e4hlung am Sonntag Ruhetag halten w\u00fcrden!<\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"IDL-Zeitzonen-Weltkarte\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/2lVO5iGs-idl-bbc-5.gif\" style=\"width: 464px; height: 480px;\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die internationale Datumslinie ist eine Erfindung, die keinerlei Bezug zur Natur hat. Warum sollte Jahuwah es zulassen, dass sein Sabbat, der ihm so wichtig ist, von einer Sache abh\u00e4ngt, die so instabil ist wie der moderne Kalender? Denn der moderne Kalender kann offensichtlich durch eine simple Volksabstimmung abge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Die von Menschen erfundene, internationale Datumslinie ist nur dann notwendig, wenn man den Sabbat nach dem p\u00e4pstlichen, gregorianischen Kalender bestimmen will. Nutzt man den Mond, um sich den Beginn eines Monats und damit auch die Sabbatdaten anzeigen zu lassen, braucht man so ein k\u00fcnstliches Hilfsmittel nicht. Jahuwah erschuf den <i>Mond<\/i> unter anderem dazu, dass wir daran die Zeiten (<i>mo&#8217;edim<\/i>) ablesen k\u00f6nnen. Er gibt sie uns akkurat an, unabh\u00e4ngig davon, wo man lebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size:18px;\"><b>Nur ein wahrer Sabbat<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"Dr. Martin Luther King, Jr.\" height=\"480\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/mlkj-5.jpg\" style=\"margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 15px\" title=\"Dr. Martin Luther King, Jr.\" width=\"368\">Eine Pseudoreligion \u00e4hnelt einer Pseudowissenschaft. Es handelt sich dabei um einen &#8222;Fake&#8220;, also um einen als Wahrheit getarnten Betrug. Sowohl im Bereich der Pseudowissenschaft als auch in dem der Pseudoreligion werden Hypothesen auf Annahmen aufgebaut. Anschlie\u00dfend bem\u00fcht man sich, diese <i>Thesen<\/i> zu beweisen, anstatt nach der <i>Wahrheit<\/i> zu suchen. Doch wenn schon die Annahme verkehrt ist, wird auch kein sogenannter Beweis den Irrtum in Wahrheit verwandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Es hat Tradition, den Samstag als Sabbat zu bezeichnen. Das sorgt jedoch nicht daf\u00fcr, dass diese Annahme der Realit\u00e4t entspricht. Die modernen Juden halten am Samstag Ruhetag. Das beweist, was schon viele j\u00fcdische Gelehrte bereits erkl\u00e4rt haben: Die Juden nutzen zur Bestimmung ihrer Feiertage nicht l\u00e4nger den biblischen Kalender.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Arch\u00e4ologie, Bibel und Astronomie weisen uns auf die Wahrheit hin: Der biblische Sabbat wurde durch den Luni-Solar-Kalender bestimmt, welcher wiederum auf der Bewegung des Mondes beruhte. Der Samstag ist also nicht der wahre Sabbat Jahuwahs aus 2. Mose 20,10 und der Sonntag nicht der echte Tag der Auferstehung Jahushuas. Beide sind F\u00e4lschungen, die von Satan als Ruhetage installiert wurden, um Jahuwah Ehre und Anbetung zu stehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Doch diese Hinweise werden niemanden \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dem die Wahrheit zu unbequem ist. Abraham Lincoln sagte einmal: &#8222;Wenn ein ehrlicher Mann einen Fehler macht und dann die Wahrheit h\u00f6rt, wird er entweder aufh\u00f6ren, diesen Fehler zu machen oder er wird aufh\u00f6ren, ehrlich zu sein.&#8220; WLC appelliert hiermit dazu, alle Vorurteile beiseite zu legen. Setzt die Wahrheit an die erste Stelle! Folgt dem Lamm \u00fcberallhin nach, wo es hingeht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Es ist eure Entscheidung. Ihr habt die Hinweise vor euch. Was werdet <i>ihr<\/i> damit anfangen? Zum Abschluss einige Worte von Martin Luther King Jr.: &#8222;Die Feigheit fragt: Ist das auch sicher? Die Berechnung fragt: Ist das auch taktisch klug? Die Eitelkeit fragt: Ist es popul\u00e4r? Doch das Gewissen fragt: Ist es richtig? Es kommt eine Zeit, in der man eine Meinung vertreten muss, die weder sicher noch taktisch klug noch popul\u00e4r ist. Aber man muss sie vertreten, weil sie richtig ist.&#8220;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<div id=\"edn1\">\n<p><sup>1<\/sup> http:\/\/www.bbc.co.uk\/history\/british\/empire_seapower\/trafalgar_01.shtml Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>2<\/sup> \u201c&#8230;sie wurde oft mit Venus assoziiert, der r\u00f6mischen G\u00f6ttin der Liebe, der Sch\u00f6nheit und der Fruchtbarkeit. \u2018Das englische Wort &#8222;Friday&#8220; kommt vom altenglischen Begriff \u2018Fr\u012bged\u00e6g.\u2019\u201d (https:\/\/www.livescience.com\/45432-days-of-the-week.html Eig. dt. \u00dcbers.)<\/p>\n<p><sup>3<\/sup> Eviatar Zerubavel: <i>The Seven Day Circle<\/i>. S. 23; eig. Hervorheb. u. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>4<\/sup> Ebd., S. 23-24; eig. Hervorheb. u. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup> Robert L. Odom: <i>Sunday in Roman Paganism.<\/i> \u201cThe Pagan Planetary Week.\u201d Eig. dt. \u00dcbers. Vgl.: http:\/\/4angelspublications.com\/Books\/SiRP\/CHAPTER%201.pdf<\/p>\n<p><sup>6<\/sup> eLaine Vornholt &amp; Laura Lee Vornholt-Jones: <i>Calendar Fraud. <\/i>\u201cTime\u2019s Greatest Conspiracy Theory: The Continuous Weekly Cycle\u201d. Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup> <i>Encyclop\u00e6dia Britannica<\/i>. Stw.: &#8222;The Julian Calendar&#8220;. Eig. Hervorheb. u. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup> eLaine Vornholt &amp; Laura Lee Vornholt-Jones: <i>Calendar Fraud<\/i>. S. 31. Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup> <i>Inscriptiones Latin\u00e6 Christian\u00e6 Veteres<\/i>. Bd. 2, S. 118, #3033. Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>10<\/sup> eLaine Vornholt &amp; Laura Lee Vornholt-Jones: <i>Calendar Fraud<\/i>. S. 31. Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>11<\/sup> Maimonides: <i>Kiddusch Ha-hodesch<\/i>. Tr. Mahler, 1889. Eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup> <i>The Universal Jewish Encyclopedia.<\/i> &#8222;Holidays&#8220;, S. 410, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup> <i>The Universal Jewish Encyclopedia. <\/i>&#8222;Holidays&#8220;, Bd. X, Stw. &#8222;Week&#8220;, S. 482, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup> <i>The Universal Jewish Encyclopedia.<\/i> Stw. \u201cCalendar,\u201d S. 631, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>15<\/sup> <i>The Jewish Encyclopedia<\/i>. Stw. &#8222;Calendar&#8220;, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>16<\/sup> <i>The Jewish Calendar; Changing the Calendar.<\/i> www.torah.org; eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>17<\/sup> Heinrich Graetz: <i>History of the Jews.<\/i> Bd. II, S. 563-564, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>18<\/sup> David Sidersky: <i>Astronomical Origin of Jewish Chronology<\/i>. Paris 1913, S. 651, eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>19<\/sup> Grace Amadon: <i>Report of Committee on Historical Basis, Involvement, and Validity of the October 22, 1844, Position<\/i>. Teil V, Sek. B, S. 17-18, eig. Hervorheb. u. dt. \u00dcbers.; Box 7, Ordner 1, Grace Amadon Collection, Center for Adventist Research, Andrews University, Berrien Springs, Michigan.<\/p>\n<p><sup>20<\/sup> Ebd.<\/p>\n<p><sup>21<\/sup> <i>American Catholic Quarterly Review<\/i>, Januar 1883; eig. dt. \u00dcb.<\/p>\n<p><sup>22<\/sup> <i>The Ecclesiastical Review<\/i>, Februar 1914; eig. dt. \u00dcb.<\/p>\n<p><sup>23<\/sup> Transkription und Audioaufnahme sind <a href=\"http:\/\/4angelspublications.com\/articles\/catholic_scholar.php\" target=\"_blank\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n<p><sup>24<\/sup> The Key Word Study Bible, King James Version. \u201cLexical Aids to the Old Testament.\u201d Stw. &#8222;Mo\u2019ed&#8220; (#4150), eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>25<\/sup> <i>Nelson\u2019s Illustrated Bible Dictionary<\/i>. Ed. 1986, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>26<\/sup> Weitere Informationen zur Funktionsweise des biblischen Kalenders sind <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/neumondtage-sabbate--der-gregorianische-kalender.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.worldslastchance.com\/yahuwahs-calendar\/neumonde-translationstage.html\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n<p><sup>27<\/sup> Detaillierte Informationen dazu hier in englischer Sprache: <a href=\"http:\/\/www.ministersnewcovenant.org\/uploads\/9\/1\/6\/1\/9161032\/ls_book_2013_1.0.pdf\" target=\"_blank\">Arnold Bowen and Matthew Janzen: Weekly Sabbath Days Are Determined By The Moon.<\/a><\/p>\n<p><sup>28<\/sup> eLaine Vornholt &amp; Laura Lee Vornholt-Jones: <i>The Great Calendar Controversy<\/i>. S. 87. Eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>29<\/sup> Robert L. Odom:<i> Sunday in Roman Paganism<\/i>. S. 157. Eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>30<\/sup> eLaine Vornholt &amp; Laura Lee Vornholt-Jones: <i>Calendar Fraud<\/i>. S. 44. Eig. \u00dcbers.<\/p>\n<p><sup>31<\/sup> Detaillierte Informationen dazu hier in englischer Sprache: <a href=\"http:\/\/4angelspublications.com\/Books\/GCC\/Chapter%205.pdf\" target=\"_blank\">\u201cWhen Was Christ Really Crucified?\u201d<\/a><\/p>\n<p><sup>32<\/sup> http:\/\/oceanservice.noaa.gov\/facts\/international-date-line.html Eig. \u00dcbers.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":227256,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-110565","wlc-article","type-wlc-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wlc-article-category-jahs-kalender","wlc-content-directory-sabbath"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>FAKE NEWS! 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