{"id":108424,"date":"2011-04-04T09:47:43","date_gmt":"2011-04-04T09:47:43","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/wlc-article\/migrating-sein-name-ist-wunderbar-teil-1-ruf-ihn-beim-namen\/"},"modified":"2025-08-20T17:33:55","modified_gmt":"2025-08-20T17:33:55","slug":"sein-name-ist-wunderbar-teil-1-ruf-ihn-beim-namen","status":"publish","type":"wlc-article","link":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/de\/articles\/praktisches-glaubensleben\/sein-name-ist-wunderbar-teil-1-ruf-ihn-beim-namen\/","title":{"rendered":"Sein Name ist wunderbar | Teil 1: Ruf ihn beim Namen!"},"content":{"rendered":"<p>Als<br \/>\ndie Erde aus der Hand unseres liebenden Sch\u00f6pfers hervorging, war<br \/>\nsie perfekt. Jeder Grashalm, jede Bl\u00fcte, alle Gesch\u00f6pfe, vom<br \/>\ngr\u00f6\u00dften bis zum kleinsten, zeugten von der Herrlichkeit des<br \/>\nSch\u00f6pfers. Die Kr\u00f6nung des ganzen Werkes war die Erschaffung des<br \/>\nMenschen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Lasst<br \/>\nuns Menschen machen nach unserem Bild, uns \u00e4hnlich; die sollen<br \/>\nherrschen \u00fcber die Fische im Meer und \u00fcber die V\u00f6gel des Himmels<br \/>\nund \u00fcber das Vieh [&#8230;]. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild,<br \/>\nim Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.&#8220;<br \/>\n(1. Mose 1,26-27, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Im<br \/>\nBilde des Sch\u00f6pfers geschaffen! Keinem anderen Gesch\u00f6pf auf der<br \/>\nErde wurde diese Ehre zuteil. Nur den Menschen! Sie waren als<br \/>\nvollkommene Wesen <em>geschaffen<\/em><br \/>\nworden, um mit den Engeln und ihrem Sch\u00f6pfer in Gemeinschaft zu<br \/>\nleben und darin das Bild des Allm\u00e4chtigen widerzuspiegeln. Adam und<br \/>\nseine Frau Eva standen als Kinder des himmlischen K\u00f6nigs nicht nur<br \/>\nunter  seiner v\u00e4terlichen F\u00fcrsorge, sondern studierten unter seiner<br \/>\nAnleitung ihre Umwelt. Sie wurden oft von Engeln besucht und hatten<br \/>\ndas Privileg, mit ihrem Sch\u00f6pfer von Angesicht zu Angesicht zu<br \/>\nreden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die<br \/>\nGesetze und Funktionsweisen der Natur waren ihrem forschenden und<br \/>\nstaunenden Verstand offen zug\u00e4nglich. Jedes Lebewesen, vom gr\u00f6\u00dften<br \/>\nbis zum kleinsten, sollte von ihnen beobachtet und verstanden werden.<br \/>\nVon der Wiesenblume bis zum gr\u00f6\u00dften Baum, auf der Erde, am Himmel<br \/>\nund im Meer \u2014 \u00fcberall erkannten seine Kinder die liebevolle<br \/>\nHandschrift und den Namen ihres Vaters.<\/p>\n<p align=\"justify\">In<br \/>\nder K\u00fchle des Abends kam der Sch\u00f6pfer das heilige Paar besuchen, um<br \/>\nmit ihm die Ereignisse des Tages zu besprechen und mit ihm die Freude<br \/>\ndes Zusammenseins zu teilen. Solange Adam und Eva dem g\u00f6ttlichen<br \/>\nGesetz der Liebe treu blieben, sammelten sie auf diese Weise immer<br \/>\nwieder neue Erkenntnisse. Sie entdeckten neue Quellen der Freude und<br \/>\ndes Gl\u00fccks, w\u00e4hrend ihnen gleichzeitig immer mehr die unermessliche<br \/>\nund unersch\u00f6pfliche Liebe ihres Sch\u00f6pfers bewusst wurde. An jedem<br \/>\nAbend dieser gl\u00fccklichen Tage kam der Sch\u00f6pfer in ihren Garten und<br \/>\nrief sie zu sich.<\/p>\n<p align=\"justify\">Doch<br \/>\ndann geschah eine gro\u00dfe Trag\u00f6die: Die S\u00fcnde drang in die Welt ein.<br \/>\nAls Satan Eva begegnete, um sie auf seine Seite zu ziehen, war sie<br \/>\nnicht hungrig. Es war nicht ein Hunger nach etwas <em>Essbarem<\/em>,<br \/>\nder ihr zum Verh\u00e4ngnis wurde. Sondern Eva wurde dazu gebracht, an<br \/>\nder Liebe, der <em>Ehrlichkeit<\/em><br \/>\nund der <em>Vertrauensw\u00fcrdigkeit<\/em><br \/>\nihres Sch\u00f6pfer zu zweifeln. <\/p>\n<p align=\"justify\">Der<br \/>\nTeufel weckte in ihr das Verlangen nach einer Position, die ihr nicht<br \/>\ngeh\u00f6rte. Sie wollte wie ein &#8222;Gott&#8220; sein. Genau dieser<br \/>\nVersuchung war auch Satan selbst erlegen. (Vgl. <u><a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/jesaja\/14\/12-14.?hl=1#hl\">Jesaja<br \/>\n14,12-14.<\/a><\/u>) Eva wollte etwas<br \/>\nhaben, wof\u00fcr sie nicht gemacht und ausger\u00fcstet war und womit sie<br \/>\nauch nicht umgehen konnte: Sie wollte beides kennen und erfahren, das<br \/>\nGute und das B\u00f6se. Dabei war es nie der Plan des Vaters, dass seine<br \/>\nKinder jemals erfahren, was das B\u00f6se ist. Und schon gar nicht, dass<br \/>\nsie es schutzlos auf eigene Faust erleben!<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach<br \/>\ndiesem schrecklichen Tag, an dem Adam und Eva die S\u00fcnde gew\u00e4hlt und<br \/>\nsich damit Satans Rebellion angeschlossen hatten, fiel das<br \/>\nLichtgewand von ihnen ab, das sie bedeckt hatte. Au\u00dferdem f\u00fchlten<br \/>\nsie sich schuldig. Weil sie keine M\u00f6glichkeit sahen, ihre Bl\u00f6\u00dfe zu<br \/>\nbedecken oder ihren Ungehorsam zu entschuldigen, liefen voller<br \/>\nSchrecken davon und versteckten sich, als sie h\u00f6rten, wie die Stimme<br \/>\nihres Sch\u00f6pfers sie rief:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Wo<br \/>\nbist du? Und er [d. h. Adam] antwortete: Ich h\u00f6rte deine Stimme im<br \/>\nGarten und f\u00fcrchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich<br \/>\nverborgen! Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast<br \/>\ndu etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du<br \/>\nsolltest nicht davon essen?&#8220; (1. Mose 3,9-11, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">So<br \/>\nbeginnt die lange und traurige Geschichte der S\u00fcnde unter den<br \/>\nMenschen. Von da an f\u00fcrchteten die Menschen an ihrem Sch\u00f6pfer<br \/>\ngerade die Eigenschaften, die sie zuvor so anziehend gefunden hatten.<br \/>\nDas Bewusstsein f\u00fcr seine Liebe, die Freude an seiner Gegenwart, das<br \/>\nVertrauen und die Zuversicht in seinen Schutz wurden durch Angst<br \/>\nersetzt. Das Ergebnis war, dass sie seine Gegenwart nicht l\u00e4nger<br \/>\ngenie\u00dfen konnten. Sie hielten es nicht mehr in seiner N\u00e4he aus!<\/p>\n<p align=\"justify\">Der<br \/>\nhimmlische Vater verlie\u00df Adam und Eva trotzdem nicht. Doch er<br \/>\nerkl\u00e4rt ihnen, dass sie aufgrund ihrer Wahl nun Schmerz und Leid,<br \/>\nM\u00fchsal und Trauer in ihrem Leben erfahren w\u00fcrden. Er erkl\u00e4rte<br \/>\nihnen den Preis ihrer S\u00fcnde: Wenn die Zeit erf\u00fcllt sein w\u00fcrde,<br \/>\nw\u00fcrde sein eigener Sohn f\u00fcr ihren Ungehorsam mit seinem Leben<br \/>\nbezahlen. Und er sagte ihnen, dass sie ihr Zuhause in dem<br \/>\nwundersch\u00f6nen Garten verlassen m\u00fcssten. Adam und Eva baten darum,<br \/>\nim Garten Eden bleiben zu d\u00fcrfen, wo sie so gl\u00fccklich gewesen<br \/>\nwaren. Sie versprachen, in Zukunft immer gehorsam zu sein. Aber es<br \/>\nwurde ihnen gesagt, dass ihre <em>Natur<\/em><br \/>\nnun durch die S\u00fcnde verdorben sei. Sie hatten durch ihre eigene<br \/>\nEntscheidung ihre Widerstandskraft gegen\u00fcber Satan verringert und<br \/>\ndurch ihre Schuld ihren unbescholtenen Zustand verloren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Voller<br \/>\nTrauer verlie\u00dfen sie den Garten, um auf einer Erde zu wohnen, auf<br \/>\nder nun der Fluch der S\u00fcnde ruhte. Alle Bewohner des Himmels hatten<br \/>\nMitleid mit Adam und Eva. Aber der Sch\u00f6pfer hatte einen Plan,<br \/>\nwodurch ihr Zustand der Unschuld wiederhergestellt werden konnte.<br \/>\nDieser g\u00f6ttliche Plan setzte jedoch eine st\u00e4ndige Kommunikation<br \/>\nzwischen dem Sch\u00f6pfer und seinen Kindern voraus. Sie sollten<br \/>\nunmittelbaren Zugang zu seiner Hilfe haben, <em>wenn<br \/>\nsie darum baten<\/em>.<\/p>\n<p align=\"justify\">Doch<br \/>\ndie Nachkommen von Adam und Eva hielten nicht lange an der Treue zum<br \/>\nhimmlischen Vater fest. Als die S\u00fcnde sich weiter durch ihre b\u00f6sen<br \/>\nTaten ausbreitete, h\u00f6rten die Menschen auch immer weniger, wie die<br \/>\ng\u00f6ttliche Stimme sie rief. Sie wollten das Gesetz der Liebe ihres<br \/>\nSch\u00f6pfers nicht mehr beachten. Als immer mehr Menschen geboren<br \/>\nwurden und aufwuchsen, verga\u00dfen sie einfach, dass seine Stimme trotz<br \/>\nallem nach ihnen rief. Nachdem Kain Abel get\u00f6tet hatte, wurde Adam<br \/>\nund Eva ein dritter Sohn geboren: Seth. Der wiederum bekam auch einen<br \/>\nSohn. In 1. Mose 4,26 (SCH2000) steht: &#8222;Und auch Seth wurde ein<br \/>\nSohn geboren, den nannte er Enosch. Damals fing man an, den Namen des<br \/>\nHERRN anzurufen.&#8220;<\/p>\n<p align=\"justify\">Wie<br \/>\ntraurig, dass es so lange dauerte, bis die M\u00e4nner und Frauen<br \/>\n\u00fcberhaupt <em>anfingen<\/em>,<br \/>\nden Namen ihres liebenden, himmlischen Vaters anzurufen! Um die Macht<br \/>\ndes Teufels in der gro\u00dfen Auseinandersetzung zwischen Gut und B\u00f6se<br \/>\nzu begrenzen, stellte der Sch\u00f6pfer Regeln auf, die Satan nicht<br \/>\nbrechen konnte. Jeder Mensch konnte die Seite kontaktieren, f\u00fcr die<br \/>\ner sich entschied: Den Himmel oder den Teufel. Doch weder Himmel noch<br \/>\nTeufel sollten die Menschen direkt kontaktieren, es sei denn auf<br \/>\nausdr\u00fcckliche Einladung hin. Der Vater tat dies, um seine Kinder vor<br \/>\nden st\u00e4ndigen Bel\u00e4stigungen durch die D\u00e4monen zu sch\u00fctzen. Diese<br \/>\n&#8222;Regeln&#8220; gelten noch heute.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcberall<br \/>\nin der Schrift wird man dazu aufgefordert, den Vater mit seinem<br \/>\n&#8222;Namen&#8220; anzusprechen.<\/p>\n<p align=\"center\">Dank<br \/>\ndem HERRN,<br \/>\nruft<br \/>\nseinen Namen an, &#8230;<br \/>\nredet<br \/>\nvon allen seinen Wundern!<br \/>\nR\u00fchmt<br \/>\neuch seines heiligen Namens!<br \/>\nEs<br \/>\nerfreue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!<br \/>\n1.<br \/>\nChronik 16,8-10, SCH2000.<\/p>\n<p align=\"center\">Ich<br \/>\nkam in Drangsal und Kummer.<br \/>\nDa<br \/>\nrief ich den Namen des HERRN an&#8230;<br \/>\nDen<br \/>\nKelch des Heils will ich nehmen<br \/>\nund<br \/>\nden Namen des HERRN anrufen&#8230;<br \/>\nPsalm<br \/>\n116,3.4.13, SCH2000.<\/p>\n<p align=\"center\">\n<p align=\"center\">Dankt<br \/>\ndem HERRN, ruft seinen Namen an,<br \/>\nverk\u00fcndigt<br \/>\nunter den V\u00f6lkern seine Taten,<br \/>\nerinnert<br \/>\ndaran, dass sein Name hoch erhaben ist!&#8220;<br \/>\nJesaja<br \/>\n12,4, SCH2000.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Ich<br \/>\nliebe den HERRN, denn er hat erh\u00f6rt meine Stimme und mein Flehen,<br \/>\n&#8230; ich kam in Drangsal und Kummer. Da rief ich den Namen des HERRN<br \/>\nan&#8230; Der HERR ist gn\u00e4dig und gerecht&#8230; O HERR, ich bin dein<br \/>\nKnecht&#8230; Ich will deinen Namen anrufen. Psalm 116,1-5. 16-17,<br \/>\nSCH2000.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auch<br \/>\nviele andere Verse weisen uns an, den Namen des Vaters zu loben.<\/p>\n<p align=\"center\">&#8222;Lobt<br \/>\nden Namen des HERRN!<br \/>\nLobt<br \/>\nihn, ihr Knechte des HERRN&#8230;<br \/>\nLobt<br \/>\nden HERRN,<br \/>\ndenn<br \/>\ng\u00fctig ist der HERR,<br \/>\nlobsingt<br \/>\nseinen Namen,<br \/>\ndenn<br \/>\ner ist lieblich!<br \/>\nPsalm<br \/>\n135,1-3, SCH2000.<\/p>\n<p align=\"center\">\n<p align=\"center\">T\u00e4glich<br \/>\nwill ich dich preisen<br \/>\nund<br \/>\ndeinen Namen r\u00fchmen immer und ewiglich!<br \/>\nPsalm<br \/>\n145,2, SCH2000.<\/p>\n<p align=\"justify\">Andere<br \/>\nTexte fordern diejenigen, die an den Sch\u00f6pfer glauben, dazu auf,<br \/>\n&#8222;den Namen des HERRN [&#8230;] in Zion und sein Lob in Jerusalem&#8220;<br \/>\nzu verk\u00fcnden. (Psalm 102,22, SCH2000.) Das inspirierte Wort<br \/>\nversichert uns, dass jeder dem Namen seines Sch\u00f6pfers vertrauen<br \/>\nkann: &#8222;Wir wollen jauchzen \u00fcber dein Heil und das Banner<br \/>\nerheben im Namen unseres Gottes!&#8220; (Psalm 20,6, SCH2000.)<\/p>\n<p>\nAlles<br \/>\nhat einen Namen. Wenn man die Dinge nicht beim Namen nennt, ist keine<br \/>\nKommunikation m\u00f6glich. Alles muss bezeichnet werden, sei es eine<br \/>\nSache, ein Ort, eine Idee oder ein Gef\u00fchl. Auch der Sch\u00f6pfer hat<br \/>\neinen pers\u00f6nlichen Namen. Und es ist dieser Name, den alle anrufen<br \/>\nsollen! Durch seinen Geist ist der Vater immer in der N\u00e4he und immer<br \/>\nansprechbar. Er wartet nur darauf, dass du ihn bei seinem Namen<br \/>\nrufst. Er sehnt sich danach, dir zu antworten!<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber<br \/>\nder Name des Vaters lautet nicht &#8222;HERR&#8220;. Dieser Begriff<br \/>\nsollte den g\u00f6ttlichen Namen auch nicht ersetzen. Die deutschen<br \/>\nW\u00f6rter &#8222;HERR&#8220; und &#8222;GOTT&#8220; sind nur Titel und<br \/>\nk\u00f6nnen auch auf d\u00e4monischen &#8222;G\u00f6tter&#8220; angewendet werden!<br \/>\n&#8222;HERR&#8220; bedeutet einfach nur <em>Meister<\/em>.<br \/>\nDas Wort, welches in unseren Bibel\u00fcbersetzungen mit &#8222;Gott&#8220;<br \/>\n\u00fcbersetzt wird, kommt aus dem Hebr\u00e4ischen und lautet <em>Elohim<\/em>.<br \/>\nDie angegebene \u00dcbersetzung im W\u00f6rterbuch lautet:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;<em>G\u00f6tter<\/em><br \/>\nim allgemeinen Sinn; speziell: f\u00fcr den obersten <em>Gott<\/em>;<br \/>\ngelegentlich gebraucht aus Ehrerbietung f\u00fcr <em>Magistrate<\/em>;<br \/>\nsuperlativer Gebrauch: Gott, [&#8230;] Richter, GOTT, G\u00f6ttin,<br \/>\ngro\u00df(artig), m\u00e4chtig [&#8230;], f\u00fcr Herrscher, Gerichtsherren [&#8230;]&#8220;.<br \/>\n(<em>The New Strong&#8217;s Expanded Dictionary of Bible<br \/>\nWords<\/em>, # 430.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Das<br \/>\nhebr\u00e4ische Wort, das im ersten Gebot f\u00fcr das deutsche Wort &#8222;Gott&#8220;<br \/>\ngebraucht wird, hei\u00dft &#8222;Elohim&#8220;. Es wird in der Bibel<br \/>\nsowohl f\u00fcr den Sch\u00f6pfer, als auch f\u00fcr heidnische (also falsche)<br \/>\nG\u00f6tter gebraucht. Die deutsche \u00dcbersetzung von Franz Eugen<br \/>\nSchlachter in der 2000er Version \u00fcbersetzt es u. a. so:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Ich<br \/>\nbin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land \u00c4gypten [&#8230;]<br \/>\nherausgef\u00fchrt habe. Du sollst keine anderen G\u00f6tter neben mir<br \/>\nhaben!&#8220; (2. Mose 20,2-3, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit<br \/>\nanderen Worten: &#8222;Ich bin dein Elohim, der ich dich aus dem Land<br \/>\n\u00c4gypten [&#8230;] herausgef\u00fchrt habe. Du sollst keine anderen Elohim<br \/>\nneben mir haben!&#8220; Elohim ist ein Wort im Plural und wird oft mit<br \/>\n&#8222;G\u00f6tter&#8220; \u00fcbersetzt. Im Singular lautet es &#8222;El&#8220;,<br \/>\nwas &#8222;m\u00e4chtig&#8220; bedeutet. (siehe <em>The<br \/>\nNew Strong&#8217;s Expanded Dictionary of Bible Words<\/em>,<br \/>\n# 410.) Wenn in der Bibel Elohim verwendet wird, gilt es oft f\u00fcr<br \/>\nbeide, f\u00fcr Vater und Sohn.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das<br \/>\nProblem ist, wenn man ein Wort oder einen Titel benutzt, ist dadurch<br \/>\nkein Wesen pers\u00f6nlich bestimmt. Denn Titel sind austauschbar und<br \/>\nk\u00f6nnen ebenso leicht auf eine heidnische Gottheit angewendet werden.<br \/>\nEs liegt auch keine Kraft in Titeln. Titel inspirieren nicht den<br \/>\nGlauben an die Kraft und Liebe der Person, die hinter dem g\u00f6ttlichen<br \/>\nNamen steht! Denn &#8222;<em>El&#8220;<\/em><br \/>\n(M\u00e4chtiger) kann auf viele verschiedene Personen angewendet werden<br \/>\n(Magistrate, K\u00f6nige, Propheten, Ehem\u00e4nner und G\u00f6tter). Um den<br \/>\nhimmlischen Vaters im Glauben bei seinem Namen zu rufen, muss man<br \/>\nseinen Namen erst einmal <em>kennen<\/em>!<\/p>\n<p align=\"justify\">Es<br \/>\ngefiel Satan sehr gut, dass der g\u00f6ttliche Name hinter dem Titel<br \/>\n&#8222;HERR&#8220; versteckt wurde. Wenn der Name hinter Titeln<br \/>\nverborgen ist, verschwindet auch das Wissen dar\u00fcber, was dieser Name<br \/>\nbedeutet. Und somit kann auch keine entsprechend vertrauensvolle<br \/>\nBeziehung zu dem Namenstr\u00e4ger entstehen, obwohl er einen liebevollen<br \/>\nCharakter besitzt. Die Geschichten der Bibel zeigen uns, dass alle,<br \/>\ndie den Namen des Vaters anriefen, eine Antwort bekamen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-left: 10px\" alt=\"folded hands resting on Bible\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name1.jpg\" align=\"right\" border=\"0\">Aus<br \/>\ndem Bauch eines Fisches heraus, schrie Jona im Gebet zu seinem<br \/>\nSch\u00f6pfer. Aus der tiefen L\u00f6wengrube schickte Daniel seine Gebete<br \/>\ngen Himmel \u2014 und wurde besch\u00fctzt. Aus dem gl\u00fchenden Ofen, aus der<br \/>\nZisterne, in Sklaverei und Verfolgung riefen seine Kinder von Herzen<br \/>\nnach ihrem Sch\u00f6pfer. Und zu allen Zeiten wurden die Menschen von<br \/>\nallen ihren N\u00f6ten gerettet, wenn sie im Glauben den g\u00f6ttlichen<br \/>\nNamen anriefen. Wieder und wieder in der Geschichte der<br \/>\nisraelitischen Nation verstrickten sich die Menschen in ihren S\u00fcnden<br \/>\nund wurden daraufhin in die Gefangenschaft gef\u00fchrt oder anderweitig<br \/>\nbestraft. Doch wenn sie ihre Taten ehrlich bereuten und den Namen<br \/>\nihres Sch\u00f6pfers anriefen, wurden sie befreit und gerettet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Gerade<br \/>\nin der Endzeit, w\u00e4hrend die gro\u00dfe Drangsal und der Zorns des<br \/>\nAllm\u00e4chtigen \u00fcber die Welt kommen, hat diese letzte Generation<br \/>\nseines Volkes es bitter n\u00f6tig, seinen Namen zu <em>kennen<\/em>.<br \/>\nSein Name ist wunderbar und stark. Er darf nicht sinnlos oder<br \/>\nunbedacht verwendet werden. Es sind immer noch alle eingeladen,<br \/>\ndiesen Namen anzurufen. Und alle, die das tun, <em>werden<br \/>\nauch eine Antwort bekommen<\/em>.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir<br \/>\nm\u00fcssen uns erinnern, dass Satan, der Vater der L\u00fcge, auch der<br \/>\nMeister der gestohlenen Identit\u00e4ten ist. Da er keine eigene<br \/>\nsch\u00f6pferische Kraft besitzt, verdreht, manipulieren und l\u00fcgt er. Er<br \/>\nbeansprucht die Eigenschaften des Sch\u00f6pfers f\u00fcr sich und versucht,<br \/>\nseine eigenen negativen Eigenschaften dem Vater anzulasten. Weil die<br \/>\nMenschen auf diese Tricks und Kniffe hereinfallen, f\u00fcrchten sie sich<br \/>\nausgerechnet vor dem, zu dem sie in ihrer Not fl\u00fcchten und bei dem<br \/>\nHilfe im Kampf gegen das B\u00f6se bekommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Satans<br \/>\nMethode der Kriegsf\u00fchrung und sein unrechtm\u00e4\u00dfiger Anspruch auf die<br \/>\nEhre des Sch\u00f6pfers werden in seiner Prahlerei deutlich, als er aus<br \/>\ndem Himmel hinausgeworfen wurde. Das Buch Jesaja bezeugt uns diesen<br \/>\nHochmut:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Wie<br \/>\nbist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern [&#8230;]! Und doch<br \/>\nhattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: &#8222;Ich will zum<br \/>\nHimmel emporsteigen und meinen Thron \u00fcber die Sterne [Jahuwahs]<br \/>\n[&#8230;] erh\u00f6hen [&#8230;]; ich will emporfahren auf Wolkenh\u00f6hen, dem<br \/>\nAllerh\u00f6chsten mich gleich machen!&#8220; (Jesaja 14,12-14, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Nachdem<br \/>\ndie Sintflut die Erde gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich gereinigt hatte, versuchte<br \/>\nSatan sofort, den vorsintflutlichen G\u00f6tzenkult wiederherzustellen<br \/>\nund jegliche Anbetung auf sich umzulenken. Sogar w\u00e4hrend Noah und<br \/>\nSem noch lebten, beteten ihre Nachkommen schon wieder zu D\u00e4monen.<br \/>\nZur Zeit Abrahams war der G\u00f6tzenkult l\u00e4ngst wieder tief in den<br \/>\nK\u00f6pfen der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung verwurzelt. Jahuwah rief<br \/>\nAbraham dazu auf, sich aus dieser Gesellschaft zu l\u00f6sen und keinem<br \/>\nG\u00f6tzen zu dienen. <\/p>\n<p align=\"justify\">Zu<br \/>\njener Zeit versuchte Satan, die Menschen durch verschiedene<br \/>\nKultformen an sich zu binden. Seine D\u00e4monen waren in den Tempeln der<br \/>\nMenschen anwesend. Ein reicher Mann oder ein K\u00f6nig konnte einen<br \/>\nTempel bauen, einen Priester ernennen, zeremoniell einen D\u00e4mon<br \/>\nbeschw\u00f6ren und ihn einladen, im &#8222;Allerheiligsten&#8220; dieses<br \/>\nTempels zu wohnen und unter einem speziellen Namen ansprechbar zu<br \/>\nsein. Die Priester waren dazu berufen, dieser d\u00e4monischen &#8222;Gottheit&#8220;<br \/>\nzu dienen, ihr Opfergaben darzubringen und ihre Gnade zu erflehen.<br \/>\nDie Leute bezahlten den Priester, um dem D\u00e4mon Fragen zu stellen, um<br \/>\nMagie auszu\u00fcben, um sie zu segnen oder andere Personen zu<br \/>\nverfluchen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-right: 10px\" alt=\"stone relief\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name2.jpg\" align=\"left\" border=\"0\">Das<br \/>\nwar keine blo\u00dfe Scharade. Der Grund f\u00fcr die Bereitwilligkeit der<br \/>\nMenschen, einen Priester zu bezahlen und dem &#8222;Gott&#8220;<br \/>\nOpfergaben zu bringen, bestand darin, dass es funktionierte! Satan<br \/>\nbesa\u00df viele M\u00f6glichkeiten, die Menschen zu t\u00e4uschen, in Staunen zu<br \/>\nversetzen und in Abh\u00e4ngigkeiten zu verstricken. Die okkulten<br \/>\nMysterienreligionen dieser Zeit hatten viele Geheimnisse und<br \/>\nfaszinierende Zeremonien, um die Gef\u00fchle ihrer Gl\u00e4ubigen zu reizen<br \/>\nund sie immer wieder anzulocken. Der<br \/>\npers\u00f6nliche Name, mit dem der D\u00e4mon angesprochen wurde, spielte<br \/>\ndabei eine sehr wichtige Rolle. Die Leute meinten, es sei nicht<br \/>\nm\u00f6glich, mit ihm in Kontakt zu treten, ohne seinen Namen zu kennen.<br \/>\nWenn ein Feind den Namen deines Gottes kannte, konnte er ihm ein<br \/>\ngr\u00f6\u00dferes Opfer als du darbringen, ihn dadurch auf seine Seite zu<br \/>\nziehen und dich anschlie\u00dfend im Kampf besiegen. Dieser Glaube hatte<br \/>\nzur Folge, dass die Menschen alles taten, um die Namen ihrer<br \/>\nGottheiten geheim zu halten. Im Laufe der Zeit wurden tausende von<br \/>\nsolchen selbsternannten &#8222;G\u00f6ttern&#8220; angebetet, die in<br \/>\ntausenden Tempeln wohnten und auf tausende Namen h\u00f6rten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Au\u00dferdem<br \/>\nmeinte man, dass ein Name umso mehr Macht zug\u00e4nglich mache, je<br \/>\ngeheimer er gehalten wurde. Wenn der Name eines Gottes allgemein<br \/>\n&#8222;unbekannt&#8220; war, nahm deshalb niemand an, dass es keinen<br \/>\nNamen g\u00e4be. Stattdessen dachte man, dass der betreffende Gott<br \/>\nau\u00dferordentlich m\u00e4chtig sei und sein Name deshalb besonders gut<br \/>\ngeheimgehalten wurde. In seiner Rede an die M\u00e4nner Athens auf dem<br \/>\nAreopag bezog sich Paulus auf diese Br\u00e4uche, um zugunsten des<br \/>\nSch\u00f6pfers zu predigen:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;Da<br \/>\nstellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr M\u00e4nner<br \/>\nvon Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von<br \/>\nGottheiten bedacht seid! Denn als ich umherging und eure Heiligt\u00fcmer<br \/>\nbesichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: <\/p>\n<h3 align=\"center\">&#8222;DEM<br \/>\nUNBEKANNTEN GOTT&#8220;<\/h3>\n<p align=\"justify\">\nNun verk\u00fcndige ich<br \/>\neuch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen. [&#8230;] [Jahuwah],<br \/>\nder die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des<br \/>\nHimmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von H\u00e4nden<br \/>\ngemacht sind&#8220;. (Apostelgeschichte 17,22-23, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Die<br \/>\ngesamte antike Welt hatte das Konzept verinnerlicht, dass man beim<br \/>\nBeten zu einem <em>bestimmten<\/em><br \/>\nGott dessen pers\u00f6nlichen Namen notwendig gebrauchen m\u00fcsse.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">&#8222;In<br \/>\nder alten Welt glaubte man, dass, wenn man den Namen einer Person<br \/>\nkannte, man Macht \u00fcber sie h\u00e4tte. Das Wissen \u00fcber den Charakter<br \/>\nund die Eigenschaften der heidnischen G\u00f6tter bef\u00e4higte den Anbeter<br \/>\ndazu, die Gottheit effektiver zu manipulieren und zu beeinflussen,<br \/>\nals wenn ihm der Name der Gottheit unbekannt w\u00e4re. Insofern ist die<br \/>\nUngenauigkeit des Wortes <em>el<\/em><br \/>\nfrustrierend f\u00fcr Personen, die hoffen, eine Art von Macht \u00fcber die<br \/>\nGottheit zu erhalten, da der Name wenig oder gar keinen Hinweis auf<br \/>\nden Charakter der Gottheit geben kann. Dies galt vor allem f\u00fcr <em>el<\/em>,<br \/>\nden Hauptgott der Kanaaniter. Die alten Semiten befanden sich im<br \/>\nZustand st\u00e4ndiger Todesangst gegen\u00fcber der \u00dcbermacht, die von den<br \/>\nG\u00f6ttern ausge\u00fcbt wurde. Sie versuchten st\u00e4ndig, sie zu<br \/>\nbes\u00e4nftigen. Sie haben G\u00f6tter f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit der<br \/>\nManifestierung von enormer Macht assoziiert.&#8220; (1)<\/p>\n<p align=\"justify\">Um<br \/>\nwirklich Zugang zur Gottheit zu bekommen, reichte es nicht aus, einen<br \/>\nallgemeinen Titel zu verwenden. So war es ein st\u00e4ndiger Kampf, den<br \/>\nNamen der eigenen Gottheit geheimzuhalten und gleichzeitig so viele<br \/>\nG\u00f6tternamen wie m\u00f6glich kennenzulernen, um &#8222;Ungl\u00fcck von sich<br \/>\nfernzuhalten&#8220;. W\u00e4hrend der Versklavung Israels besa\u00df \u00c4gypten<br \/>\n\u00fcber 2000 benannte Gottheiten. Einige G\u00f6tter davon hatten hunderte<br \/>\nvon Einzelnamen. Die Priester waren eifers\u00fcchtig darauf bedacht,<br \/>\ndiese G\u00f6tternamen geheim zu halten, um ihre Macht \u00fcber diese G\u00f6tter<br \/>\nnicht zu verlieren. Denn man glaubte, dass ein Gott antworten <em>m\u00fcsse<\/em>,<br \/>\nwenn er bei seinem pers\u00f6nlichen Namen gerufen wurde. <\/p>\n<p class=\"indenttext-left\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-left: 10px\" alt=\"Egyptian hieroglyphics\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name3.jpg\" align=\"right\" border=\"0\">&#8222;Kein<br \/>\n\u00e4gyptisches Wesen, nat\u00fcrlich oder \u00fcbernat\u00fcrlich, kann es<br \/>\nvermeiden, angerufen zu werden. [&#8230;] Die \u00e4gyptische Magie [&#8230;]<br \/>\nbasiert fast komplett auf der Nutzung dieser M\u00f6glichkeit. [&#8230;] Der<br \/>\npriesterliche Magier verwendet all sein Wissen und seine Macht dazu,<br \/>\nden exakten Aufbau eines Namens zu kennen (rokhu). [&#8230;] Denn der<br \/>\nmagische Gesang wiederholt exakt alle Bestandteile [des<br \/>\nausgesprochenen Namens]. Diese Praktik verlieh dem Priester die<br \/>\nkomplette Kontrolle \u00fcber die heraufbeschworene Seele. Diesem<br \/>\nunwiderstehlichen Ruf, der ihre Lebenssubstanz anspricht, mussten<br \/>\nalle sichtbaren und unsichtbaren Wesen gehorchen. Die beschworene<br \/>\nPerson, welche das Aussprechen ihres Namens nicht verhindern kann,<br \/>\nh\u00e4lt ihren Namen jedoch geheim. Jedes Wesen, vom dem\u00fctigsten Geist<br \/>\nbis zum m\u00e4chtigsten Gott, besitzt einen geheimen Namen, den niemand<br \/>\nwissen darf. Es verteidigt ihn eifers\u00fcchtig wie sein Leben. Denn der<br \/>\nText sagt: &#8222;Das ist sein Name, durch den er atmet.&#8220;&#8220;<br \/>\n(2)<\/p>\n<p align=\"justify\">\nEinige \u00e4gyptische<br \/>\nGottheiten besa\u00dfen mehrere Namen. Von den 358 bekanntesten<br \/>\n\u00e4gyptischen G\u00f6tternamen sind die folgenden nur die, deren Name mit<br \/>\n&#8222;A&#8220; beginnt:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\"><strong>Aa, Aah, Aapep,<br \/>\nAbtu, Ah, Ahemait, Ahti, Ailuros, Aken, Aker, Amathaunta, Amaunet,<br \/>\nAmemait, Amen, Amen Ra, Amen Re, Amenhotep, Ament, Amentet, Amentit,<br \/>\nAmmam, Ammit, Ammon, Ammon Ra, Ammon Re, Ammut, Amn, Amon, Amon Ra,<br \/>\nAmon Re, Amsit, Amun, Amun Ra, Amun Re, Anat, Andjety, Anedjti, Anet,<br \/>\nAnezti, Anhur, Anit, Ankh, Ankhet, Ankt, Anouke, Anpu, Anti, Anubis,<br \/>\nAnuket, Apademak, Apedemak, Apep, Apepi, Apet, Apis, Apophis, Aptet,<br \/>\nArensnuphis, Ari Hes Nefer, Arsnuphis, Aset, Aten, Aten Ra, Aten Re,<br \/>\nAton, Aton Ra, Aton Re, Atum, Atum Ra, Atum Re<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn<br \/>\nSatan etwas nicht durch direkte L\u00fcgen zerst\u00f6ren kann, greift er zu<br \/>\nVerdrehungen und sorgt f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse und falsche<br \/>\nBetonungen. Es ist zwar richtig, dass man den Vater im Gebet direkt<br \/>\nmit seinem pers\u00f6nlichen Namen ansprechen darf, doch das hei\u00dft<strong>nicht<\/strong>,<br \/>\ndass Namen <strong>tats\u00e4chlich<\/strong><em>magische<\/em><br \/>\nKraft besitzen. In diese Falle sind die Heiden in einen Irrtum<br \/>\nverfallen: Sie glaubten, dass Namen magische Kraft beinhalten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein<br \/>\nChrist sollte die pers\u00f6nlichen Namen des Vaters und des Sohnes<br \/>\nkennen, weil die <em>Bedeutung<\/em><br \/>\ndieser Namen <strong>den<br \/>\nGlauben<\/strong><br \/>\nin seinem Herzen beim Beten best\u00e4rkt. Wenn man auf die Liebe des<br \/>\nVaters vertraut, sich seiner Hilfsbereitschaft bewusst ist und sich<br \/>\nauf seine Verhei\u00dfungen beruft, hat man auch Zugang zu seiner<br \/>\ng\u00f6ttlichen Kraft. Ein bekannter Schriftsteller formulierte es so:<br \/>\n&#8222;Das Gebet ist doch der Schl\u00fcssel in der Hand des Glaubens, der<br \/>\ndie Kammern des Himmels \u00f6ffnet, in denen die unermesslichen Sch\u00e4tze<br \/>\ndes Allm\u00e4chtigen f\u00fcr uns bereit liegen!&#8220; (3) Doch bevor ein<br \/>\nGebet beantwortet werden kann, m\u00fcssen verschiedene Bedingungen<br \/>\nerf\u00fcllt sein: Bekehrung, Gehorsam und die Einsicht, dass man<br \/>\ng\u00f6ttliche Hilfe <em>n\u00f6tig<\/em><br \/>\nhat. &#8222;Unsere Not mag so gro\u00df sein, dass sie buchst\u00e4blich nach<br \/>\nHilfe schreit. Dennoch erwartet der Herr, dass wir ihn suchen im<br \/>\nGebet, ehe er eingreift. Darum sagt er: &#8222;Bittet, so wird euch<br \/>\ngegeben.&#8220;&#8220; (4) <\/p>\n<p align=\"justify\">Der<strong> Glaube<\/strong><br \/>\nist die Grundvoraussetzung daf\u00fcr, dass ein Gebet beantwortet wird.<br \/>\nJahushua betonte, dass das Ma\u00df des Glaubens des Bittenden<br \/>\nbeeinflusst, in wie weit ihm geholfen werden kann. Nachdem er sich<br \/>\n\u00fcberrascht \u00fcber den gro\u00dfen Glauben des r\u00f6mischen Zenturios<br \/>\nge\u00e4u\u00dfert hatte (&#8222;Wahrlich, ich sage euch: Einen so gro\u00dfen<br \/>\nGlauben habe ich in Israel nicht gefunden.&#8220; Matth\u00e4us 8,10,<br \/>\nSCH2000.), wandte er sich ihm zu und sagte: &#8222;Gehe hin, und dir<br \/>\ngeschehe, wie du geglaubt hast!&#8220; (Matth\u00e4us 8,13, SCH2000.) <\/p>\n<p align=\"justify\">\nDieses Prinzip<br \/>\ntauchte bei einem sp\u00e4terem Ereignis wieder auf. Eine Frau aus<br \/>\nSyro-Ph\u00f6nizien bat Jahushua, ihre Tochter zu heilen. Er antwortete<br \/>\nihr: &#8222;Es ist nicht recht, dass man das Brot der Kinder nimmt und<br \/>\nes den Hunden vorwirft&#8220;. Doch ihr Glaube war nicht zu<br \/>\nersch\u00fcttern. Sie sagte: &#8222;Ja, Herr; und doch essen die Hunde von<br \/>\nden Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen!&#8220; Er freute sich<br \/>\n\u00fcber ihren Glauben und rief aus: &#8222;O Frau, dein Glaube ist gro\u00df;<br \/>\ndir geschehe, wie du willst!&#8220; (Matth\u00e4us 15,21-28, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Hier<br \/>\nsieht man, wie wichtig es ist, den pers\u00f6nlichen Namen des Sch\u00f6pfers<br \/>\nzu kennen. Denn sein Name offenbart uns seine <em>Macht<\/em>,<br \/>\nseine <em>Eigenschaften<\/em><br \/>\nund seinen <em>Charakter<\/em>.<br \/>\nWer sich dessen bewusst ist, vergisst alle anderen &#8222;G\u00f6tter&#8220;.<br \/>\nEs bleibt nur der eine wahre Eloah \u00fcbrig, der Sch\u00f6pfer des Himmels<br \/>\nund der Erde, der jedes seiner Kinder so sehr liebt, als ob es sein<br \/>\neinziges w\u00e4re. <\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\nWenn aber jemand<br \/>\nJahuwah liebt, der ist von ihm erkannt. Was nun das Essen der<br \/>\nG\u00f6tzenopfer betrifft, so wissen wir, dass ein G\u00f6tze in der Welt<br \/>\nnichts ist, und das es keinen anderen Gott (Eloah) gibt au\u00dfer dem<br \/>\nEinen. Denn wenn es auch solche gibt, die G\u00f6tter genannt werden, sei<br \/>\nim Himmel oder auf Erden \u2014 wie es ja wirklich viele &#8222;G\u00f6tter&#8220;<br \/>\nund viele &#8222;Herren&#8220; gibt \u2014, so gibt es f\u00fcr uns doch nur<br \/>\neinen Gott (Eloah), den Vater (Jahuwah), von dem alle Dinge sind und<br \/>\nwir f\u00fcr ihn, und einen Herrn, Jahushua, durch den alle Dinge sind,<br \/>\nund wir durch ihn. (1. Korinther 8,3-6, SCH2000.)<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-right: 10px\" alt=\"woman praying\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name4.jpg\" align=\"left\" border=\"0\">Dies ist das Wissen,<br \/>\ndas f\u00fcr alle Menschen in den letzten Tagen dieser Weltgeschichte<br \/>\nentscheidend ist. Vielen Menschen erscheint die kommende Zeit d\u00fcster<br \/>\nund f\u00fcrchterlich. Das Buch der Offenbarung erz\u00e4hlt uns von den<br \/>\nletzten sieben Plagen und dem Zorn Jahuwahs, der auf die s\u00fcndige<br \/>\nErde ausgegossen wird, ohne mit Gnade vermischt zu sein. Zu jener<br \/>\nZeit wird es f\u00fcr Jahuwahs Kinder lebenswichtig sein, sich auf seine<br \/>\nMacht verlassen zu k\u00f6nnen, die sie vor ihren \u00e4u\u00dferlichen Feinden<br \/>\nund vor den Angriffen der S\u00fcnde auf ihr Inneres bewahrt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nRufe den Namen des<br \/>\nVaters an. Leg die Titel und Worte beiseite, die sich Satan f\u00fcr<br \/>\nseine D\u00e4monen angeeignet hat. Rufe den Vater pers\u00f6nlich und im<br \/>\nGlauben an. Nimm seine liebevollen Verhei\u00dfungen im Glauben an. Die<br \/>\nBotschaft von Elia und Mose ist bis heute g\u00fcltig: Wer steht auf<br \/>\nJahuwahs Seite? Wenn Baal dein Gott ist, diene ihm! Ist aber Jahuwah<br \/>\ndein Sch\u00f6pfer, dann bekehre dich von deinen b\u00f6sen Taten und diene<br \/>\nihm in Demut, im Gehorsam und im Glauben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDir geschehe nach<br \/>\ndeinen Glauben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nIch erinnere mich<br \/>\nnoch an den Tag, als mein Sohn mich zum ersten Mal &#8222;Mama&#8220;<br \/>\nnannte. Er war mein erstes Kind. Jede neue Erfahrung mit ihm war<br \/>\nkostbar. Eigentlich hat er nicht nur &#8222;Mama&#8220; gesagt.<br \/>\nManchmal war es mehr ein &#8222;Mamamama&#8220;! Das war auch gar nicht<br \/>\nschlimm! Wenn ich den Raum nach seinem Nickerchen betrat, leuchtete<br \/>\nsein kleines Gesicht vor Freude. Seine kleinen Arme winkten mir zu,<br \/>\nw\u00e4hrend die s\u00fc\u00dfeste Stimme, die ich je geh\u00f6rt hatte, mir zurief:<br \/>\n&#8222;Mamamama!&#8220;<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-left: 10px\" alt=\"infant\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name5.jpg\" align=\"right\" border=\"0\">Es war nicht perfekt<br \/>\nausgesprochen, aber in meinen Ohren war es Musik. Denn so zeigte er<br \/>\nmir, dass sein kleines Herz mich als seine Mutter erkannte. Genauso<br \/>\nist es mit unserer Beziehung zum Sch\u00f6pfer im Gebet. Es hat einen<br \/>\ngro\u00dfen Wert, wenn wir seinen Namen kennen&#8230;aber nicht f\u00fcr ihn!<br \/>\nSondern f\u00fcr uns. Dieses Wissen tut uns gut. Er ist unser Vater. Kein<br \/>\nliebendes Elternteil lehnt es ab, auf sein Kind zu reagieren, nur<br \/>\nweil es &#8222;Dada&#8220; statt &#8222;Papa&#8220; sagt. Keine liebenden<br \/>\nEltern weigern sich, ihrem Kind zuzuh\u00f6ren und zu helfen, nur weil es<br \/>\n&#8222;nicht ganz richtig&#8220; auf sich aufmerksam macht.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDa gleiche gilt f\u00fcr<br \/>\nden Vater im Himmel. Er hat einen Namen, einen pers\u00f6nlichen Namen.<br \/>\nUnd er l\u00e4dt alle ein, ihn mit diesem Namen anzusprechen. Doch<br \/>\ngleichzeitig wei\u00df er, dass wir nur Staub sind. Es gibt Sprachen, die<br \/>\nLaute enthalten, die andere Sprachen wiederum nicht enthalten. Wenn<br \/>\nein Kind nicht von fr\u00fch auf diese T\u00f6ne lernt, ist ihm nicht immer<br \/>\nm\u00f6glich, sie mit seiner Zunge nachzubilden. Meine Mutter ist in<br \/>\neinem englischsprachigen Haushalt aufgewachsen. Aber als sie noch<br \/>\nsehr jung war, lernte sie Franz\u00f6sisch von ihren Spielkameraden. Sie<br \/>\nkonnte mit ihrer Zunge Laute formen, die ich nie nachmachen konnte,<br \/>\negal, wie ich mich auch anstrengte.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nNiemand, seien es<br \/>\ndie Eltern oder jemand anderes, ignoriert jemanden, nur weil der<br \/>\neinen Namen nicht richtig aussprechen kann oder lispelt. Eine<br \/>\nFreundin von mir ist kanadisch-franz\u00f6sischer Herkunft. Wir haben<br \/>\neinen alten, gemeinsamen Freund namens Thackery. Meine<br \/>\nkanadisch-franz\u00f6sische Freundin war nie in der Lage, diesen Namen<br \/>\nrichtig auszusprechen. Denn im Franz\u00f6sischen kommt kein weiches &#8222;th&#8220;<br \/>\nvor. Sie sagte dann immer &#8222;Zachary&#8220;. Allerdings ignorierte<br \/>\ner sie nie, obwohl sie seinen Namen nicht richtig aussprechen konnte.<br \/>\nGenauso wenig w\u00fcrde eine Frau namens Rachelle jemanden aus China<br \/>\nignorieren, weil er ihren Namen als &#8222;Lachelle&#8220; ausprechen<br \/>\nw\u00fcrde. Sie w\u00fcrde es verstehen, weil es im Chinesischen keinen<br \/>\n&#8222;r&#8220;-Laut gibt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nAuch Jahuwah &#8222;h\u00e4lt<br \/>\nvon mir keinen Abstand, wenn ich mit der Sprache k\u00e4mpfe. Er k\u00fcmmert<br \/>\nsich darum, mir mehr als nur fl\u00fcchtig zuzuh\u00f6ren. Er \u00fcbersetzt<br \/>\nmeine stolpernden Worte und h\u00f6rt, was wirklich hinter ihnen steckt.<br \/>\nEr h\u00f6rt meine Seufzer und mein unsicheres Gestammel so, als w\u00e4ren<br \/>\nsie wie eine feine Prosa&#8220;. (5)<\/p>\n<p align=\"justify\">Viel<br \/>\nwichtiger als den g\u00f6ttlichen Namen so pr\u00e4zise wie die Engel<br \/>\naussprechen zu k\u00f6nnen, ist es, die <em>Bedeutung<\/em><br \/>\ndieses Namens zu kennen. Denn, wenn man die volle Bedeutung des<br \/>\nNamens versteht, besitzt man die beste Grundlage f\u00fcr ein<br \/>\nvollkommenes Vertrauensverh\u00e4ltnis zum Tr\u00e4ger dieses Namens. Man<br \/>\nwei\u00df sann, warum man auf seine m\u00e4chtige Hilfe hoffen darf. Und<br \/>\ndaher ist es von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, diesen pers\u00f6nlichen<br \/>\nEigennamen des Vaters und seine Bedeutung zu kennen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDer g\u00f6ttliche Name<br \/>\nist wie ein Versprechen, das wir verinnerlichen d\u00fcrfen. Es<br \/>\ninspiriert alle, sich in jeder Lage an den Sch\u00f6pfer zu wenden. Man<br \/>\nkann bestimmte Titel verwenden, wenn man den Allm\u00e4chtigen anspricht.<br \/>\nDer Heiland selbst hat uns ermutigt, den Allm\u00e4chtigen anzurufen. Und<br \/>\num unser Vertrauen in Jahuwah zu st\u00e4rken, hat er uns beigebracht,<br \/>\nihn mit einen neuen Titel anzurufen, der mit den tiefsten Sehns\u00fcchten<br \/>\nunseres Herzens verkn\u00fcpft ist. Er hat uns die Ehre gegeben, Jahuwah<br \/>\nmit &#8222;Abba&#8220;, d. h. &#8222;lieber Vater&#8220;, anzusprechen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Reden wir mit<br \/>\noder von [Jahuwah] [] als unserem &#8222;Vater&#8220;, dann soll das<br \/>\nein Zeichen sein, dass wir ihn lieben und ihm vertrauen, zugleich<br \/>\naber auch ein Unterpfand, dass [&#8230;] [er] sich um uns k\u00fcmmert und<br \/>\nuns nahe ist. Wenn wir ihn um etwas bitten, dann l\u00f6st schon die<br \/>\nAnrede &#8222;Vater&#8220; ein Wohlgefallen in seinem Herzen aus. [&#8230;]<br \/>\n[Er] selbst hat diese Bezeichnung wiederholt f\u00fcr sich gebraucht,<br \/>\ndamit wir nicht etwa meinen, sie sei vermessen; im Gegenteil, er<br \/>\nwill, dass sie uns ganz vertraut werde. [&#8230;] [Jahuwah] betrachtet<br \/>\nuns als seine Kinder. Er hat uns aus der so leichtfertig<br \/>\ndahinlebenden Welt erl\u00f6st und uns zu Gliedern der g\u00f6ttlichen<br \/>\nFamilie erw\u00e4hlt, zu seinen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern. Er l\u00e4dt uns ein,<br \/>\nihm mehr zu vertrauen als ein Kind seinem irdischen Vater vertrauen<br \/>\nkann. Eltern lieben ihre Kinder; die Liebe [Jahuwahs] [&#8230;] jedoch<br \/>\nist gr\u00f6\u00dfer, als menschliche Liebe je sein kann: sie ist<br \/>\nunermesslich. Wenn also Eltern ihren Kindern gute Gaben geben k\u00f6nnen,<br \/>\nwie viel mehr wird unser Vater im Himmel den Heiligen Geist denen<br \/>\ngeben, die ihn darum bitten!&#8220; (6)<\/p>\n<p align=\"justify\">Die<br \/>\nSchrift sagt uns, dass Jahuwah die LIEBE ist. (Siehe <a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/1_johannes\/4\/8.?hl=1#hl\">1.<br \/>\nJohannes 4,8.<\/a>)<br \/>\nEr liebt uns. Und deshalb fordert er von uns keine perfekte<br \/>\nAussprache oder K\u00f6rperhaltung, bevor er unsere Gebete anh\u00f6rt. Er<br \/>\nhat durch seinen Sohn jeder z\u00f6gerlichen Seele Mut gemacht: &#8222;Wer<br \/>\nzu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto\u00dfen.&#8220; (Siehe <a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/johannes\/6\/37.?hl=1#hl\">Johannes<br \/>\n6,37.<\/a>)<br \/>\nIn der Bergpredigt berichtete uns der Heiland, welche Arten von<br \/>\nGebeten akzeptabel f\u00fcr Jahuwah sind und welche nicht. Er sagte:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Und wenn du<br \/>\nbetest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich<br \/>\ngern in den Synagogen und an den Stra\u00dfenecken auf und beten, um von<br \/>\nden Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben<br \/>\nihren Lohn schon empfangen. [&#8230;] Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht<br \/>\nplappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erh\u00f6rt um ihrer<br \/>\nvielen Worte willen.&#8220; (7)<\/p>\n<p align=\"justify\">Das<br \/>\nGebet darf nicht darin bestehen, dass wir eine bestimmte Abfolge von<br \/>\nW\u00f6rtern oder Bewegungen ableisten, um uns g\u00f6ttliche Gunst zu<em>erkaufen<\/em>.<br \/>\nW\u00fcrden wir etwa so mit jemandem reden, den wir gernhaben und achten?<br \/>\nDer Heiland erkl\u00e4rte, dass weder Traditionen, noch Theatralik<br \/>\nnotwendig sind, um mit dem Vater zu sprechen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Du aber, wenn<br \/>\ndu betest, geh in dein K\u00e4mmerlein und schlie\u00dfe deine T\u00fcre zu und<br \/>\nbete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins<br \/>\nVerborgene sieht, wird es dir \u00f6ffentlich vergelten.&#8220; (8)<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas Gebet ist nicht<br \/>\nin erster Linie daf\u00fcr da, unsere Sorgen und Bed\u00fcrfnisse Jahuwah<br \/>\nbekannt zu machen. Er kennt bereits alle unsere Bed\u00fcrfnisse und hat<br \/>\nbereits den Ausweg geplant. Er sorgt f\u00fcr uns alle.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Im Gebet<br \/>\n\u00f6ffnen wir uns [dem Vater]  [&#8230;] wie einem Freund. Dabei geht es<br \/>\nnicht darum, dass wir [&#8230;] [Jahuwah] sagen m\u00fcssten, wie es um uns<br \/>\nsteht, sondern dass wir ihn bei uns aufnehmen. Das Gebet bringt [&#8230;]<br \/>\n[den Vater] nicht zu uns, sondern wir kommen zu ihm.&#8220; (9)<\/p>\n<p align=\"justify\">Wie<br \/>\nOswald Chambers einmal sagte: &#8222;Unsere gew\u00f6hnlichen Ansichten<br \/>\n\u00fcber das Gebet sind im Neuen Testament nicht zu finden. Wir<br \/>\nbetrachten das Gebet als Mittel, um etwas f\u00fcr uns zu bekommen. Die<br \/>\nbiblische Idee des Gebets ist, dass wir auf diese Weise [&#8230;]<br \/>\n[Jahuwah] selbst kennenlernen k\u00f6nnen.&#8220; <strong>Das<\/strong><br \/>\nist der Grund und Zweck des Gebets und und auch der Grund daf\u00fcr,<br \/>\nwarum es wichtig ist, den g\u00f6ttlichen Namens zu kennen. Jahuwahs Name<br \/>\nist so heilig wie er selbst und offenbart uns seinen Charakter.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nWenn ein Mensch<br \/>\nJahuwah als seine liebenden Vater kennenlernt, wird er ihn im Gebet<br \/>\nvertrauensvoll mit seinem Namen ansprechen. Es wird kein tr\u00e4ges,<br \/>\nhalbherziges und vages Gebet sein. Charles H. Spurgeon, ein sehr<br \/>\nangesehener Prediger aus dem 19. Jahrhundert, machte folgende<br \/>\nBeobachtung: &#8222;Es gibt eine allgemeine Art des Betens, die aus<br \/>\nMangel an Pr\u00e4zision versagt. Es ist, als ob ein Regiment Soldaten<br \/>\nseine gesamte Feuerkraft in alle Richtungen verschie\u00dfen soll.<br \/>\nM\u00f6glicherweise treffen sie dabei auch einen Feind, aber die Mehrheit<br \/>\nder Feinde wird verfehlt.&#8220; Wer dem Sch\u00f6pfer so vertraut wie dem<br \/>\neigenen Vater, wird keine Angst haben, seine Bed\u00fcrfnisse offen zu<br \/>\nlegen. Er wird mit ihm so einfach und vertrauensvoll sprechen wie ein<br \/>\nKind, wenn es um ein Glas Wasser bittet, wenn es zu klein ist, den<br \/>\nWasserhahn zu erreichen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-left: 10px\" alt=\"man smiling\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name6.jpg\" align=\"right\" border=\"0\">&#8222;Wir m\u00fcssen<br \/>\ndem Versprechen [&#8230;] [Jahuwahs] vertrauen. Unsere Aufgabe besteht<br \/>\ndarin, hinauszugehen und zu glauben, dass [&#8230;] [er] tun wird, was er<br \/>\ngesagt hat. Der Segen, um den wir gebeten haben, wird kommen, wenn<br \/>\nwir ihn am meisten ben\u00f6tigen. Jede Bitte erreicht direkt das Herz<br \/>\n[&#8230;] [des Vaters], wenn wir ihm glauben. Wir haben nicht genug<br \/>\nGlauben. Wir sollten auf unseren himmlischen Vaters schauen, der eher<br \/>\nbereit ist, uns zu helfen, als irdische Eltern ihrem Kind helfen<br \/>\nw\u00fcrden. Warum vertrauen wir ihm nicht? &#8222;Er, der sogar seinen<br \/>\neigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn f\u00fcr uns alle<br \/>\ndahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles<br \/>\nschenken?&#8220; (R\u00f6mer 8,32.) (10)<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas Gebet ist ein<br \/>\nPrivileg, aber kein Luxus, den wir in Anspruch nehmen oder beiseite<br \/>\nschieben k\u00f6nnen, wie es uns gef\u00e4llt. Den Vater bei seinem Namen<br \/>\nanzurufen, ist eine Notwendigkeit! Wie der gro\u00dfe protestantische<br \/>\nReformator John Wesley einmal beobachtete: &#8222;Ich habe soviel zu<br \/>\ntun, dass ich ein paar Stunden bete, bevor ich in der Lage bin, es zu<br \/>\ntun.&#8220;<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Das Gebet ist<br \/>\nder Atem der Seele und der Kanal f\u00fcr jeden Segen. Wenn [&#8230;] die<br \/>\nreuige Seele ihr Gebet darbietet, sieht [&#8230;] [der Vater] ihre<br \/>\nK\u00e4mpfe, ihre Konflikte und ihre Aufrichtigkeit. Er hat seinen Finger<br \/>\nauf ihrem Puls und nimmt jedes Pochen zur Kenntnis. Es gibt kein<br \/>\nbegeisterndes Gef\u00fchl, keine tiefe R\u00fchrung, keinen grauen Kummer und<br \/>\nkeinen S\u00fcndenfleck, wovon er nichts wei\u00df. Diese Seele wurde mit<br \/>\nunendlichen Kosten erworben und wird mit einer Hingabe geliebt, die<br \/>\nunab\u00e4nderlich ist.&#8220; (11)<\/p>\n<p align=\"justify\">\nWer seinen Vater im<br \/>\nHimmel liebt, wird nicht z\u00f6gern, ihn bei jeder verzwickten Situation<br \/>\noder Pr\u00fcfung pers\u00f6nlich anzurufen. Im Vertrauen auf die Liebe und<br \/>\nMacht des einen, der den Namen der Verhei\u00dfung tr\u00e4gt, ist es<br \/>\neinfach, der Anweisung des Paulus Folge zu leisten: Freut euch alle<br \/>\nZeit! Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar, denn das ist der<br \/>\nWille Jahuwahs in Jahushua, dem Gesalbten, f\u00fcr euch.&#8220; (1.<br \/>\nThessalonicher 5,16-18, SCH2000.)<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\nDer Heilland hat<br \/>\ndarauf gedr\u00e4ngt, dass sein Volk ohne Unterlass betet. Das hei\u00dft<br \/>\nnicht, dass wir st\u00e4ndig auf den Knien sein sollen, sondern, dass das<br \/>\nGebet der Atem der Seele sein soll. Unsere stillen Fragen, wo immer<br \/>\nwir auch grade sind, steigen zum [&#8230;] [Vater] auf, und unser Anwalt<br \/>\n[&#8230;], [der Heiland], pl\u00e4diert f\u00fcr uns vor dem Vater mit dem<br \/>\nWeihrauch seiner Gerechtigkeit. (12) <\/p>\n<p align=\"justify\">\nEs ist nicht<br \/>\nm\u00f6glich, kontinuierlich auf den Knien zu sein. Aber unser Herz kann<br \/>\nsich im Gebet zum Vater hingezogen f\u00fchlen. Wenn du in<br \/>\nSchwierigkeiten bist und dich Traurigkeit oder Ratlosigkeit belasten,<br \/>\nfliegen deine Gebete wie Pfeile gen Himmel und erhalten sofort die<br \/>\nAufmerksamkeit des Vaters. Seine Gegenwart ist die pure Freude. Es<br \/>\nist ein Privileg, beten zu k\u00f6nnen und dadurch in seiner Gegenwart zu<br \/>\nsein. Daher sollte es f\u00fcr uns so nat\u00fcrlich und selbstverst\u00e4ndlich<br \/>\nsein, zu beten, wie zu atmen. &#8222;Gew\u00f6hne dich langsam daran, das<br \/>\nGebet in deine Arbeit einflie\u00dfen zu lassen: Sprich, handle und<br \/>\narbeite in dem Frieden, als ob du dich im Gebet befinden w\u00fcrdest,<br \/>\ndenn genau so soll es sein.&#8220; (13)<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Erz\u00e4hle [&#8230;]<br \/>\n[dem Vater] alles, was in deinem Herzen ist. Sch\u00fctte ihm dein Herz<br \/>\naus. Erz\u00e4hl ihm,  was dich freut und was dich bedr\u00fcckt, als ob du<br \/>\nmit einem lieben Freund sprechen w\u00fcrdest. Sag ihm [&#8230;], was dir<br \/>\nSchwierigkeiten macht, damit [&#8230;] [er] dich tr\u00f6sten kann; [&#8230;]<br \/>\n[erz\u00e4hl ihm] von deinen W\u00fcnschen, damit [&#8230;] [er] sie reinigen<br \/>\nkann; erz\u00e4hl [&#8230;] [ihm] von deinen Aversionen, damit [&#8230;] [er] dir<br \/>\nhelfen kann, sie zu \u00fcberwinden; erz\u00e4hl [&#8230;] [dem Vater] von deinen<br \/>\nVersuchungen, damit [&#8230;] [er] dich vor ihnen besch\u00fctzt: Offenbare<br \/>\n[&#8230;] [Jahuwah] die Wunden deines Herzens, damit [&#8230;] [er] sie<br \/>\nheilen kann. Wenn du so all deine Schw\u00e4chen, Bed\u00fcrfnisse und<br \/>\nSchwierigkeiten vor ihm aussch\u00fcttest, hast du ihm viel zu erz\u00e4hlen.<br \/>\nSprich aus der F\u00fclle deines Herzens, ohne zu \u00fcberlegen, sag, was du<br \/>\ndenkst. Selig sind die, welche zu so einem famili\u00e4ren,<br \/>\nvorbehaltlosen Austausch mit [&#8230;] [ihrem Sch\u00f6pfer] gelangen.&#8220;<br \/>\n(14)<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n<p class=\"indenttext-left\">\nAuch w\u00e4hrend der<br \/>\nArbeit k\u00f6nnen wir das Herz im Gebet [zum Himmel] [&#8230;] erheben.<br \/>\nDiese stillen Bitten steigen wie Weihrauch empor zum Thron der Gnade<br \/>\nund hindern Satans Wirken. Ein Christ, der sich so auf [&#8230;]<br \/>\n[Jahuwah] gr\u00fcndet, kann nicht \u00fcberwunden werden. Keine teuflischen<br \/>\nK\u00fcnste verm\u00f6gen seinen Frieden zu st\u00f6ren. Alle Verhei\u00dfungen der<br \/>\nBibel, alle Macht der g\u00f6ttlichen Gnade und alle Segenskr\u00e4fte [&#8230;]<br \/>\n[des Allm\u00e4chtigen] sind B\u00fcrgen f\u00fcr seine Erl\u00f6sung. [&#8230;]<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n<p class=\"indenttext-left\">Es<br \/>\nist etwas Wunderbares, dass wir wirksam beten k\u00f6nnen, dass<br \/>\nunw\u00fcrdige, irrende Sterbliche die M\u00f6glichkeit besitzen, dem<br \/>\n[Sch\u00f6pfer] [&#8230;] ihre W\u00fcnsche zu unterbreiten. Welche gr\u00f6\u00dfere<br \/>\nMachtf\u00fclle kann wohl erbeten werden als die, mit dem unendlichen<br \/>\n[Einen] [&#8230;] verbunden zu sein? Schwache, s\u00fcndige Menschen haben<br \/>\ndas Vorrecht, mit ihrem Sch\u00f6pfer zu sprechen. Wir stammeln Worte,<br \/>\ndie den Thron des Herrn der Welten erreichen. Wir d\u00fcrfen mit dem<br \/>\nHeiland ungezwungen reden. Er tr\u00f6stet uns und sagt: \u201cIch bin<br \/>\nmitten unter euch.\u201d <\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n<p class=\"indenttext-left\">Wir<br \/>\nd\u00fcrfen in unsern Herzen mit [dem Vater] [&#8230;] sprechen und in<br \/>\nGemeinschaft mit dem Heiland durch das Leben gehen. Auch w\u00e4hrend der<br \/>\nt\u00e4glichen Arbeit k\u00f6nnen wir unsres Herzens W\u00fcnsche, die keines<br \/>\nMenschen Ohr vernimmt, ihm kundtun; kein Gebet verhallt ungeh\u00f6rt,<br \/>\nnoch geht es verloren. Nichts vermag das Verlangen des Herzens zu<br \/>\nd\u00e4mpfen oder zu ersticken. Es \u00fcbert\u00f6nt den L\u00e4rm der Stra\u00dfe und<br \/>\ndas Dr\u00f6hnen der Maschinen. Wir reden mit [Jahuwah] [&#8230;], und er<br \/>\nh\u00f6rt uns. <\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n<p class=\"indenttext-left\">Bittet,<br \/>\nja bittet nur; ihr werdet erhalten. Erbittet Demut, Weisheit, Mut und<br \/>\nWachstum im Glauben. Jede aufrichtige Bitte wird ihre Antwort finden.<br \/>\nWenn es auch nicht immer so kommt, wie wir es uns dachten, und zu der<br \/>\nZeit eintrifft, die wir annahmen, so geschieht es doch alles zu<br \/>\nunserm Besten. Der Vater im Himmel erh\u00f6rt unsre Gebete, die wir aus<br \/>\nder Einsamkeit, M\u00fcdigkeit und aus Pr\u00fcfungen heraus zu ihm<br \/>\nemporsenden \u2014 nicht immer nach unsern Erwartungen, aber stets zu<br \/>\nunserm Wohle.&#8220; (15)<\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" style=\"padding-right: 10px\" alt=\"man kneeling in prayer\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/Call-Upon-His-Name7.jpg\" align=\"left\" border=\"0\">Es<br \/>\nkann sein, das du nicht sofort eine Antwort <em>sehen<br \/>\noder f\u00fchlen<\/em><br \/>\nkannst, wenn du den Namen des Vaters angerufen hast. Trotzdem ist<br \/>\ndein Gebet sofort <em>geh\u00f6rt<\/em>worden.<br \/>\nManchmal lautet die Antwort &#8222;<em>Ja!&#8220;<\/em>,<br \/>\nmanchmal &#8222;<em>Nein!&#8220;<\/em><br \/>\nund manchmal &#8222;<em>Warte<br \/>\neine Weile!&#8220;.<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">\nAber viel zu oft<br \/>\ngeben wir Menschen zu schnell auf. Sie beharren nicht im Gebet.<br \/>\nManchmal meinen sie, dass sie um etwas zu gro\u00dfes gebeten haben und<br \/>\num etwas kleineres bitten sollten. Doch der Vater &#8222;z\u00f6gert<br \/>\nnicht, unsere Gebete zu erh\u00f6ren, weil er uns nichts schenken m\u00f6chte,<br \/>\nsondern dadurch, dass er unser W\u00fcnschen verst\u00e4rkt, gibt er uns<br \/>\netwas gr\u00f6\u00dferes.&#8220; (16)<\/p>\n<p align=\"justify\">\nWenn man lernt, zu<br \/>\nbeten, ist man sich oft unsicher, wie man beten soll. Es ist immer<br \/>\nangebracht, seinem Sch\u00f6pfer zu danken. Erz\u00e4hl ihm, wof\u00fcr du<br \/>\ndankbar bist! Du kannst auch das Gebet sprechen, das als &#8222;Vater<br \/>\nunser&#8220; bekannt geworden ist. Es ist das Gebet, das der Heiland<br \/>\nin seiner Bergpredigt sprach:<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\nUnser Vater im<br \/>\nHimmel!<br \/>\nDein Name werde<br \/>\ngeheiligt.<br \/>\nDein Reich komme.<br \/>\nDein Wille geschehe<br \/>\nwie im Himmel so auf<br \/>\nErden.<br \/>\nUnser t\u00e4gliches<br \/>\nBrot gib uns heute.<br \/>\nUnd vergib uns<br \/>\nunsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<br \/>\nUnd f\u00fchre uns nicht<br \/>\nin Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<br \/>\nDenn dein ist das<br \/>\nReich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.<br \/>\nAmen.<br \/>\n(Matth\u00e4us 6,9-13,<br \/>\nLUT1984.)<\/p>\n<p align=\"justify\">Dieses<br \/>\nGebet brachte er auch seinen J\u00fcngern bei. (<u><a href=\"http:\/\/www.way2god.org\/de\/bibel\/lukas\/11\/2-4?hl=1#hl\">Siehe<br \/>\nLukas 11,2-4<\/a><\/u>).<br \/>\nEs ist geradezu das Paradebeispiel f\u00fcr ein Gebet: Es erkennt den<br \/>\nVater im Himmel an, w\u00fcnscht, dass dessen Wille geschehen m\u00f6ge,<br \/>\nbeinhaltet die einfachen Bed\u00fcrfnisse und bittet um geistlichen<br \/>\nSegen, w\u00e4hrend es alles andere ihm in seiner unendlichen Weisheit<br \/>\n\u00fcberl\u00e4sst. Es ist nicht verkehrt, mit diesem Gebet seine eigene<br \/>\nt\u00e4gliche, private Gebetszeit abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas stille Gebet,<br \/>\ndas man in der Tiefe seines Herzens spricht, verleiht jedem die<br \/>\ng\u00f6ttliche St\u00e4rke, die man braucht, um im Kampf gegen die S\u00fcnde und<br \/>\nden eigenen Egoismus zu bestehen. Doch auch andere Formen des Gebets<br \/>\nk\u00f6nnen viel Gutes bewirken. Das Gebet in der Gruppe kann ein<br \/>\ngewaltiger Segen sein, wenn der heilige Geist die Herzen vereint und<br \/>\nin die Gegenwart Jahuwahs f\u00fchrt. Voraussetzungen dabei sind<br \/>\nnat\u00fcrlich der pers\u00f6nliche Wunsch jedes einzelnen dazu und eine<br \/>\ntats\u00e4chliche Einigkeit im Geist untereinander. Wenn eine sehr gro\u00dfe<br \/>\nGruppe zusammen ist, kann sie sich in kleinere Gruppen von 4-5 Leuten<br \/>\naufteilen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nEine andere Form des<br \/>\ngemeinschaftlichen Gebets, die ein gro\u00dfer Segen sein kann, besteht<br \/>\ndarin, in &#8222;einem Fluss&#8220; zu beten. Eine Person f\u00e4ngt an und<br \/>\nsagt dem Vater, was sie auf dem Herzen hat. Jeder andere kann an<br \/>\ndiesem Gespr\u00e4ch jederzeit einsteigen und mitbeten. Wenn man in einem<br \/>\nKreis betet (einer nach dem anderen), kann es passieren, dass, wenn<br \/>\nman an der Reihe ist, man die Gedanken vergessen hat, die einem der<br \/>\nheilige Geist geschenkt hat. Wenn man aber frei mitbeten kann, wie es<br \/>\nder heilige Geist einem eingibt, kann dieses Gebet eine sehr<br \/>\nbereichernde und geistlich aufbauende Erfahrung sein.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nUnser Sch\u00f6pfer<br \/>\nermutigt alle seine Kinder, ihn beim Namen zu rufen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n&#8222;Unser<br \/>\nhimmlischer Vater wartet darauf, uns die F\u00fclle seiner Segnungen zu<br \/>\nschenken. Dank seiner Gnade k\u00f6nnen wir reichlich aus dem Brunnen<br \/>\nseiner Liebe trinken. Ist es dann nicht unbegreiflich, dass wir so<br \/>\nwenig beten? [&#8230;] [Jahuwah] ist stets bereit, das aufrichtige Flehen<br \/>\nseiner Kinder zu erh\u00f6ren. Dennoch str\u00e4uben wir so oft, ihm unsere<br \/>\nBed\u00fcrfnisse zu nennen. Was m\u00fcssen die Engel im Himmel \u00fcber die<br \/>\narmen, hilflosen, der Versuchung ausgesetzten Menschen denken, denen<br \/>\n[das Herz des Sch\u00f6pfers] [&#8230;] sich in seiner unendlichen Liebe<br \/>\nzuwendet? Jederzeit ist er bereit, mehr zu geben, als wir bitten und<br \/>\nbegreifen k\u00f6nnen. Aber wir beten zu wenig und haben nur geringen<br \/>\nGlauben. Den Engeln im Himmel ist es eine Freude, sich vor [dem<br \/>\nAllwaltenden] [&#8230;] anbetend zu beugen und in seiner N\u00e4he zu sein.<br \/>\nGemeinschaft mit [ihrem Sch\u00f6pfer] [&#8230;] ist ihr h\u00f6chstes Gl\u00fcck.<br \/>\nAber die Kinder dieser Welt, die seine Hilfe so dringend ben\u00f6tigen,<br \/>\nmeinen, ohne das Licht seines Geistes und ohne Gemeinschaft mit ihm<br \/>\nauskommen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"indenttext-left\">\n<p class=\"indenttext-left\">Die<br \/>\nFinsternis der S\u00fcnde umgibt diejenigen, die das Gebet<br \/>\nvernachl\u00e4ssigen. In den geringsten Versuchungen Satans fallen sie.<br \/>\nUnd das geschieht, weil sie die Hilfe nicht in Anspruch nehmen, die<br \/>\n[der Vater] [&#8230;] ihnen im Gebet anbietet. Warum sind die Kinder<br \/>\n[Jahuwahs] [&#8230;] in ihrem Beten so zur\u00fcckhaltend? Das Gebet ist doch<br \/>\nder Schl\u00fcssel in der Hand des Glaubens, der die Kammern des Himmels<br \/>\n\u00f6ffnet, in denen die unermesslichen Sch\u00e4tze der Allmacht f\u00fcr uns<br \/>\nbereit liegen!&#8220; (17)<\/p>\n<p align=\"justify\">Diese<br \/>\nLiebe und diese Sch\u00e4tze warten auch auf dich. Rufe deinen Sch\u00f6pfer<br \/>\nbei seinem Namen! Sein Herz sehnt sich danach, deine Gebete zu<br \/>\nbeantworten. Er wird sich von jedem finden lassen, der seinen Namen<br \/>\nim Glauben anruft.<\/p>\n<p align=\"justify\"><font face=\"Georgia\" size=\"3\"><u><a href=\"\/view-video\/519\/sein-name-ist-wunderbar-teil-1-ruft-seinen-namen-an.html\">Hier<\/a><\/u><br \/>\nist der Link zum Video!<\/font><\/p>\n<hr style=\"height: 1px\">\n<p align=\"justify\">(1)<br \/>\nEl, #410, The New Strong&#8217;s Expanded Dictionary of Bible Words.<\/p>\n<p align=\"justify\">(2)<br \/>\nJames Hastings, John A. Selbie, Louis H. Gray, eds.: Encyclopaedia of<br \/>\nReligion and Ethics. New York 1917, Bd. 9, S. 152. <\/p>\n<p align=\"justify\">(3)<br \/>\nE. G. White: Der Weg zu Christus. 2. Aufl., Berlin 1986, S. 83.<\/p>\n<p align=\"justify\">(4)<br \/>\nE. G. White: Der Weg zu Christus. 2. Aufl., Berlin 1986, S. 83f.<\/p>\n<p align=\"justify\">(5)<br \/>\nTimothy Jones.<\/p>\n<p align=\"justify\">(6)<br \/>\nE. G. White: Christi Gleichnisse. Berlin 1968, S. 88.<\/p>\n<p align=\"justify\">(7)<br \/>\nMatth\u00e4us 6,5.7, SCH2000. <\/p>\n<p align=\"justify\">(8)<br \/>\nMatth\u00e4us 6,6, SCH2000. <\/p>\n<p align=\"justify\">(9)<br \/>\nE. G. White: Der Weg zu Christus. 2. Aufl., Berlin 1986, S. 82.<\/p>\n<p align=\"justify\">(10)<br \/>\nE. G. White: <u><a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/text.egwwritings.org\/publication.php?pubtype=Book&amp;bookCode=TMK&amp;lang=en&amp;pagenumber=230\">That<br \/>\nI May Know Him. S. 230<\/a><\/u>.<br \/>\neig. dt. \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p align=\"justify\">(11)<br \/>\n E. G. White: <u><a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/text.egwwritings.org\/publication.php?pubtype=Book&amp;bookCode=Mar&amp;lang=en&amp;pagenumber=85\">Maranatha.<br \/>\nS. 85<\/a><\/u>, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p align=\"justify\">(12)<br \/>\n E. G. White: That I May Know Him. S. 78, eig. dt. \u00dcbers.<\/p>\n<p align=\"justify\">(13)<br \/>\nFrancois F\u00e9nelon.<\/p>\n<p align=\"justify\">(14)<br \/>\nFrancois F\u00e9nelon.<\/p>\n<p align=\"justify\">(15)<br \/>\n E. G. White: <u><a title=\"\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/text.egwwritings.org\/publication.php?pubtype=Book&amp;bookCode=RJ&amp;lang=de&amp;pagenumber=157\">Ruf<br \/>\nan die Jugend. S. 157f<\/a><\/u>.<\/p>\n<p align=\"justify\">(16)<br \/>\nAnselm von Canterbury.<\/p>\n<p align=\"justify\">(17)<br \/>\nE. G. White: Der Weg zu Christus. Berlin 1986, S. 82f.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":215791,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-108424","wlc-article","type-wlc-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wlc-article-category-praktisches-glaubensleben","wlc-content-directory-sacred-names-of-the-father-son"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Sein Name ist wunderbar | Teil 1: Ruf ihn beim Namen! - Worlds Last Chance<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/articles\/practical-piety\/his-name-is-wonderful-part-1-call-upon-his-name\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Sein Name ist wunderbar | Teil 1: Ruf ihn beim Namen! - Worlds Last Chance\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Als die Erde aus der Hand unseres liebenden Sch\u00f6pfers hervorging, war sie perfekt. 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