{"id":108317,"date":"2012-12-03T12:03:00","date_gmt":"2012-12-03T12:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/wlc-article\/migrating-metamorphose-christen-werden-zu-heiden\/"},"modified":"2025-08-20T15:51:42","modified_gmt":"2025-08-20T15:51:42","slug":"metamorphose-christen-werden-zu-heiden","status":"publish","type":"wlc-article","link":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/de\/articles\/jahs-kalender\/metamorphose-christen-werden-zu-heiden\/","title":{"rendered":"Metamorphose: Christen werden zu Heiden"},"content":{"rendered":"<p class=\"indenttext\"><em>\u201eDie heidnischen Namen der planetarischen Woche wurde<br \/>\nvon den sogenannten christlichen Nationen bis heute im Kalender<br \/>\naufrechterhalten. Jedes Mal, wenn wir in den Kalender schauen, haben wir vor<br \/>\nuns einen st\u00e4ndigen Hinweis auf die Vermischung des Heidentums mit der<br \/>\nChristenheit, die als Ergebnis des gro\u00dfen religi\u00f6sen Abfalls stattfand \u2013 wie<br \/>\nvon Apostel Paulus vorhergesagt. Dies geschah in den ersten Jahrhunderten der<br \/>\nchristlichen Kirche und zeugt vom modernen Babel der widerstreitenden Sekten<br \/>\nund Glaubensbekenntnisse, die den Namen Christi beteuern.\u201c<\/em><em><sup>1<\/sup><\/em><sup> <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Es ist<br \/>\nverst\u00e4ndlich &#8211; wenn auch ungl\u00fccklich, dass die heutigen Christen annehmen, dass<br \/>\ndie Woche, so wie wir sie heute kennen, einem kontinuierlichen Wochenzyklus<br \/>\nfolgt, der seit der Sch\u00f6pfung nie unterbrochen worden sei. Seit 60 Jahren ist<br \/>\ndie ganze Welt durch den Gebrauch des Gregorianischen Kalenders vereint. Andere<br \/>\nTeile der Erde haben ihn jedoch bereits vor fast 2.000 Jahren akzeptiert! Die<br \/>\nUnwissenheit \u00fcber die Wahrheit \u00e4ndert jedoch nichts an der Wahrheit selbst; und<br \/>\nso stellte unser Sch\u00f6pfer JAHUWAH traurig fest:<em> \u201eMein Volk geht zugrunde aus<br \/>\nMangel an Erkenntnis.\u201c<\/em> (Hosea 4,6). Es liegt in der Verantwortung eines<br \/>\njeden Einzelnen, f\u00fcr sich selbst zu forschen und herauszufinden, was Wahrheit<br \/>\nist und sein Leben nach diesem Wissen auszuleben.<\/p>\n<p>Die<br \/>\nVermischung des Christentums mit dem Heidentum in der Form des Mithraismus, war<br \/>\nein Prozess, der mehrere Jahrhunderte andauerte. Als dieser Prozess<br \/>\nabgeschlossen war, lag der wahre Sabbat des vierten Gebotes unter der Annahme<br \/>\nbegraben, dass die heutige Form der planetarischen Woche seit der Sch\u00f6pfung<br \/>\nunver\u00e4ndert bis heute \u00fcberliefert wurde. Auch wenn es Hinweise auf neu-bekehrte<br \/>\nChristen bezieht, die noch an heidnischen Praktiken festhielten, so war doch<br \/>\ndie gr\u00f6\u00dfte Ver\u00e4nderung, die sich in die junge Gemeinde einschlich, die<br \/>\nBerechnungsmethode des Kalenders. Der Julianische Sonnenkalender mit seinem<br \/>\nununterbrochenen Wochenzyklus unterschied sich stark von dem Mond-Sonnenkalender,<br \/>\nder von den Juden und apostolischen Christen benutzt wurde.<br \/>\nGesch\u00e4ftsbeziehungen mit einer Gesellschaft aufzunehmen, die eine ganz andere<br \/>\nMethode der Zeitmessung gebrauchte, gestaltete sich als sehr schwierig. Bereits<br \/>\nam Ende des ersten Jahrhunderts \u201eebnete Ignatius den Weg einer Bewegung, die<br \/>\ndie Sabbatfeier mit der Sonntagsfeier ersetzte.\u201c<sup>2 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Die Christen<br \/>\nin Rom befanden sich unter den ersten, die anfingen, Gottesdienst nach dem<br \/>\nJulianischen Kalender anstelle dem Biblischen Kalender zu halten. Das erzeugte<br \/>\nunter den Heiden Verwirrung. Um ca. 175-178 n. Chr. schrieb Celsus, ein<br \/>\nR\u00f6mischer Philosoph \u201c<em>\u00dcber die wahre Lehre: ein Abhandlung gegen die Christen<\/em>\u201d<sup>3<\/sup>. Machtvoll prangert er dort die Christen an. Seine<br \/>\nSchrift \u201el\u00e4sst zwar verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig von der Bitterkeit erkennen, die f\u00fcr<br \/>\ndie [meisten heidnischen] Angriffe charakteristisch waren\u201c<sup>4,<\/sup>, er macht sich aber trotzdem \u00fcber die Christen<br \/>\nlustig, weil sie die Heiden kopierten. \u201eDas Ergebnis seines Werkes lag darin,<br \/>\ndie Christen in einem sehr unvorteilhaften Licht in den Augen der R\u00f6mer und<br \/>\nderen Machthaber erscheinen zu lassen.\u201c<sup>5 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Es existiert<br \/>\nzwar davon keine Kopie mehr, vieles wurde jedoch in einer gro\u00dfen Ausarbeitung<br \/>\nvon Origen mit dem Namen <em>Contra Celsum<\/em><br \/>\nzitiert. Ein Zitat ist besonders faszinierend, weil es sich auf den Mithraismus<br \/>\nund die Planeteng\u00f6tter bezieht.<sup>6 <\/sup>Es ist auch<br \/>\nbeachtenswert, dass Origen nicht versuchte, die Parallelen, die Celsus zwischen<br \/>\nder Christenheit und dem Mithraismus zog, zu widerlegen; vielmehr ignorierte er<br \/>\neinfach diese Vorw\u00fcrfe.<sup>7<\/sup><\/p>\n<p>Das Ausma\u00df, in dem einige Christen die heidnischen Praktiken<br \/>\nannahmen, verwirrte viele der heidnischen R\u00f6mer. Tertullian (ca. 160-220 n.<br \/>\nChr.), ein fr\u00fcher christlicher Schriftsteller, schrieb eine<br \/>\nVerteidigungsschrift, welche den Prozess, der unter einigen Christen<br \/>\nstattgefunden hatte, aufzeigt: einige hielten den Sonntag, andere den Samstag,<br \/>\nwieder andere blieben beim biblischen (nach dem Mond berechneten) Sabbat. Seine<br \/>\nAussagen zeigen klar, dass die Christen f\u00fcr Mithraisten gehalten wurden:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eAndere wiederum &#8211; sicherlich kultivierter &#8211; denken,<br \/>\ndie Sonne sei der Gott der Christen, weil bekannt ist, dass wir Richtung Osten<br \/>\nbeten und ein Fest am Tag der Sonne halten. Macht ihr weniger? Wenden nicht die<br \/>\nmeisten von euch \u2013 um die himmlischen Scharen anzubeten \u2013 hin und wieder ihr<br \/>\nAngesicht der aufgehenden Sonne zu? Ihr seid sicherlich diejenigen, die auch<br \/>\ndie Sonne in den Ablauf der sieben Tage akzeptiert habt, und ihm [Sonntag] den<br \/>\nVorzug gabt \u2026&#8220;<sup>8<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Man kann<br \/>\nleicht erkennen, wie die Christen, die am Sonntag Gottesdienst hielten, mit den<br \/>\nHeiden verwechselt wurden. Zu den behaupteten \u00c4hnlichkeiten zwischen Christus<br \/>\nund Mithra geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Beide behaupten, der Erl\u00f6ser<br \/>\n     der Menschheit zu sein<\/li>\n<li>Umherwandernder Lehrer; lehrte<br \/>\n     Moralit\u00e4t<\/li>\n<li>Zw\u00f6lf Nachfolger<\/li>\n<li>Wunder<\/li>\n<li>Geburtstag am 25. Dezember<sup>9<\/sup><\/li>\n<li>Opferte sich selbst f\u00fcr den<br \/>\n     Weltfrieden<\/li>\n<li>Nach dem Tod, Auferstehung am<br \/>\n     dritten Tag<\/li>\n<li>Der Retter der Menschheit<\/li>\n<li>Bekannt als der Gute Hirte und<br \/>\n     Licht der Welt; wird betrachtet als der Weg, die Wahrheit und das Leben<\/li>\n<li>Gl\u00e4ubigen wird ewiges Leben<br \/>\n     versprochen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als auch die<br \/>\nChristen den Julianischen Kalender f\u00fcr die Bestimmung ihrer Feiertage<br \/>\nangenommen hatten, konnten die Heiden kaum noch einen Unterschied zwischen dem<br \/>\nChristentum und ihrem eigenem Mithraskult erkennen. Ein weiteres Zitat von Tertullian<br \/>\nist sehr bedeutend. Er zeigt dort die verschiedenen Praktiken unter Christen<br \/>\nauf: Einige w\u00fcrden am Sonntag Gottesdienst halten, andere am Samstag; dies sei<br \/>\neine Abweichung von der j\u00fcdischen Praxis (die apostolischen Christen hielten zu<br \/>\ndieser Zeit den Sabbat nach dem Biblischen Kalender):<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eVielleicht sollten wir als Perser [Mithraisten]<br \/>\nbetrachtet werden, . . . der Grund daf\u00fcr ist, denke ich, dass bekannt ist, dass<br \/>\nwir nach Osten beten \u2026 Genauso, wenn wir uns am Tag der Sonne zum Fest<br \/>\nversammeln (aus einem ganz anderen Grund als der Sonnenanbetung), sind wir auf<br \/>\ndem zweiten Platz unter denen, <strong>welche am Tag des Saturn Gottesdienst halten,<br \/>\ndie selbst auch von der j\u00fcdischen Praxis abgewichen sind<\/strong> \u2026\u201c<sup>10<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Dieses Zitat<br \/>\nbest\u00e4tigt, dass der Gottesdienst am Samstag selbst eine Abweichung vom<br \/>\nj\u00fcdischen Brauch der Anbetung am Siebenten-Tag Sabbat des urspr\u00fcnglichen<br \/>\nKalenders war.<\/p>\n<p>Nur weil<br \/>\njedoch einige Christen die heidnische Kalenderberechnung und die heidnischen<br \/>\nPraktiken akzeptierten, so k\u00f6nnen wir doch sicher sein, dass diese Ver\u00e4nderung<br \/>\nvon anderen Christen mit Protesten begleitet wurde. Die apostolischen Christen,<br \/>\ndie strikt bei den Lehren der Apostel und ihrer unmittelbaren Nachfolger<br \/>\nblieben, waren ziemlich ver\u00e4rgert \u00fcber den heidnischen Abfall, der sich in die<br \/>\nGemeinde eingeschlichen hatte. Die Vorurteile den Christen gegen\u00fcber war enorm.<br \/>\nTats\u00e4chlich lag der Schwerpunkt in Tertullians Werk <em>Apologeticum<\/em> in der Verteidigung der Christen gegen die<br \/>\nunangemessene Behandlung durch die Heiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"persecuted for being faithful to the Bible Sabbath\" style=\"margin-bottom: 10px; margin-right: 15px\" title=\"\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/qfuQRciT-changeling_image001.jpg\" align=\"left\" height=\"480\" width=\"342\">Tertullian,<br \/>\nbegnadet mit einem scharfen Verstand und mit gro\u00dfer Lust zur Ironie, zeigt die<br \/>\nwiderspr\u00fcchliche Behandlung der Christen gegen\u00fcber gew\u00f6hnlichen Kriminellen<br \/>\ndurch die Richter auf.<sup>11<\/sup> W\u00e4hrend ein<br \/>\ngew\u00f6hnlicher Krimineller solange gefoltert wurde, bis er ein Gest\u00e4ndnis<br \/>\nablegte, wurden Christen, die gestanden, dass sie \u201eChristen\u201c waren, solange<br \/>\ngefoltert, bis sie widerriefen. Christen wurden des rituellen Inzests und des<br \/>\nVerzehrs von Babys beschuldigt, obwohl diese Anklagen nie bewiesen wurden. Mehr<br \/>\nnoch, Tertullian stellte ironisch fest, dass die Heiden (die ungewollte Kinder<br \/>\ntats\u00e4chlich aussetzten) so z\u00fcgellos waren, dass f\u00fcr sie Inzest ein<br \/>\nunvermeidbares Vorkommnis war.<\/p>\n<p>Es steht den<br \/>\nheutigen Christen nicht zu, \u00fcber diejenigen zu urteilen, die ein Leben unter<br \/>\nextremer Verfolgung f\u00fchren mussten. Es muss jedoch verstanden werden, dass sich<br \/>\ndas Heidentum nur unter extremen Protesten und durch das Blut der M\u00e4rtyrer<br \/>\neinen Weg in das Christentum bahnen konnte. Diejenigen, die sich weigerten, zu<br \/>\nEhren des \u201eheiligen\u201c Kaisers eine Prise Weihrauch darzubringen, wurden h\u00e4ufig<br \/>\ngezwungen, eine Handvoll Weihrauch mit brennenden Kohlen zu halten. Egal, ob<br \/>\ndiese brennende Mixtur reflexartig fallengelassen wurde oder ob es herunter<br \/>\nfiel, nachdem die Finger abgebrannt waren, die Heiden freuten sich, dass dem<br \/>\nKaiser die angemessenen Ehre zuteil wurde.<sup>12 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Von den<br \/>\nChristen wurde auch erwartet, dass sie eine Prise Weihrauch den anderen<br \/>\nr\u00f6mischen G\u00f6tzen darbrachten. \u201eGebete an die Planeten an ihren jeweiligen Tagen<br \/>\nwar Teil der Anbetung der Himmelsk\u00f6rper.\u201c<sup>13 <\/sup>Einige<br \/>\nmoderne Theologen best\u00e4tigen: \u201eJa, wenn der Siebente-Tag Sabbat nach dem<br \/>\nBiblischen Kalender bestimmt wird, f\u00e4llt er auf einen anderen Tag [als<br \/>\nSamstag]; aber, alles was Gott von uns fordert, ist, den Siebenten-Tag Sabbat<br \/>\nzu halten, egal welchen Kalender die Gesellschaft benutzt.\u201c Ein solcher Glaube<br \/>\nzeigt eine tragische Wissensl\u00fccke hinsichtlich der Dinge, die auf dem Spiel<br \/>\nstehen. Die planetarische Woche mit den sieben astrologischen G\u00f6tzen wurde von<br \/>\nden fr\u00fchen apostolischen Christen klar mit D\u00e4monen-Anbetung verbunden. Die<br \/>\nHeilige Schrift zeigt ganz deutlich auf, dass die Riten des Heidentums nichts<br \/>\nanderes als Teufelsanbetung ist:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eAber ich sage: Was die Heiden opfern, das opfern sie<br \/>\nden Teufeln, und nicht Gott. Nun will ich nicht, da\u00df ihr in der Teufel<br \/>\nGemeinschaft sein sollt.\u201c (1. Korinther 10,20; Luther)<\/em><\/p>\n<p>Die obige<br \/>\nAbbildung<sup>14<\/sup> zeigt einen<br \/>\nM\u00e4rtyrer (Gestalt A), der gezwungen wird, eine Handvoll brennender Kohle zu<br \/>\nhalten.<sup>15<\/sup> Die Bildbeschriftung lautet:<br \/>\n\u201eM\u00e4rtyrer, dessen Hand mit Weihrauch vermischt mit brennenden Kohlen gef\u00fcllt<br \/>\nist und der durch den Schmerz gezwungen war, den Weihrauch zu zerstieben; er<br \/>\nsoll damit dem G\u00f6tzen ein Opfer dargebracht haben.\u201c Die Anordnung von Blitzen,<br \/>\ngew\u00f6hnlich als X angeordnet, enth\u00fcllt den Planetengott Jupiter.<sup>16<\/sup> Kein aufrichtiger Christ h\u00e4tte eine Prise Weihrauch<br \/>\ndiesem Planetengott dargebracht, um sein Leben zu retten, auch nicht Saturn \u2013<br \/>\nselbst dann nicht, wenn der Siebente-Tag Sabbat in dem damaligen Monat zuf\u00e4llig<br \/>\nauf den Saturnstag fiel. H\u00e4tte man dies getan, w\u00e4re das einer Anerkennung<br \/>\nSaturns als \u201eGott\u201c dieses Tages gleichgekommen.<\/p>\n<p>Kalenderberechnung<br \/>\numfasst weit mehr als bisher verstanden wurde. Der Tag an dem man sich zur<br \/>\nAnbetung versammelt, zeigt, welchen Gott man verehrt. Die ersten Christen<br \/>\nwussten sehr wohl, dass die Bestimmung der Anbetungstage nach einem heidnischen<br \/>\nKalender ein Tribut an einen heidnischen G\u00f6tzen bedeutete. Indem sie ihre<br \/>\nAnbetungstage nach dem Luni-Solarkalender des Sch\u00f6pfers bestimmten, erkl\u00e4rten<br \/>\nsie ihre Treue JAHUWAH, dem allm\u00e4chtigen Gott des Himmels und der Erde.<\/p>\n<p>Die<br \/>\nAkzeptanz der heidnischen Kalenderberechnung durch die Christenheit geschah<br \/>\nnicht \u00fcber Nacht. Einige Christen machten an einem bestimmten Punkt<br \/>\nKompromisse, andere an einem anderen. Einige hielten sich streng an den<br \/>\nMond-Sonnenkalender, w\u00e4hrend andere den Lunar-Sabbat hielten, jedoch<br \/>\ngleichzeigt den Sonntag anerkannten. Wieder andere beobachteten beide Tage,<br \/>\nSamstag und Sonntag, w\u00e4hrend andere nur am Sonntag Gottesdienst hielten. Die<br \/>\nKompromisse einer Generation wurden schrittweise weiter bis zur n\u00e4chsten<br \/>\nGeneration getragen.<\/p>\n<p>Auf jeder<br \/>\nStufe im Verlauf des Abfalls, die bei der Adaption der Sonnenanbetung genommen<br \/>\nwurde, gab es auch regelm\u00e4\u00dfigen Protest von allen treuen Christen gegen die<br \/>\nAnnahme des Sonntags als Anbetungstag. Diejenigen die JAHUSCHUAH und dem reinen<br \/>\nWort der Bibel treu blieben, hielten den Sabbat JAHUWAHs gem\u00e4\u00df Seinem Gebot. Es<br \/>\nist der Tag, der als ein Zeichen festgesetzt wurde, durch das JAHUWAH, der<br \/>\nSch\u00f6pfer des Himmels und der Erde, von allen anderen G\u00f6ttern unterschieden<br \/>\nwird. Diese treuen Christen protestierten gegen jede Phase und Form der<br \/>\nSonnenanbetung. Andere, besonders im Osten, machten Kompromisse, indem sie<br \/>\nsowohl den Sabbat, als auch den Sonntag feierten. Im Westen jedoch, unter dem<br \/>\nr\u00f6mischen Einfluss und unter der F\u00fchrung der Kirche und des Bistums in Rom,<br \/>\nwurde nur der Sonntag angenommen und gehalten.<sup>17<\/sup><\/p>\n<p>Da sich die<br \/>\nKalender so sehr voneinander unterschieden, wirkte sich dies zwangsweise auf<br \/>\njeden Lebensbereich aus. F\u00fcr diejenigen, die nicht von ganzem Herzen der reinen<br \/>\nWahrheit folgten, war es einfach, ihre Kompromisse zu entschuldigen.<br \/>\nWissenschaftler glauben, dass <em>Eusebius<br \/>\nvon Caesarea<\/em> der erste Kirchenhistoriker war, der den heidnischen Namen<br \/>\nSonntag vergeistigte, um ihn f\u00fcr Christen schmackhafter zu machen. \u00dcber den<br \/>\n\u201edies Solis\u201c (Sonntag) sagte er: \u201ean diesem geht \u00fcber unsere Seele die Sonne<br \/>\nder Gerechtigkeit auf.\u201c<sup>18 <\/sup>Weiter<br \/>\nschrieb er: \u201edas Angesicht der Herrlichkeit Christi\u201c gesehen zu haben \u201eund den<br \/>\nTag Seines Lichts zu erblicken\u201c.<sup>19 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Zeugnisse<br \/>\ndieses christlichen \u00dcbergangs zur heidnischen Kalenderbestimmung sind in<br \/>\nverschiedenen Grabinschriften erhalten geblieben. Eine christliche<br \/>\nGrabinschrift bezieht sich auf den \u201edies Mercurii\u201c (Merkurtag, Mittwoch). Das<br \/>\nDatum des Grabsteins wird auf entweder 291 oder 302 n. Chr. festgesetzt.<sup>20<\/sup><sup> <\/sup>Eine andere christliche Inschrift, eine der \u00e4ltesten,<br \/>\ndie in Rom entdeckt wurde, bezieht sich auf den \u201edies Veneris\u201c (Venustag).<br \/>\nDiese Inschrift ist deshalb einzigartig, weil sie beide Daten auflistet: das<br \/>\njulianische Datum und das Datum des Luni-Solarkalenders! Die Inschrift, datiert<br \/>\nauf 269 v. Chr. lautet wie folgt:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eIn dem Konsulat Claudius und Paternus, in der None<br \/>\ndes Novembers, am Tag der Venus, und am 24. Tag des Lunar-Monats, errichtete<br \/>\nLeuces [diese Gedenkst\u00e4tte] f\u00fcr ihre allerliebste Tochter Severa und f\u00fcr Seinen<br \/>\nHeiligen Geist. Sie starb [im Alter] von 55 Jahren und 11 Monaten [und] 10<br \/>\nTagen.\u201c<sup>21<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Diese<br \/>\nlangsame Wandlung von der reinen, apostolischen Christenheit hin zu einem Christentum,<br \/>\nverflochten mit heidnischen Prinzipien der Kalenderberechnung, ist weitgehend<br \/>\nf\u00fcr den heute existierenden Wissensmangel hinsichtlich des Sch\u00f6pferkalenders<br \/>\nverantwortlich. Der heidnische, kontinuierliche Wochenzyklus reicht so weit in<br \/>\ndie Geschichte zur\u00fcck, dass angenommen wird, ein ununterbrochener Wochenzyklus<br \/>\nhabe immer schon existiert. Die historischen Tatsachen des Julianischen<br \/>\nKalenders sind in Vergessenheit geraten und es werden Zirkelargumentationen<br \/>\nangewendet, um zu \u201ebeweisen\u201c, dass Samstag der biblische Sabbat ist. Eine<br \/>\ndieser Beweisf\u00fchrungen lautet z.B.: Da die heutige gregorianische Woche einem<br \/>\nkontinuierlichen Wochenzyklus unterliegt, haben sich die Wochen immer schon<br \/>\nohne Unterbrechung aneinandergereiht. Samstag muss deshalb der \u201eSiebente-Tag<br \/>\nSabbat\u201c des vierten Gebotes sein.<\/p>\n<p>Die<br \/>\nTatsache, dass Katholiken und Protestanten am Sonntag, dem ersten Tag der<br \/>\ngregorianischen Woche, Gottesdienst halten, dient als weiterer \u201eBeweis\u201c, dass<br \/>\nder Samstag der Siebente-Tag Sabbat der Bibel ist. Es wird argumentiert: \u201ewenn<br \/>\nSamstag nicht der wahre Sabbat ist, warum w\u00fcrde Satan sich dann um Leute<br \/>\nscheren, die am Sonntag Gottesdienst halten\u201c? Diese Doppel-Verf\u00fchrung hat die<br \/>\nSamstag-Sabbathalter in ihrer Annahme best\u00e4rkt, dass Samstag der Biblische<br \/>\nSabbat sei. Die Fakten der Geschichte werfen jedoch Licht auf die Dunkelheit<br \/>\ndes Irrtums und der Traditionen, um den heidnischen Ursprung beider Tage der<br \/>\nAnbetung, Sonntag wie Samstag, zu enth\u00fcllen.<\/p>\n<p> <\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\"><\/div>\n<p><sup>1<\/sup> R.L. Odom, <em>Sunday in Roman Paganism<\/em>, (New York: TEACH Services,<br \/>\nInc., 2003), S. 202.<\/p>\n<p><sup>2<\/sup> Eviatar Zerubavel, <em>The Seven Day Circle,<\/em> (Chicago: University of<br \/>\nChicago Press, 1985), S. 22; Ignatius, <em>Epistle to the Magnesians<\/em>, (The<br \/>\nAnte-Nicene Fathers, Grand Rapids, Michigan: W.B. Eerdmans, 1956, James<br \/>\nDonaldson and Alexander Roberts, eds.), Bd. 1, SS. 59-65.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup> Siehe <em>On the True Doctrine<\/em>, ins Englische \u00fcbersetzt von R.<br \/>\nJoseph Hoffmann, (New York: Oxford University Press, 1987).<\/p>\n<p><sup>4<\/sup> \u201cCelsus the Platonist\u201d, Chatholic Encyclopedia, NewAdvent.org.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup> Odom, op.cit., S. 54.<\/p>\n<p><sup>6<\/sup> Origen, <em>Against Celsus<\/em>, Buch 6, Kapitel 22 in <em>The Ante-Nicene<br \/>\nFathers,<\/em> (New York: Charles Scribner\u2019s Sons, 1913), Vol. 4, S. 583.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup> Ibid.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup> Tertullian, <em>Ad Nationes<\/em>, Buch 1, Kabitel 13 in J. P. Migne, <em>Patrologi\u00e6<br \/>\nLatin\u00e6 Cursus Completus<\/em>, (Paris, 1844-1855), Bd. 1, Spalten 369-372.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup> Obwohl JAHUSCHUAH nicht am 25. Dezember geboren ist, so bleibt es doch<br \/>\nunter der modernen Christenheit der \u201eoffizielle\u201c Geburtstag des Messias.<\/p>\n<p><sup>10<\/sup> Tertullian, <em>Apologia<\/em>, Kap. 16, in J. P. Migne, <em>Patrologi\u00e6<br \/>\nLatin\u00e6<\/em>, Bd. 1, Spalten 369-372; Englische \u00dcbersetzung in Ante-Nicene<br \/>\nFathers, (New York: Charles Scribner\u2019s Sons, 1913), Bd. 3, S. 31.<\/p>\n<p><sup>11<\/sup> Zu weiteren Studien, siehe www.tertullian.org.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup> Antonio Gallonio, <em>De SS. Martyrum Cruciatibus<\/em>, 1591. Englische<br \/>\nAusgabe: <em>Tortures and Torments of the Christian Maryrs<\/em>, A. R. Allinson,<br \/>\ntran., (London: Fortune Press, 1903), S. 143. Das Buch wurde mit der Absicht \u201czur<br \/>\nErbauung der Gl\u00e4ubigen\u201d mit der Zustimmung der R\u00f6misch-Katholischen Kirche<br \/>\nherausgegeben.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup> Odom, op.cot., S. 158.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup> Diese Darstellung ist ein Kupferstich von Antonio Tempesta von<br \/>\nFlorenz, nach einem Design von Giovanni de Guerra von Modena, Maler f\u00fcr Papst<br \/>\nSixtus V.<\/p>\n<p><sup>15<\/sup> Gallonio, Tortures and Torments of the Christian Martyrs, op.cit., S.<br \/>\n138.<\/p>\n<p><sup>16<\/sup> Jupitertag, dies Jovis, war urspr\u00fcnglich der Name unseres heutigen<br \/>\nDienstags.<\/p>\n<p><sup>17<\/sup> A. T. Jones, The Two Republics, (Ihaca, Michigan: A. B. Publishing,<br \/>\nInc., n.d.), SS. 320-321.<\/p>\n<p><sup>18<\/sup> Eusebius, Commentary on the Psalms, Psalm 91 (Psalm 92 in A.V.), in J.<br \/>\nP. Migne, Patrologi\u0153 Gr\u0153cc\u0153 Cursus Completus, (Paris, 1856-1866), Bd. 23,<br \/>\nSpalte 1169)<\/p>\n<p><sup>19<\/sup> Eusebius, Proof oft he Gospel, Buch 4, Kapitel 16, ins Englische<br \/>\n\u00fcbersetzt von W. J. Ferrar, Bd. 1, S. 207 wie zitiert in ibid.<\/p>\n<p><sup>20<\/sup> E. Diehl, Inscriptiones Latin\u0153 Christan\u0153 Veteres, (Berolini, 1925),<br \/>\nBd. 2, S. 18, Nr. 3033.<\/p>\n<p><sup>21<\/sup> Ibid., S. 193, Nr. 3391. Siehe auch G. B. de Rossi, Inscriptiones<br \/>\nChristian\u0153 Urbis Rom\u0153, Bd. 1, Teil 1, S. 18, Nr. 11.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":215172,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-108317","wlc-article","type-wlc-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wlc-article-category-jahs-kalender","wlc-content-directory-creator-s-calendar-vs-rome-s-calendar-the-issues-at-stake"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Metamorphose: Christen werden zu Heiden - Worlds Last Chance<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/articles\/yah-s-calendar\/changeling-christians-becoming-pagan\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Metamorphose: Christen werden zu Heiden - Worlds Last Chance\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eDie heidnischen Namen der planetarischen Woche wurde von den sogenannten christlichen Nationen bis heute im Kalender aufrechterhalten. 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