{"id":108286,"date":"2012-12-03T12:12:00","date_gmt":"2012-12-03T12:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/wlc-article\/migrating-die-moderne-sieben-tage-woche-die-geschichte-einer-luge\/"},"modified":"2025-08-20T15:20:48","modified_gmt":"2025-08-20T15:20:48","slug":"die-moderne-sieben-tage-woche-die-geschichte-einer-luge","status":"publish","type":"wlc-article","link":"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/de\/articles\/jahs-kalender\/die-moderne-sieben-tage-woche-die-geschichte-einer-luge\/","title":{"rendered":"Die moderne Sieben-Tage Woche: Die Geschichte einer L\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p>Christen,<br \/>\ndie am Sonntag Gottesdienst halten, gr\u00fcnden diese Praxis auf dem Glauben, dass<br \/>\nder Messias an einem Sonntag von den Toten auferstand. Juden und Christen, die<br \/>\nam Samstag Gottesdienst halten, tun dies, weil es der Siebte Tag der Woche ist.<br \/>\nBeide Parteien gr\u00fcnden ihren Glauben, und damit ihre praktische Umsetzung, auf<br \/>\neiner Annahme. Aufgrund der Tatsache, dass sich bei der Kalender\u00e4nderung vom<br \/>\nJulianischen zum Gregorianischen Kalender im Jahr 1582 der Wochenzyklus nicht<br \/>\nge\u00e4ndert hat, wird angenommen, dass die heutige, moderne Woche mit der<br \/>\nbiblischen Woche identisch ist. Deshalb ist f\u00fcr sie die \u201elogische<br \/>\nSchlussfolgerung\u201c, dass der Samstag tats\u00e4chlich der biblische Sabbat ist und<br \/>\nSonntag der Tag, an dem der Messias von den Toten auferstand. Der Julianische<br \/>\nKalender selbst beweist jedoch, dass diese Annahme falsch ist.<\/p>\n<p>Ein<br \/>\nbekanntes Sprichwort besagt, dass derjenige, der die Geschichte vergisst,<br \/>\ndieselben Fehler der Geschichte wiederholt. Genauso steht es um diejenigen, die<br \/>\nsich nie mit den Fakten der Kalendergeschichte vertraut gemacht haben; sie<br \/>\nhaben ihr gesamtes Glaubensgeb\u00e4ude auf einer falschen Annahme gegr\u00fcndet: Die<br \/>\nAnnahme, dass die Wochen sich seit der Sch\u00f6pfung kontinuierlich und ohne<br \/>\nUnterbrechung aneinanderreihen. Es ist deshalb f\u00fcr jeden von uns \u00e4u\u00dferst<br \/>\nwichtig \u2013 ungeachtet der Religion \u2013 die Geschichte des Julianischen Kalenders<br \/>\nzu studieren. Wenn man die fehlenden Puzzleteile der historischen Tatsache<br \/>\nzusammenbringt, erkennt man, ab wann der kontinuierliche, ununterbrochene<br \/>\nWochenzyklus von sieben Tagen der Ma\u00dfstab der Zeit wurde \u2013 und dieser begann<br \/>\nnicht bei der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<h3>Der Julianische Kalender wird<br \/>\neingef\u00fchrt<\/h3>\n<p>Der Kalender<br \/>\nder R\u00f6mischen Republik gr\u00fcndete sich auf den Mondphasen. Heidnische, r\u00f6mische<br \/>\nPriester (Pontifex, Papst) waren f\u00fcr die Regulierung des Kalenders<br \/>\nverantwortlich. Da die P\u00e4pste auch ein politisches Amt innehaben konnten, war<br \/>\ndie M\u00f6glichkeit zum Missbrauch gegeben. Das Einf\u00fcgen eines Schaltmonats<sup>1<\/sup> konnte einen bevorzugten Politiker l\u00e4nger im Amt<br \/>\nhalten, w\u00e4hrend man die Amtsperiode eines politischen Gegners verk\u00fcrzen konnte,<br \/>\nindem kein Schaltmonat eingef\u00fcgt wurde.  <\/p>\n<p>Zur Zeit<br \/>\nJulius Caesar waren die Monate \u00fcberhaupt nicht in \u00dcbereinstimmung mit den<br \/>\nJahreszeiten. Julius Caesar \u00fcbte sein Recht<sup>2<\/sup> als<br \/>\nPontifex Maximus<sup>3<\/sup> (Hoher<br \/>\nPriester) aus und reformierte diesen Kalender, der zwischenzeitlich umst\u00e4ndlich<br \/>\nund ungenau geworden war<sup>4<\/sup>.<\/p>\n<p>In der Mitte<br \/>\ndes ersten Jahrhunderts v. Chr. lud Julius Caesar den Astronomen Sosigenes aus<br \/>\nAlexandrien ein, um eine Kalenderreform durchzuf\u00fchren. Sosigenes kam zu dem<br \/>\nSchluss, dass der einzig praktikable Schritt der sei, den Mondkalender komplett<br \/>\nabzuschaffen. Die Monate sollen nach den Jahreszeiten angeordnet werden, und es<br \/>\nsolle ein Sonnenjahr benutzt werden, wie im \u00c4gyptischen Kalender\u2026<sup>5 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p><sup> <\/sup>Beachte, dass Sosigenes\u2018 gro\u00dfe Reform die Abschaffung<br \/>\nder Kalenderberechnung nach dem Mond war:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eDie gro\u00dfe Schwierigkeit f\u00fcr jeden Kalenderreformer<br \/>\nbestand darin, eine Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren, die es den Monaten erlaubt, in<br \/>\nEinklang mit den Mondphasen und dem Jahr mit den Jahreszeiten zu bleiben, was<br \/>\nunm\u00f6glich erschien. Es war notwendig, grunds\u00e4tzlich mit der traditionellen<br \/>\nBerechnung zu brechen, um einen effizienten saisonalen Kalender zu erschaffen.\u201c<sup>6<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Um den neuen<br \/>\nKalender in \u00dcbereinstimmung mit den Jahreszeiten zu bringen, wurde es<br \/>\nnotwendig, dem Jahr 90 Tage hinzuzuf\u00fcgen. Dies wurde 45 v. Chr. durchgef\u00fchrt,<br \/>\nwomit dieses Jahr aus 445 Tagen bestand. \u201eDieses Jahr von 445 Tagen wird von<br \/>\nChronologen gew\u00f6hnlich als das &#8222;Jahr der Verwirrung&#8220; bezeichnet; von<br \/>\nMacrobius wurde es jedoch passender das &#8222;letzte Jahr der Verwirrung&#8220;<br \/>\ngenannt.<sup>7<\/sup><sup> <\/sup>Das erste Puzzlest\u00fcck zur<br \/>\nWiederherstellung der Kalenderwahrheit ist die Erkenntnis, dass die Julianische<br \/>\nWoche von 45 v. Chr. nicht dieselbe Julianische Woche war, als Papst Gregor<br \/>\nXIII. den Kalender ver\u00e4nderte. Und damit unterscheidet sich diese damalige<br \/>\nWoche auch von unserer heutigen Gregorianischen Woche. Dass sich die Woche<br \/>\nnicht ver\u00e4ndert habe, ist die erste falsche Annahme, die sowohl von Juden, als<br \/>\nauch von Christen gemacht wird, unabh\u00e4ngig von dem Tag, an dem sie Gottesdienst<br \/>\nhalten.<sup>8<\/sup><sup> <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Der Kalender<br \/>\nder R\u00f6mischen Republik vor dem Jahr 45 v. Chr. basierte, wie der Biblische<br \/>\nKalender, sowie derjenige anderer Kulturen, auf den Mondphasen, hatte jedoch<br \/>\neinen Acht-Tage-Zyklus. <\/p>\n<p>Die antiken<br \/>\nEtrusken entwickelten im 7. oder 8. Jahrhundert eine 8-Tage-Marktwoche, bekannt<br \/>\nals der Nundinal-Zyklus. Dieser wurde bereits im 6. Jahrhundert an die R\u00f6mer<br \/>\nweitergegeben. Dieser Acht-Tage-Zyklus, der Nundinal-Zyklus, \u201ewurde schlie\u00dflich<br \/>\ndurch die moderne Sieben-Tage-Woche ersetzt. Dieser erlangte zuerst<br \/>\nRechtswirksamkeit in Italien w\u00e4hrend der fr\u00fchen imperialen Periode\u2026 Eine<br \/>\nZeitlang existierten beide, die Sieben-Tage-Woche und der Nundinal-Zyklus<br \/>\ngleichzeitig nebeneinander. Zur Zeit aber, als die Sieben-Tage-Woche offiziell<br \/>\ndurch Konstantin im Jahre 321 n. Chr. eingef\u00fchrt wurde, verlor der<br \/>\nNundinal-Zyklus seine Wirksamkeit.\u201c<sup>9<\/sup><sup> <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Die r\u00f6mische<br \/>\nAcht-Tage-Woche war auch bekannt als <em>internundinum<br \/>\ntempus<\/em> oder &#8222;die Periode zwischen den Angelegenheiten (affairs) des<br \/>\nneunten Tages.&#8220; (Dieser Ausdruck muss innerhalb des Kontextes der alten<br \/>\nr\u00f6misch mathematischen Praxis der inklusiven Berechnung verstanden werden, bei<br \/>\nder der erste Tag eines Zyklus auch als der letzte Tag des folgenden Zyklus<br \/>\ngerechnet wird<sup>10<\/sup>) Die \u201eAngelegenheit des neunten Tages\u201c, um die sich<br \/>\ndie Woche drehte, war der <em>nundinae<\/em>, ein periodischer Markttag, der<br \/>\nregelm\u00e4\u00dfig alle acht Tage stattfand.<sup> <\/sup><sup>11 <br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p>Der<br \/>\nanf\u00e4ngliche Julianische Kalender wurde nicht in Gittern aufgebaut, wie die<br \/>\nmodernen Kalender, sondern die Daten wurden vielmehr in Spalten mit den Tagen<br \/>\nder Woche durch die Buchstaben A bis H dargestellt.<sup>12<\/sup>  Der<br \/>\nJanuar z.B. begann mit Tag \u201cA\u201d und endete mit Tag \u201cE\u201d. Im Unterschied zum<br \/>\nHebr\u00e4ischen Kalender, hatte der R\u00f6mische Kalender einen kontinuierlichen<br \/>\nWochenzyklus. Da Januar mit dem Tag \u201cE\u201d endete, begann der Februar mit dem Tag<br \/>\n\u201cF\u201d. So endete auch der Februar mit dem Tag \u201cA\u201d und der M\u00e4rz begann mit Tag<br \/>\n\u201cB\u201d:<\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"68%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>A k<sup>13<\/sup>   Jan           <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>F k Feb<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>B k Ma<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>  <br \/>\n  B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>G<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>C<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>   C<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>H<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>D<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>   D<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>E<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>   E,<br \/>\n  etc.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>B, etc.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>F, etc.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\nNachfolgend eine Rekonstruktion<sup>14<\/sup> des Fasti<br \/>\nAntiates, dem einzig bekannten vor-Julianischen Kalender, der noch existiert<sup>15<\/sup>. Er ist auf die 60er Jahre v. Chr. datiert und wurde<br \/>\nauf der Seite von Neros Villa in Antium gefunden.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Pre-Julian Calendar\" title=\"\" src=\"https:\/\/media.worldslastchance.com\/english\/images\/article-images\/history-of-a-lie\/image002.gif\" height=\"313\" width=\"599\"> <\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Fasti Antiates \u2013 Eine Rekonstruktion des einzig<br \/>\nbekannten vor-Julianischen Kalenders, der noch existiert. <\/p>\n<p>Der Kalender<br \/>\nist auf Gips gemalt; der Buchstabe A wurde rot gezeichnet, um den Beginn der Woche<br \/>\nanzuzeigen. Die Monate sind in 13 Spalten angeordnet. Januar (links), beginnt<br \/>\nmit Tag \u201eA\u201c und endet mit Tag \u201eE\u201c. Unter jeder Spalte sind gro\u00dfe r\u00f6mische<br \/>\nZiffern angebracht, die die Ziffern der Tage dieses Monats zeigen. Die ganz<br \/>\nrechte Spalte ist der 13., eingeschobene Monat. Zus\u00e4tzliche Buchstaben sind<br \/>\nneben dem Wochentag-Buchstaben zu sehen. Diese zeigten an, welche Art von<br \/>\nGesch\u00e4ften an dem jeweiligen Tag nachgegangen werden durfte.<\/p>\n<p>Alle<br \/>\nBeispiele eines Julianischen \u201cfasti\u201d oder Julianischen Kalenders, sind in der<br \/>\nZeit Augustus<sup>16<\/sup> (63 v.<br \/>\nChr. &#8211; 14 n. Chr.) bis Tiberius (42 v. Chr. \u2013 37 n. Chr.) datiert. Wenn die<br \/>\nAnnahme stimmt, dass der Samstag der Biblische Sabbat ist, weil der<br \/>\nWochenzyklus bei der Kalenderver\u00e4nderung vom Julianischen zum Gregorianischen<br \/>\nKalender nicht ver\u00e4ndert wurde, dann sollte das doch sehr leicht durch den<br \/>\nersten Julianischen Kalender zu beweisen sein, der immer noch existiert. Ein<br \/>\nBeispiel eines Julianischen \u201cfasti\u201c ist auf folgenden Steinfragmenten erhalten<br \/>\ngeblieben. Die Acht-Tage-Woche ist darauf klar erkennbar, und best\u00e4tigt, dass<br \/>\ndie Acht-Tage-Woche immer noch w\u00e4hrend der Zeit des Messias von den R\u00f6mern<br \/>\ngebraucht wurde.<\/p>\n<p align=\"center\"><img decoding=\"async\" alt=\"Julian Fasti\" title=\"\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/kxbga0N4-image004.jpg\"> <\/p>\n<p>Es ist<br \/>\nwichtig, sich zu erinnern, dass die biblische Woche als individuelle Einheit<br \/>\nder Zeit, wie sie in 1. Mose beschrieben ist, aus nur sieben Tagen besteht;<br \/>\nsechs Arbeitstage gefolgt von einem Sabbat-Ruhetag am letzten Tag der Woche.<br \/>\nDer Acht-Tage-Zyklus des Julianischen Kalenders war zur Zeit JAHUSCHUAs in<br \/>\nGebrauch. Die Israeliten h\u00e4tten aber niemals den Siebenten-Tag Sabbat auf Basis<br \/>\ndes Acht-Tage-Wochenzyklus des Julianischen Kalenders gehalten. Dies h\u00e4tte f\u00fcr<br \/>\nsie G\u00f6tzendienst bedeutet. Selbst als die Julianische Woche auf sieben Tage<br \/>\nverk\u00fcrzt wurde, war er nach wie vor nicht mit dem Biblischen Wochenzyklus in<br \/>\n\u00dcbereinstimmung; auch hatte er keine \u00c4hnlichkeit mit der heutigen, modernen<br \/>\nWoche.<\/p>\n<h3>Die Sieben-Tage Planetenwoche<\/h3>\n<p>Die<br \/>\nAblehnung der R\u00f6mischen Acht-Tage-Woche hatte zwei Gr\u00fcnde: Zum einen die<br \/>\nAusweitung des R\u00f6mischen Reiches<sup>17<\/sup>, wodurch<br \/>\ndie R\u00f6mer mit anderen Religionen in Ber\u00fchrung kamen. Dies f\u00fchrte zum zweiten<br \/>\nGrund: das Aufkommen des Mithraskultes.<sup>18<\/sup><sup> <\/sup>Die Rolle,<br \/>\ndie der Mithraismus bei der Umgestaltung der Julianischen Woche spielte, ist<br \/>\nsehr bedeutend, weil er stark mit dem fr\u00fchen Christentum konkurrierte.<sup>19<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eEs scheint, als h\u00e4tte irgendein geistiges Genie die<br \/>\nKontrolle \u00fcber die heidnische Welt \u00fcbernommen und es so angeordnet, dass die<br \/>\nheidnische Planetenwoche genau zur richtigen Zeit eingef\u00fchrt werden sollte, als<br \/>\nder Sonnenkult am popul\u00e4rsten aller Zeitalter geworden war; und den Tag der<br \/>\nSonne als einen Tag \u00fcber alle Tage zu erh\u00f6hen, heiliger als der Rest der Tage.<br \/>\nSicher war dies kein Zufall.\u201c<sup> 20<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Unter diesen<br \/>\nzwei Faktoren begann die Julianische Woche einen jahrhundertelangen,<br \/>\nrevolution\u00e4ren Prozess zu durchlaufen, der in der Woche endete, wie wir sie<br \/>\nheute kennen. Die urspr\u00fcngliche Sieben-Tage-Planetenwoche ist das dritte und<br \/>\nletzte Puzzlest\u00fcck, das beweist, dass weder der Samstag der Biblische Sabbat,<br \/>\nnoch der Sonntag der erste Tag der Biblischen Woche ist. Diese Transformation<br \/>\nvollzog sich \u00fcber mehrere Jahrhunderte. Franz Cumont, der weithin als eine<br \/>\ngro\u00dfe Autorit\u00e4t des Mithraismus betrachtet wird, verbindet die Akzeptanz der<br \/>\nSieben-Tage-Woche durch die Europ\u00e4er mit dem popul\u00e4ren Mithraskult des<br \/>\nheidnischen Roms:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eEs gibt keinen Zweifel, dass die Ausbreitung der<br \/>\niranischen [persischen] Mysterien einen beachtlichen Anteil bei der Adaption<br \/>\nder Woche mit dem Sonntag als einen heiligen Tag von den Heiden gehabt hat. Die<br \/>\nNamen, die wir unwissentlich f\u00fcr die Namen der Tage benutzen, kamen zur selben<br \/>\nZeit in Gebrauch, als der Mithraismus seine Nachfolger in den westlichen<br \/>\nProvinzen gewann; und man stellt sicher nicht vorschnell eine Beziehung dieses<br \/>\nTriumphs und dem damit einhergehenden Ph\u00e4nomen her.\u201c<sup>21<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Cumont<br \/>\nbetont auch den heidnischen Ursprung und die j\u00fcngste Adaption der<br \/>\nSieben-Tage-Woche mit dem heiligen Sonnentag in der Astrologie und in der<br \/>\nReligion unter den Griechen und R\u00f6mern:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eDie \u00fcberragende Bedeutung, die dem dies Solis [Tag<br \/>\nder Sonne] zugewiesen wurde, trug sicherlich zu der generellen Beachtung des<br \/>\nSonntags als Feiertag bei. Dies ist mit einer, noch wichtigeren Tatsache<br \/>\nverbunden, n\u00e4mlich, die Adaption der Woche von allen Europ\u00e4ischen Nationen.\u201c<sup>22<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Die enorme<br \/>\nBedeutung hiervon ist die Tatsache, dass Sonntag nicht der Tag war, an dem der<br \/>\nMessias von den Toten auferstand, weil der Sonntag im Julianischen Kalender in<br \/>\nden Tagen des Messias noch nicht existierte. Auch kann Samstag nicht der<br \/>\nbiblische Siebente-Tag Sabbat sein, weil die heidnische Planetenwoche<br \/>\nurspr\u00fcnglich mit dem Samstag begann. <\/p>\n<p>Aufschlussreich<br \/>\nsind auch unsere heutigen Wochennamen. Zuerst sei darauf hingewiesen, dass<br \/>\nMittwoch nur in der deutschen Sprache so genannt wird. So wird er z.B. im<br \/>\nEnglischen \u201eWednesday\u201c und im Spanischen \u201eMi\u00e8rcoles\u201c genannt; beide Namen<br \/>\nbedeuten nicht \u201eMitte\u201c. Sie sagen etwas ganz anderes aus. Im Spanischen,<br \/>\nItalienischen und Franz\u00f6sischen kann man die Bedeutung noch sehr gut erkennen,<br \/>\nweil diese Sprachen dem Latein sehr \u00e4hnlich sind. \u201eDies mercurii\u201c, der<br \/>\nMerkurtag, war im heidnischen \u00c4gypten der Tag, an dem der Planet Merkur<br \/>\nangebetet wurde; sp\u00e4ter wurde dieser Tag dem Teutonischen Gott Wotan geweiht.<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eUnser heutiger Mittwoch war einst dem germanischen<br \/>\nGott Wotan geweiht, w\u00e4hrend er den R\u00f6mern als Tag der Gottheit Merkur galt.<br \/>\nDaran erinnern heute noch der englische wednesday bzw. der franz\u00f6sische<br \/>\nmercredi. Beide G\u00f6tter mussten hierzulande vor gut 1000 Jahren der<br \/>\nfortschreitenden Christianisierung weichen, welche diesen Tag ganz banal zur<br \/>\n\u201aMitte der Woche\u2018 erkl\u00e4rte.\u201c<sup>23<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Alle sieben<br \/>\nWochennamen kommen aus dem \u00e4gyptischen Planeten-Anbetungs-System. Das<br \/>\nheidnische \u00e4gyptische Kalendersystem wurde im ersten Jahrhundert v. Chr. von<br \/>\nJulius Caesar an den, bis dahin verwendeten Acht-Tage-Kalender angepasst<br \/>\n(gesetzlich festgesetzt aber erst unter Kaiser Konstantin 321 n.Chr.).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Planetary stick calendar\" style=\"margin-bottom: 10px; margin-right: 25px\" title=\"\" src=\"https:\/\/s3.amazonaws.com\/static.worldslastchance.org\/2025\/08\/lNow1oqo-image007.jpg\" align=\"left\" height=\"251\" width=\"321\">So hat die<br \/>\nheidnische Sieben-Tage Planeten-Woche der \u00c4gypter ausgesehen:<\/p>\n<ul>\n<li>\nDer<strong> erste Tag<\/strong> der<br \/>\nWoche: <strong>Dies Saturni<\/strong>  (Samstag, im<br \/>\nenglischen Saturday\/Saturntag), Verehrung des G\u00f6tzen Saturn (dazu gleich noch<br \/>\nmehr).<\/p>\n<\/li>\n<li>\nDer<strong> zweite Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies<br \/>\nSoli<\/strong> (Sonntag); Verehrung des Sonnengottes.<\/p>\n<\/li>\n<li>\nDer<strong> dritte Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies<br \/>\nLunae<\/strong> (Mon(d)tag), Verehrung des Mondgottes.<\/p>\n<\/li>\n<li>\nDer<strong> vierte Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies<br \/>\nMartis<\/strong> (Dienstag, im Spanischen: Martes); Verehrung des Planeten Mars.<\/p>\n<\/li>\n<li>\nDer<strong> f\u00fcnfte Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies<br \/>\nMercurii<\/strong> (Mittwoch, im Spanischen Mi\u00e9rcoles); Verehrung des Planeten<br \/>\nMerkur.<\/p>\n<\/li>\n<li>Der <strong>sechste Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies Jovis<\/strong><br \/>\n(Donnerstag, im Spanischen \u201eJovenes\u201c); Verehrung des Planetengott Jupiter.<\/p>\n<\/li>\n<li>\nDer <strong>siebte Tag<\/strong> der Woche: <strong>Dies Veneris<\/strong> (Freitag, im Spanischen:<br \/>\nViernes); Verehrung des Planetengott Venus.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\nDie obige Zeichnung dieses Kalenders wurde im Bad von Titus (gebaut 79-81<br \/>\nn.Chr.) gefunden. Dieser r\u00f6mische Kalender (vom \u00e4gyptischen Kalender adaptiert)<br \/>\nzeigt im Zentrum die zw\u00f6lf Tierkreiszeichen, die mit den zw\u00f6lf Monaten des<br \/>\nJahres korrespondieren. Die r\u00f6mischen Nummern in der linken und rechten Spalte<br \/>\nzeigen die Tage des Monats. Ganz oben kann man die sieben Planeteng\u00f6tter des heidnischen<br \/>\nRoms erkennen: <em>Dies Saturni<\/em> (Samstag,<br \/>\nSaturday) war der erste Tag der Woche, nicht der Siebte. Der Planetengott<br \/>\nSaturn war auch als der Gott der Ernte bekannt und wird mit einer<br \/>\nSichel in der Hand dargestellt. Aber er tr\u00e4gt die Sichel auch deshalb,<br \/>\nweil er als der blutr\u00fcnstigste Gott \u00fcberhaupt galt, der Menschenopfer forderte.<br \/>\nDer zweite Tag, <em>dies Solis<\/em> (Sonntag)<br \/>\nhat einen Sonnenkranz um sein Haupt. Der dritte Tag, <em>dies Luni<\/em>, l\u00e4sst auf dem Mondgott schlie\u00dfen, er tr\u00e4gt eine<br \/>\nMondsichel. Der Rest der G\u00f6tter folgt in der oben angegeben Ordnung.<sup>24<\/sup><\/p>\n<p>Als sich der<br \/>\nJulianische Kalender mit seiner adaptierten \u00e4gyptischen, heidnischen<br \/>\nPlanetenwoche nach Nordeuropa ausbreitete, wurden die Namen <em>dies Martis<\/em><br \/>\nbis <em>dies Veneris<\/em> ersetzt durch Namen teutonischer G\u00f6tter<sup>25<\/sup>. Der Marstag wurde zum Tiw\u2019s Tag (Dienstag, engl.<br \/>\nTuesday); Merkurtag wurde zum Woden\u2019s Tag (Mittwoch, engl. Wednesday, zu Ehren<br \/>\ndes Gottes Wodan); Jupitertag wurde zum Thor\u2019s Tag (Donnerstag, engl.<br \/>\nThursday); Venustag wurde zum Friga\u2019s Tag (Freitag, engl. Friday). Wie schon<br \/>\ngesagt, haben einige lateinische Sprachen diese urspr\u00fcnglichen Planetennamen<br \/>\nbeibehalten, au\u00dfer <em>dies Saturni<\/em> und <em>dies Solis<\/em>. Diese wurden aufgrund des<br \/>\nchristlichen Einflusses umbenannt in \u201eDomingo\u201c (Tag des Herrn) f\u00fcr Sonntag und<br \/>\n\u201eSabbado\u201c oder Sabbat f\u00fcr den Samstag.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df<br \/>\nRabanus Maurus (776-856 n. Chr.), Erzbischof von Mainz, versuchte Papst<br \/>\nSylvester I. die Tage der Planetenwoche umzubenennen, damit sie mit den Namen<br \/>\nder biblischen Woche \u00fcbereinstimmen: Erster Tag (erster feria), Zweiter Tag<br \/>\n(zweiter feria), etc.<sup>26<\/sup>  <em>Bede<\/em>,<br \/>\nder \u201eEhrw\u00fcrdige\u201c (672-735 v. Chr.), ein ber\u00fchmter englischer M\u00f6nch und<br \/>\nGelehrter, der auch \u00fcber den Versuch Papst Sylversters, die heidnischen Namen<br \/>\nder Tage der Woche umzubenennen, berichtete, macht in <em>De Temporibus<\/em><br \/>\nfolgende Aussage:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eAber der heilige Sylvester ordnete an, dass sie feri\u00e6<br \/>\ngenannt werden, indem er den ersten Tag als den \u201eTag des Herrn\u201c bezeichnete; er<br \/>\nahmte die Hebr\u00e4er nach, die diesen Tag den ersten der Woche bezeichneten und<br \/>\ndie anderen entsprechend.\u201c<sup>27<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Die<br \/>\nastrologischen Namen waren jedoch zu tief verankert. Englisch, niederl\u00e4ndisch,<br \/>\nbretonisch, walisisch und kornisch sind die einzigen europ\u00e4ischen Sprachen die<br \/>\nbis heute die urspr\u00fcnglichen Planeten-Namen aller sieben Tage der Woche<br \/>\nbeibehalten haben. Diese Sprachen werden alle in Gebieten gesprochen, die frei<br \/>\nvon irgendeinem christlichen Einfluss w\u00e4hrend des ersten Jahrhundert blieben,<br \/>\nals die astrologische Woche im gesamten Reich verbreitet wurde.<sup>28<\/sup><\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eDie kirchliche Art, die Wochentage zu benennen, wurde<br \/>\nvon keiner Nation angenommen, mit Ausnahme der Portugiesen, die den Ausdruck<br \/>\n\u201eSegunda Feria\u201c (Zweiter Tag) etc. benutzen.\u201c<sup>29<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Die<br \/>\nTatsache, dass sowohl der Julianische Kalender, als auch die heidnische<br \/>\nPlanetenwoche von den Christen akzeptiert wurde, zeigt eine Verschmelzung der<br \/>\nChristenheit mit dem Heidentum, vor dem der Apostel Paulus warnte:<\/p>\n<p class=\"indenttext\"><em>\u201eDenn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am<br \/>\nWirken, nur muss der, welcher jetzt zur\u00fcckh\u00e4lt, erst aus dem Weg sein; und dann<br \/>\nwird der Gesetzlose geoffenbart werden, den \u2026 [JAHUWAH] verzehren wird durch<br \/>\nden Hauch Seines Mundes, und den er durch die Erscheinung Seiner Wiederkunft<br \/>\nbeseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt,<br \/>\nunter Entfaltung aller betr\u00fcgerischen Kr\u00e4fte, Zeichen und Wunder und aller<br \/>\nVerf\u00fchrung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe<br \/>\nzur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie h\u00e4tten gerettet werden<br \/>\nk\u00f6nne. Darum wird ihnen \u2026 [JAHUWAH] eine wirksame Kraft der Verf\u00fchrung senden,<br \/>\nso dass sie der L\u00fcge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit<br \/>\nnicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.\u201c (2.<br \/>\nThessalonicher 2,7-12)<\/em><\/p>\n<p>Der heutige<br \/>\nJulianisch-Gregorianische Kalender, der diese Planetenwoche adaptierte, ist<br \/>\nirreparabel heidnisch. Historische Tatsachen zeigen, dass weder der biblische<br \/>\nSabbat, noch der biblische erste Tag der Woche in diesem Kalendersystem<br \/>\ngefunden werden kann. Wenn es wichtig ist, einen ganz bestimmten Tag heilig zu<br \/>\nhalten, dann ist es genauso wichtig, welchen Kalender man hierf\u00fcr benutzt. <strong>Wann<\/strong> (an welchem Tag) wir Gottesdienst<br \/>\nhalten, zeigt, <strong>wen<\/strong> wir anbeten: Den<br \/>\nGott der Sch\u00f6pfung oder den Gott dieser Welt, der der Anf\u00fchrer der Rebellion<br \/>\ngegen den Sch\u00f6pfer ist. Jeder Gott hat seinen eigenen Kalender, nach dem er<br \/>\nangebetet werden m\u00f6chte. Beide, Samstag und Sonntag (genauso wie Freitag) sind<br \/>\nheidnische Feiertage.<\/p>\n<p>Der<br \/>\nJulianische Sonnenkalender mit seinem ununterbrochenen Wochenzyklus<br \/>\nunterscheidet sich stark vom Mond-Sonnen-Kalender, der urspr\u00fcnglich von den<br \/>\nJuden und den apostolischen Christen gebraucht wurde. <\/p>\n<p>Welchen<br \/>\nKalender wirst du benutzen, um deinen Tag der Anbetung zu bestimmen?<\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\"><\/div>\n<p><sup>1<\/sup> Ein<br \/>\nSchalttag oder ein Schaltmonat wurde eingef\u00fcgt, um das k\u00fcrzere Mondjahr an das<br \/>\nl\u00e4ngere Sonnenjahr anzugleichen. Weil das Einf\u00fcgen von Schalttagen oder<br \/>\nSchaltmonaten als \u201eungl\u00fccklich\u201c galt, z\u00f6gerten die Priester w\u00e4hrend des Zweiten<br \/>\nPunischen Krieges (218-201 v. Chr.) Ver\u00e4nderungen vorzunehmen, was zur Folge<br \/>\nhatte, dass der Kalender leicht von den Jahreszeiten abwich.<\/p>\n<p><sup>2<\/sup> Julius<br \/>\nCaesar wurde 63 v. Chr. zum Pontifex Maximus gew\u00e4hlt. (James Evans, \u201eCalendars and Time Reckoning\u201c, <em>The History and Practice<br \/>\nof Ancient Astronomy,<\/em> Oxford University Press, 1998, S. 165).<\/p>\n<p><sup>3<\/sup> \u201cPontifex Maximus\u201d ist heute ein Titel, der ausschlie\u00dflich dem Papst<br \/>\nvorbehalten ist. Das ist sehr passend, da der heutige Gregorianische Kalender<br \/>\nsowohl heidnisch als auch p\u00e4pstlich ist, sich auf dem heidnischen Julianischen<br \/>\nKalender gr\u00fcndet und von einem Papst modifiziert wurde, nachdem er auch benannt<br \/>\nist.<\/p>\n<p><sup>4<\/sup> Um einen<br \/>\nSchaltmonat anweisen zu k\u00f6nnen, musste sich der Pontifex Maximus im Februar in<br \/>\nRom aufhalten. Da Julius Caesar in mehreren Kriegen verwickelt war, gab es nur<br \/>\neinmal eine Einf\u00fcgung eines Schaltmonats, seit er im Amt war. In einem Brief an<br \/>\nAtticus vom 13. Februar 50 v. Chr. beschwerte sich Cicero, dass er immer noch<br \/>\nnicht wisse, ob es einen Einschub einen Monat sp\u00e4ter geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup> \u201eDer<br \/>\nJulianische Kalender\u201c, Enzyclop\u00e4dia Britannica.<\/p>\n<p><sup>6<\/sup> \u201eDer<br \/>\nJulianische Kalender\u201c, Enzyclop\u00e4dia Britannica.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup> <em>A Dictionary of Greek and Roman Antiquities,<\/em> William Smith<br \/>\nLL.D., William Wayte, M.A., George E. Marindin, M.A., eds., London, William<br \/>\nClowes and sons, Ltd, 1890, Bd. I, S. 344. Von Google digitalisiert.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup> Diese<br \/>\nAnnahme wird jedoch von Gelehrten und Kundigen nicht geteilt. Die Juden geben<br \/>\nzu, dass der heutige rabbinische Kalender nicht der Kalender der Zeit Moses<br \/>\nwar. Und christliche Gelehrte erkennen an, dass der biblische Kalender auf<br \/>\nandere Weise funktionierte, als unser heutiger Kalender. Einige geben auch zu,<br \/>\ndass, wenn der Siebente-Tag Sabbat nach dem Biblischen Kalender berechnet wird,<br \/>\ner dann nicht mit dem Samstag \u00fcbereinstimmt. <\/p>\n<p><sup>9<\/sup> <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Roman_calendar#Nundinal_cycle\">http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Roman_calendar#Nundinal_cycle<\/a> <\/p>\n<p><sup>10<\/sup> J. P. V. D. Balsdon, <em>Life and Leisure in Ancient Rome<\/em>, (New<br \/>\nYork: McGraw-Hill, 1969) S. 59; P. Huvelin, <em>Essai Historique sur le Droit<br \/>\ndes Marche\u00e9s et des Foires<\/em> (Paris: Aruthur Rousseau, 1897), p. 87; Ovid,<br \/>\nFasti (Cambridge, MA: Harvard University Press, 1951), S. 6; Alan E. Samuel,<br \/>\nGreek and Roman Chronology (Munich: C. H. Beck&#8217;sche Verlagbuchhandlung, 1972),<br \/>\nS. 154.<\/p>\n<p><sup>11 <\/sup>Eviatar Zerubavel, <em>The Seven Day Circle: The History and Meaning of<br \/>\nthe Week<\/em>, (University of Chicago Press, 1985), S. 45.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup> Zerubavel, op.cit.,158; Balsdon, op.cit., S. 60; Francis H. Colson,<br \/>\nThe Week, (Cambridge, England: Cambridge University Press, 1926), S. 4; W.<br \/>\nWarde Fowler, <em>The Roman Festivals of the Period of the Republic<\/em> (Port<br \/>\nWashington, New York: Kennikat Press, 1969), p. 8; P. Huvelin, op.cit., S. 88;<br \/>\nAlan E. Samuel, op.cit., S. 153-154; Ovid, op.cit.; Hutton Webster, Rest Days,<br \/>\n(New York: MacMillan) S. 123; W. E. van Wijk, Le Nombre d&#8217;Or (The Hague:<br \/>\nMartinus Nijhoff, 1935), SS. 24-25.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup> Der<br \/>\nerste Tag des Monats<\/p>\n<p><sup>14<\/sup> Palazzo<br \/>\nMassimo Alle Terme, ed. Adriano La Regina, 1998.<\/p>\n<p><sup>15<\/sup> Zus\u00e4tzliche Information siehe: <em>The Calendar of the Roman Republic<\/em> von A.<br \/>\nK. Michels (Princeton, 1957).<\/p>\n<p><sup>16<\/sup> Augustus Caesar, erster R\u00f6mischer Kaiser, wird in der Bibel erw\u00e4hnt. Seine<br \/>\nSteuereintreibung f\u00fchrte Maria und Joseph nach Bethlehem, gerade rechtzeitig<br \/>\nzur Geburt JAHUSCHUAs (Lukas 2,1). Wegen der R\u00f6mischen Methode der inklusiven<br \/>\nBerechnung, wurde anf\u00e4nglich alle drei Jahre Schaltmonate eingeschoben. Um die<br \/>\nzus\u00e4tzliche Zeit auszugleichen, verf\u00fcgte Augustus, dass von 8 v. Chr. bis 8 n.<br \/>\nChr. keine Schaltjahre eingeschoben werden sollen. Der achte Monat wurde zu<br \/>\nseiner Ehre August genannt.<\/p>\n<p><sup>17<\/sup> Zerubavel, op.cit., p. 46; Huvelin, op.cit., pp. 97-98.<\/p>\n<p><sup>18<\/sup> R. L. Odom, <em>Sunday in Roman Paganism<\/em>, (TEACH Services, Inc.,<br \/>\n2003; urspr\u00fcngliches Copyright: Review and Herald Publishing Association,<br \/>\n1944), S. 157.<\/p>\n<p><sup>19<\/sup> Viele<br \/>\nder wichtigsten Elemente der Christenheit haben einen Gegenpart im Mithraismus.<br \/>\nDie Christenheit wurde immer als seine plagiarisierte Version des Mithraismus<br \/>\ngenannt. Diejenigen, die die Christenheit in Misskredit bringen wollen,<br \/>\nverweisen oft auf die \u00c4hnlichkeiten zwischen diesen zwei Religionen.<\/p>\n<p><sup>20<\/sup> R.L. Odom, <em>Sunday in Roman Paganism,<\/em> (TEACH Services, Inc.,<br \/>\n2003; urspr\u00fcngliches Copyright: Review and Herald Publishing Association, 1944,<br \/>\nS. 157).<\/p>\n<p><sup>21<\/sup> Franz Cumont, <em>Textes et Monumnets Figures Relatifs aux Mysteres de<br \/>\nMithra,<\/em> Bd. I, S. 112, wie zitiert in ibid, S. 156.<\/p>\n<p><sup>22<\/sup> Franz Cumont, <em>Textes et Monumnets Figures Relatifs aux Mysteres de<br \/>\nMithra<\/em>, Bd. I, S. 112, wie zitiert in ibid, S. 163.<\/p>\n<p><sup>23<\/sup> <a href=\"http:\/\/sprache-stil.suite101.de\/article.cfm\/die-namen-unserer-wochentage-und-ihre-herkunft\">http:\/\/sprache-stil.suite101.de\/article.cfm\/die-namen-unserer-wochentage-und-ihre-herkunft<\/a><\/p>\n<p><sup>24<\/sup> \u201eDie<br \/>\nAstrologie, vom Heidentum beeinflusste Astronomie, weist jedem der 24 Stunden<br \/>\ndes Tages einem Planetengott nach der Ordnung ihrer vermuteten Position \u00fcber<br \/>\nder Erde zu \u2026 Wenn jedoch Saturn die Herrschaft der ersten Stunde des Tages<br \/>\nhaben soll, dann wird er der Tag Saturns (Saturnstag) genannt. \u2026 Da die letzte<br \/>\nStunde des Saturnstages dem Mars zugewiesen ist, geh\u00f6rt die erste Stunde des<br \/>\nfolgenden Tages der Sonne, der n\u00e4chste planetarische Gott in der Reihe. Dies<br \/>\nmacht die Sonne zum Herrn dieses Tages, und wird \u201eder Tag der Sonne (Sonntag)<br \/>\ngenannt\u201c (R.L. Odom, <em>How Did Sunday Get Ist Name?<\/em>, Nashville, Tennessee:<br \/>\nSouthern Publishing Assoc., 1972), S. 10 &amp; 11.)<\/p>\n<p><sup>25<\/sup> R. L. Odom, <em>How Did Sunday Get Its Name?<\/em> Nashville, Tennessee:<br \/>\nSouthern Publishing Assoc., 1972, S. 5-11.<\/p>\n<p><sup>26<\/sup> Siehe Rabanus Maurus, <em>De Clericorum Institratione<\/em>, Buch 2,<br \/>\nKapitel 46, in J.P. Migne, Patrologia Latina.<\/p>\n<p><sup>27<\/sup> Siehe Bede, <em>Patrologia Latina<\/em>, Bd. 90, op.cit.<\/p>\n<p><sup>28<\/sup> Zerubavel, op.cit. S. 24.<\/p>\n<p><sup>29<\/sup> \u201eFeria\u201c Catholic Encyclopedia, siehe Bd. 6, S. 43, oder: <a href=\"http:\/\/www.newadvent.org\" target=\"_blank\">www.newadvent.org<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":214997,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-108286","wlc-article","type-wlc-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wlc-article-category-jahs-kalender","wlc-content-directory-the-fallacy-of-a-continuous-weekly-cycle"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die moderne Sieben-Tage Woche: Die Geschichte einer L\u00fcge - Worlds Last Chance<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/staging.worldslastchance.com\/articles\/yah-s-calendar\/the-modern-seven-day-week-exploring-the-history-of-a-lie\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die moderne Sieben-Tage Woche: Die Geschichte einer L\u00fcge - Worlds Last Chance\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Christen, die am Sonntag Gottesdienst halten, gr\u00fcnden diese Praxis auf dem Glauben, dass der Messias an einem Sonntag von den Toten auferstand. 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